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Newsletter 02/2013
Sehr geehrte Damen und Herren,
die zweite Ausgabe des Newsletters zum Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz, „Im Heute glauben“, liegt vor. Wir haben bewegende Wochen hinter uns: Zunächst war es der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. und sein Abschied in Rom. Dann folgten die spannenden Tage um das Konklave und die Wahl von Papst Franziskus am

13. März 2013. Der Heilige Vater hat alle Gläubigen aufgerufen, füreinander zu beten: Wir seien eine große Menschheitsfamilie, hat er gesagt. Das soll uns Ansporn sein, am Wohl dieser Menschheitsfamilie mitzuwirken. Der Wunsch von Papst Franziskus an die Menschenmenge auf dem Petersplatz, ‚Betet auch für mich‘, hat mich zutiefst bewegt. Es zeigt uns einen  Papst, der weiß, wie sehr er auf Hilfe angewiesen ist und dass er auf die Kraft des Gebetes baut, um sein schweres Amt zu meistern.

Ich erlebe die Gebetsgemeinschaft der Gläubigen sehr intensiv – auch in Bezug auf den  Gesprächsprozess der Kirche in Deutschland. Auf der Frühjahrs-Vollversammlung in Trier vor wenigen Wochen haben wir uns dieses Weges noch einmal vergewissert. Wir wollen das diesjährige Schwerpunktthema, die Verehrung Gottes in Gebet und Liturgie, gründlich vorbereiten. Dazu gehört ohne Zweifel auch das Anliegen unseres Heiligen Vaters: im fürbittenden Beten den Herrn um seinen Segen über unser Suchen und über unser Tun zu bitten.

Im neuen Newsletter finden Sie Berichte über unsere aktuelle Arbeit beim Gesprächsprozess. Vor allem stellen wir Ihnen Beispiele aus den Bistümern vor. Es lohnt sich, sie im Netz näher anzuschauen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre dieses zweiten Newsletters vom 11. April 2013 und eine gesegnete Osterzeit,
Ihr
Erzbischof Dr. Robert Zollitsch
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Gesprächsprozess
Bistum Essen: Zukunft auf katholisch
Im Bistum Essen finden bistumsweite Dialogveranstaltungen mit Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck statt. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von Angeboten auf Dekanats- und Pfarreiebene. Für den Dialog im Bistum Essen ist eine eigene Homepage www.zukunft-auf-katholisch.de erstellt worden. Dort finden sich aktuelle Termine, Texte und eine Google-Map-Karte, auf der die Orte für Dialoge verzeichnet sind. Das Bistum Essen differenziert dabei in aktuelle Diskussionen um Theologie und Glaube sowie Veranstaltungen für pastorale Berufsgruppen. Zentraler Termin nach Ostern ist das Bistumsforum zum Thema „Wie feiern wir Gott?“. Das Bistumsforum findet am 13. April 2013 statt. Auch die weiteren Termine bis zum Sommer 2013 sind auf www.zukunft-auf-katholisch.de zu finden.

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Zeitungsbeilage: „Dialog Kompakt“ im Bistum Essen
Der Dialogprozess „Zukunft auf katholisch“ hat viele und vieles im Bistum Essen in Bewegung gebracht. Um den Überblick zu behalten, hat die Stabsabteilung Kommunikation im Bischöflichen Generalvikariat eine eigene Zeitungsbeilage unter dem Titel „Dialog Kompakt“ entwickelt. Auf jeweils acht Seiten im Tabloid-Format können sich nicht nur die Katholiken im Ruhrbistum über den Dialogprozess auf dem Laufenden halten. Regelmäßig informiert die kostenlos über die Bistumszeitung RuhrWort und die Pfarreien vertriebene Publikation über die  jeweiligen Bistumsforen, über Dialoggespräche oder Initiativen vor Ort. Ziel ist es, möglichst viele an dem Dialogprozess teilhaben zu lassen. Selbstverständlich gibt es „Dialog Kompakt“ auch als pdf-Datei  auf der Seite www.zukunft-auf-katholisch.de.

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Bistum Hildesheim: „Unsere Kirche ist der Rede wert“
Interessante Dialogforen bietet der Dialogprozess im Bistum Hildesheim. Dort informiert eine eigene Homepage unter www.dialog-prozess.de über den Fortgang der Diskussionen. Eingeteilt ist die Homepage in die Kategorien: Worum es geht, worüber man spricht (hier wird auch ein Forum zum Dialog angeboten), was berichtet wird, was es schon gibt und was noch passiert. Gut dokumentiert sind die Ergebnisse der Dialogabende 2012, die in den Dekanaten des Bistums Hildesheim stattgefunden haben. Fotoprotokolle sichern die Gespräche, beispielsweise aus dem Dekanat Wolfsburg-Helmstedt, das sich unter anderem mit der Förderung der Kultur des Sonntags auseinandergesetzt hat. Empfehlenswert ist auch der Blick auf 2013: Die Dialoginitiativen stehen in diesem Jahr unter dem Leitwort: „Unsere Kirche ist der Rede wert – Dialogprozess 2013“.

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Erzbistum Freiburg: Gebetsnovene zur Diözesanversammlung
Im Erzbistum Freiburg findet vom 25. bis 28. April 2013 eine Diözesanversammlung statt (Hinweise unter www.dioezesanversammlung.de). Sie versteht sich als Beratungsgremium des Erzbischofs und sucht nach neuen Perspektiven für das kirchliche Handeln im Erzbistum Freiburg. Die Versammlung steht unter dem Leitwort „Christus und den Menschen nah“. Das Erzbistum Freiburg hat die Gläubigen eingeladen, sich an einer Gebetsinitiative für das Gelingen der Diözesanversammlung zu beteiligen. Das Gebet und eine Gebetsnovene sind auf der Internetseite der Erzdiözese unter www.ebfr.de/novene veröffentlicht. Dort können sich Unterstützer der Gebetsinitiative auch in einen Gebetskalender eintragen. Erzbischof Robert Zollitsch: „So wissen wir umeinander und erfahren voneinander, wo Menschen im Gebet vereint sind und auf diese Weise die Erfahrung machen: Wir sind Christus und den Menschen nah.

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Deutsche Bischofskonferenz: Studientag zum Zusammenwirken von Männern und Frauen in der Kirche
Auf der Frühjahrs-Vollversammlung vom 18. bis 21. Februar 2013 in Trier hat die Deutsche Bischofskonferenz einen Studientag unter dem Leitwort „Das Zusammenwirken von Männern und Frauen im Leben und Dienst der Kirche“ durchgeführt. Die Dokumentation von Fachreferaten und die Ergebnisse des Studientags sind auf www.dbk.de veröffentlicht.

Zum Abschluss des Studientags haben die deutschen Bischöfe eine Erklärung veröffentlicht: Darin verpflichten sie sich, „Frauen noch stärker bei der Wahrnehmung ihrer Verantwortung zu fördern, die allen Christen für das kirchliche Leben aufgetragen ist. Die Vielfalt an verantwortlichem Engagement von Frauen in der Kirche hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen … Das kirchliche Leben wird in hohem Maße von Frauen und ihrem zumeist ehrenamtlichen Engagement getragen. Es sind gerade Frauen, die in Verkündigung und Katechese, aber auch im diakonischen Handeln und bei der Übernahme liturgischer Dienste das Leben der Kirche mittragen. Sie geben der Kirche für viele Menschen in unserer Gesellschaft ein weibliches Gesicht. Wir wollen, dass dieser hohe Anteil von Frauen an der Sendung der Kirche sich auch in der öffentlichen Darstellung von Kirche widerspiegelt.“
72-Stunden-Aktion 2013: „Uns schickt der Himmel“
„Uns schickt der Himmel“ ist die bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Vom 13. bis 16. Juni 2013 machen dabei tausende Jugendgruppen in 72 Stunden die Welt ein Stück besser. Unterstützt von der Deutschen Bischofskonferenz wird es die bislang größte 72-Stunden-Aktion in Deutschland. Dabei lassen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihren Glauben tatkräftig werden: sie packen ehrenamtlich dort an, wo Bereitschaft oder Geld fehlen. Und sie bringen ihr Engagement und ihren Glauben in den Dialog mit der Gesellschaft ein. Indem sie die Welt aktiv gestalten, zeigen sie, wie wirkkräftig Glauben und Kirche sind. Wollen Sie eine Gruppe unterstützen? Oder mitmachen? Der Medienpartner katholisch.de wird 72 Stunden live berichten.

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Konzilskalender
Das Zweite Vatikanische Konzil ist lebendig. Das spürt man in hunderten von Veranstaltungen, die rund um das Konzilsjubiläum auf mehrere Jahre angeboten werden. Wenn Sie in Ihrer Region ein Angebot zum Konzil suchen, schauen Sie einmal auf den Konzilskalender im Internetauftritt der Deutschen Bischofskonferenz: www.konzilskalender.de – hier sind zahlreiche Veranstaltungen aus Bistümern, Dekanaten und Pfarrgemeinden, von Akademien und Universitäten eingestellt. Wenn Sie Hinweise auf weitere Veranstaltungen haben, sagen Sie uns Bescheid, damit wir diese auch in den Konzilskalender aufnehmen können.

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50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil
Im ersten Newsletter hatten wir diese Rubrik gestartet mit der Frage: Was geschah in diesen Monaten vor 50 Jahren in Rom?

Am 11. April 1963 veröffentlicht Papst Johannes XXIII. seine wegweisende Enzyklika „Pacem in terris“. In ihr legt er die Bedeutung des Friedens als dringlichstes Ziel aller menschlichen Bemühungen der Gegenwart dar. Erstmals ist eine Enzyklika auch an „alle Menschen guten Willens“ gerichtet. Wenige Monate später, am 3. Juni 1963, stirbt Papst Johannes XXIII.

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Drei Fragen an...
Drei Fragen an…

… Dirk Tänzler, Bundesvorsitzender des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ)

Dialogprozess bedeutet für mich…
… in erster Linie Bereicherung. Denn im Hören anderer Meinungen und im Eintreten für eigene Positionen und Überzeugungen erlebe ich einen Verständigungsprozess. In diesem gewinne ich selbst neue Einsichten und erlebe, wie sich meine Gesprächspartnerinnen und –partner offen und ernsthaft mit meinen Ansichten auseinandersetzen.

Das Konzil ist heute für mich…
…ein wichtiges Zeichen, eine Erinnerung, eine Mahnung dafür, dass wir kirchliche Traditionen immer neu in die sehr unterschiedlichen Realitäten der Zeit setzen müssen. Dabei sollten wir gemeinsam um wichtige Entscheidungen ringen dürfen. Für mich persönlich sind besonders die Ergebnisse der Würzburger Synode wichtig, deren Beschlüsse noch aktuell für uns sind.

Für die Kirche 2015 wünsche ich mir…
… dass sie Lebenswirklichkeiten und gesellschaftliche Pluralität respektiert statt kommentiert.
Gebetsimpuls
„Und jetzt beginnen wir diesen Weg – Bischof und Volk – , den Weg der Kirche von Rom, die den Vorsitz in der Liebe führt gegenüber allen Kirchen; einen Weg der Geschwisterlichkeit, der Liebe, des gegenseitigen Vertrauens. Beten wir immer füreinander. Beten wir für die ganze Welt, damit ein großes Miteinander herrsche.“

Aus der ersten Ansprache von Papst Franziskus unmittelbar nach seiner Wahl am 13. März 2013.

Texte von Papst Franziskus, Hinweise zu seiner Biographie und zur Papstwahl finden Sie aktuell auf www.dbk.de
In eigener Sache
In eigener Sache

Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben jetzt die zweite Ausgabe des Newsletters des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz zum Gesprächsprozess „Im Heute glauben“ gelesen. Wir danken Ihnen für die Anregungen, die wir nach der ersten Ausgabe Mitte Februar erhalten haben. Jetzt, in diesen Tagen nach Ostern, haben Sie vielleicht ein wenig Zeit, uns Ihre Ideen und Hinweise zu schicken.

Die Redaktion des Newsletters erreichen Sie unter der E-Mail: newsletter(at)dbk.de.

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