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Newsletter 05/2013
Sehr geehrte Damen und Herren,
Vor gut einer Woche fand in Stuttgart das dritte Jahresgespräch im Rahmen des Gesprächsprozesses „Im Heute glauben“ statt. Rund 300 in der Kirche engagierte Menschen haben sich am 13. und 14. September dem Thema Liturgie gewidmet. Es waren anregende Gespräche, inhaltsreiche Debatten und ein nachdenkliches Miteinander. Ich bin dankbar für die Begegnungen und das Gesprächsforum in Stuttgart, weil es in einer besonderen Tiefe der Liturgie als einem der christlichen Glaubensvollzüge gerecht geworden ist.

Vor einem Jahr habe ich beim Gesprächsforum in Hannover die Herausgabe eines „Newsletters“ angekündigt, der jetzt bereits zum fünften Mal erscheint. Mir ist dieser Newsletter mit den darin enthaltenen Informationen wichtig, weil er einlädt, sich den Verlauf von Stuttgart und die Gesprächsergebnisse im Internet anzuschauen. Seit einigen Tagen haben wir alle Texte und Inhalte unter www.dbk.de dokumentiert. Ich lade Sie ein: Lesen Sie nach und diskutieren Sie mit. Der Gesprächsprozess lebt von uns allen, auch von Ihnen!

Heute beginnt die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda, wo das Grab des Heiligen Bonifatius, des Apostels der Deutschen, ist. Während der Tage werden wir auch über den Gesprächsprozess und die Erfahrungen aus Stuttgart sprechen. Begleiten Sie die Beratungen von uns deutschen Bischöfen mit Ihren Gebeten. Aus Fulda finden Sie alle aktuellen Informationen wie gewohnt unter www.dbk.de.

Lassen Sie mich noch ein persönliches Wort anfügen: Papst Franziskus hat mit Wirkung zum 17. September 2013 meinen Verzicht auf das Amt des Erzbischofs von Freiburg angenommen und mich zugleich zum Apostolischen Administrator der Erzdiözese ernannt. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir der Heilige Vater entgegenbringt, auch, weil er ausdrücklich betont, dass ich mein bis März 2014 laufendes Mandat als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz weiterhin wahrnehmen soll. Das gibt mir die Möglichkeit, weitere Weichen im Gesprächsprozess zu stellen und den Weg der Gesprächsforen von Mannheim, Hannover und Stuttgart in unserer Konferenz zu begleiten.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre dieses fünften Newsletters vom 23. September 2013,

Ihr
Erzbischof Dr. Robert Zollitsch
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Zwischenbilanz Gesprächprozess
Beim Gesprächsforum in Stuttgart nahmen der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, und der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, sowie weitere Teilnehmer eine erste Zwischenbilanz des bisherigen Verlaufs der Dialoginitiative vor.

Texte zu dieser Zwischenbilanz finden Sie ebenfalls in der Dokumentation des Gesprächsforums Stuttgart unter www.dbk.de (Themen / Gesprächsprozess / Dokumentation Stuttgart).
Tätige Teilhabe
In Stuttgart ermutigte Erzbischof Dr. Robert Zollitsch die Teilnehmer zu einer aktiven Mitwirkung und Beteiligung in der Liturgie. Er sprach von dem, was das Zweite Vatikanische Konzil die „tätige Teilhabe“ an der Liturgie nennt. Gleichzeitig rief Erzbischof Zollitsch alle am Gesprächsprozess interessierten und mitwirkenden Gläubigen auf, auch in den kommenden Jahren in diesem Prozess mitzuwirken: „Dazu ist es notwendig, dass wir als Bischöfe auch um die guten Beispiele und Fortschritte in den Bistümern wissen. Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen mit dem Gesprächsprozess. Gerade best-practice-Beispiele ermutigen auch andere, mitzumachen. Für diese best-practice-Beispiele steht der Newsletter gerne zur Verfügung.“
Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
Die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, die vom 23. bis 26. September 2013 in Fulda tagt, wird sich erneut mit dem Gesprächsprozess und einer ersten Auswertung des Gesprächsforums von Stuttgart beschäftigen.

Über die Ergebnisse der Vollversammlung informiert Erzbischof Dr. Robert Zollitsch in einer Pressekonferenz am Freitag, den 27. September 2013, die ab 10.30 Uhr als Livestream im Internet von www.domradio.de und unter www.dbk.de (Presse / Livestream) übertragen wird.
50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil
Nach dem Tod von Papst Johannes XXIII. und der Wahl von Papst Paul VI. nimmt das Konzil nach der Sommerpause 1963 wieder seine Arbeit auf. Am 14. September 1963 ernennt Paul VI. vier Moderatoren für das Konzil, unter ihnen Kardinal Julius Döpfner. Wenige Wochen später, am 29. September 1963, wird die zweite Konzilsperiode mit einem feierlichen Gottesdienst im Petersdom eröffnet.

Aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen zum 50. Jahrestag des Zweiten Vatikanischen Konzils finden Sie unter www.konzilskalender.de
Surftipp im World Wide Web
Hier stellen wir in jedem Newsletter interessante Internetangebote rund um den Gesprächsprozess vor. Ideen nimmt die Redaktion gerne entgegen.

Ein ganz anderer Dialog, nämlich der zwischen Katholiken und Nichtgläubigen, wird Ende November 2013 in Berlin stattfinden. Die vom Päpstlichen Rat für die Kultur ins Leben gerufene Initiative „Vorhof der Völker“ wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bischofskonferenz und dem Erzbistum Berlin vom 26. bis 28. November 2013 stattfinden. Mit der Initiative soll das Gespräch zwischen Katholiken, Nichtgläubigen und Atheisten gefördert werden.

Im Netz finden Sie alle Informationen, auch über die bisherigen Vorhof-Veranstaltungen, unter www.vorhofdervoelker.de.
Gebetsimpuls
„Schenke uns deinen Heiligen Geist, damit wir die Zeichen der Zeit erkennen. Er begleite die Beratungen. Er nehme weg, was uns voneinander trennt. Er gebe uns Geduld, aufeinander zu hören und den Mut, Schritte in die Zukunft zu wagen. Lass die Synode eine Versammlung des offenen Wortes und des geschwisterlichen Miteinanders sein. Miteinander sind wir unterwegs. Miteinander wollen wir hören, was der Geist uns sagt. Miteinander wollen wir Zeichen und Werkzeug deiner Frohen Botschaft sein.“

Aus dem Gebet zur Diözesansynode des Bistums Trier (das gesamte Gebet unter www.bistum-trier.de/synode)
In eigener Sache
Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben jetzt die fünfte Ausgabe des Newsletters des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz zum Gesprächsprozess „Im Heute glauben“ gelesen. Für die Anregungen sind wir dankbar und werden die Ideen und Impulse gerne aufnehmen! Im nächsten Newsletter werden wir Sie wieder verstärkt über best-practice-Beispiele aus den Bistümern, Gemeinden und Verbänden informieren. Heute war es uns ein Anliegen, Sie rasch über die zur Verfügung stehende Dokumentation des Gesprächsforums in Stuttgart zu informieren.

Die Redaktion des Newsletters erreichen Sie unter der E-Mail: newsletter@dbk.de.
Tagesaktuelle Informationen finden sie regelmäßig auch auf
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