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Newsletter 01/2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
In weniger als zwei Wochen beginnt der 99. Katholikentag in Regensburg. Er steht unter dem Leitwort „Mit Christus Brücken bauen“. Gibt es ein schöneres und passenderes Leitwort, um damit auch den Dialogprozess der Kirche in unserem Land zu unterstreichen? Christus lädt uns ein, mit ihm Brücken zu bauen – in unseren Gemeinden, Bistümern, Verbänden und geistlichen Gemeinschaften, in der ganzen Vielfalt des kirchlichen Lebens. Deshalb glaube ich, dass der Katholikentag in Regensburg ein wichtiger Impuls für diesen Dialog in Deutschland ist. Herzlich lade ich Sie ein, sich auch weiterhin an diesem Gespräch zu beteiligen.

Die deutschen Bischöfe haben mich vor gut acht Wochen zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Für dieses Vertrauen bin ich dankbar. Während der Vollversammlung in Münster habe ich bekräftigt, dass wir den 2011 ins Leben gerufenen Dialogprozess kraftvoll fortführen wollen und müssen. Dazu ermutigt uns das Zweite Vatikanische Konzil, an dessen Durchführung vor 50 Jahren wir in dieser Zeit des Prozesses immer wieder denken. Im kommenden Jahr soll dieser Weg der Erneuerung der Kirche in Deutschland formal enden – wenn wir an den 50. Jahrestag des Konzilsabschlusses erinnern. Wichtig ist aber: Was formal endet, muss im Leben der Kirche und in den Herzen der Gläubigen weitergehen. Auf dieses Ziel hin sollen wir unser Denken und Diskutieren, unser Beten und Meditieren ausrichten.

An dieser Stelle danke ich meinem Vorgänger im Amt des Vorsitzenden, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, noch einmal herzlich für alles, was er für den Dialogprozess getan hat. Es war seine Idee und sein Impuls, den er mutig in die Bischofskonferenz eingebracht und für das Leben der Kirche in Deutschland fruchtbar gemacht hat. Was er und mit ihm wir alle angestoßen haben, sind wir nun eingeladen, engagiert fortzusetzen. Dazu lade ich Sie herzlich ein!

Ihr
Kardinal Reinhard Marx

Newsletter vom 21. Mai 2014
Gesprächprozess
Jahresveranstaltung zum Dialogprozess am 12./13. September 2014 in Magdeburg
Das vierte bundesweite Gesprächsforum zum Dialogprozess findet am 12./13. September 2014 in Magdeburg statt. In diesem Jahr lautet das Thema „Ich bin eine Mission – heute von Gott reden“. In Anlehnung an das Apostolische Schreiben „Evangelii gaudium“ von Papst Franziskus soll in Magdeburg erkundet werden, wie jeder Gläubige die Weitergabe des Glaubens in Kirche und Welt verlebendigen kann. Papst Franziskus schreibt dazu in „Evangelii gaudium“: „Ich bin eine Mission auf dieser Erde, und ihretwegen bin ich auf dieser Welt.“ Zentrale Fragen in Magdeburg werden sein, wie die Weitergabe des Glaubens in unterschiedlichen Feldern, in Predigt und Katechese, in der Schule und Medien, in Beruf und Freizeit, in Familie und Nachbarschaft sowie in Schwellen- und Grenzsituationen gelingt.

Weitere Informationen gibt es unter
www.dbk.de/themen/gespraechsprozess.
Gesprächsprozess – ein Blick zurück
Anlässlich der Jahresveranstaltung des Gesprächsprozesses am 12./13. September 2014 in Magdeburg wird ein ausführliches Programmelement der eigentlichen Veranstaltung vorgeschaltet: Eingehend soll am Freitagvormittag gemeinsam mit allen Teilnehmern auf die bis jetzt zurückgelegte Wegstrecke des Prozesses geblickt und über die bisherigen Folgen der überdiözesanen Gesprächsveranstaltungen gesprochen werden. Alle Teilnehmer sind eingeladen, Beispiele aus der eigenen Dialogarbeit mitzubringen.
Dokumentation der bisherigen Gesprächsforen
Die bisherigen Gesprächsforen in Mannheim (2011), Hannover (2012) und Stuttgart (2013) sind umfangreich unter www.dbk.de dokumentiert. Hier gibt es Informationen zum Verlauf, zu Teilnehmern, Fotos und Redetexten. Auch die geistlichen Impulse sind dort abrufbereit.

Dokumentation Mannheim
www.dbk.de/themen/gespraechsprozess/dokumentation-mannheim/

Dokumentation Hannover
www.dbk.de/themen/gespraechsprozess/dokumentation-hannover/

Dokumentation Stuttgart
www.dbk.de/themen/gespraechsprozess/dokumentation-stuttgart/
Diözesansynode im Bistum Trier
Vom 30. April bis 3. Mai 2014 tagte in Trier die zweite Vollversammlung der von Bischof Dr. Stephan Ackermann einberufenen Diözesansynode. „Die Synode lernt laufen“, sagte Bischof Ackermann vor den 279 Synodalen. Während der Vollversammlung wurden zehn Sachkommissionen eingerichtet, die jetzt ihre Arbeit aufnehmen.

Aktuelle Informationen zur Diözesansynode und den jüngsten Beratungen unter
www.bistum-trier.de/bistums-synode-2013-2015/
Fortsetzung Diözesanversammlung im Erzbistum Freiburg
Am 24. Mai 2014 wird die im vergangenen Jahr im Erzbistum Freiburg begonnene Diözesanversammlung in Karlsruhe fortgesetzt. Die Mitglieder der Diözesanversammlung haben Stellungnahmen und Empfehlungen ausgearbeitet, die jetzt diskutiert werden. Die Teilnehmer sind dabei von zwei zentralen Fragen geleitet: Wie gelingt es persönlich wie auch als Ortskirche von Freiburg, missionarischer zu werden und möglichst viele Menschen mit der Botschaft des Evangeliums in Berührung zu bringen? Was trägt zu einer stärkeren Beteiligung an den Entscheidungsprozessen auf den unterschiedlichen Ebenen der Diözese bei und bringt damit die gemeinsame Verantwortung, die durch Taufe und Firmung empfangen wurde, deutlicher zum Ausdruck?

Informationen unter
www.dioezesanversammlung.de
Veröffentlichungen der Caritas-Konferenzen zum Jahresthema des Gesprächsprozesses
Die Caritas-Konferenzen Deutschlands haben mehrere Veröffentlichungen herausgegeben, in denen die Verbindung von Caritas und Nächstendienst sowie Liturgie und Gottesdienst deutlich wird. Die Veröffentlichungen gehen dabei auch auf die bisherigen Jahresthemen des bundesweiten Gesprächsprozesses ein. Die aktuellen Schriften (Handbuch für Ehrenamtliche; Ehrenamt stärken und Teilhabe sichern; Erfahrung trifft Neugier: Caritas-Konferenzen ein Lernort für junge Menschen) lehnen sich dabei insbesondere an die Impulse des Jahresgesprächs 2012 an, das damals unter dem Leitwort „Die Zivilisation der Liebe – unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft“ stand und Konturen einer dienenden Kirche erklärte.
Zukunftsbild im Bistum Essen
In vielen Dialogveranstaltungen hat das Bistum Essen „eine Vision von zukunftsfähiger Kirche“ entwickelt, die zu einem „Zukunftsbild“ ausformuliert worden ist. Dieses Bild „,modeliert‘ unser Bistum in sieben Eigenschaften. Wir schlagen vor, eine Kirche sein zu wollen, die erfahren werden kann als: berührt, wach, vielfältig, lernend, gesendet, wirksam und nah. Wir laden ein, diese sieben Eigenschaften als Orientierungshilfe zu entdecken“, schreibt Bischof Dr. Franz Josef Overbeck auf der neuen Internetseite für diese Fortsetzung des Dialogprozesses. „Das Zukunftsbild liefert biblische Bezüge, theologische Begründungen im Rückgriff auf das Zweite Vatikanische Konzil und beispielhafte Konkretionen – und wartet darauf, durch die Kreativität vieler Christinnen und Christen vor Ort zum Leben erweckt zu werden“, so Bischof Overbeck.

Mehr Informationen unter
www.zukunftsbild.bistum-essen.de
99. Katholikentag in Regensburg
Vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 findet der 99. Katholikentag im Bistum Regensburg statt. Unter dem Leitwort „Mit Christus Brücken bauen“ gibt es ein Programm mit mehreren Hundert Veranstaltungen. Viele der Podiumsdiskussionen beziehen sich auf aktuelle Debatten des Gesprächsprozesses. Auch eine kurzfristige Teilnahme am Katholikentag ist jederzeit möglich.

Zur Anmeldung geht es hier:
www.katholikentag.de/mein_katholikentag/registrieren.html

Außerdem findet sich unter
www.katholikentag.de das gesamte Programm als Download und in einer attraktiven Katholikentags-App.
Bischofssynode in Rom
Vom 5. bis 19. Oktober 2014 tagt in Rom die III. Außerordentliche Vollversammlung der Bischofssynode. Sie steht unter dem Thema „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung“. Der dazu vom Synodensekretariat an alle Bischofskonferenzen weltweit verschickte Fragebogen zur Vorbereitung der Synode ist im Februar 2014 vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht worden.

Die Antworten der deutschen Bischöfe auf den Fragebogen finden Sie unter
www.dbk.de.
Bestseller:
Apostolisches Schreiben „Evangelii gaudium“
Das von Papst Franziskus am 24. November 2013 veröffentlichte Apostolische Schreiben „Evangelii gaudium“ ist zum Bestseller unter den Schriften des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz geworden: Bisher sind über 130.000 Exemplare dieses Dokumentes bestellt worden. Das in der kirchlichen und säkularen Öffentlichkeit breit diskutierte und für den Gesprächsprozess der Kirche in Deutschland wichtige Dokument können Sie als pdf-Datei herunterladen oder als gedruckte Broschüre bestellen.

Mehr Informationen unter
www.dbk-shop.de
50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil
In diesen Tagen vor 50 Jahren schrieb Papst Paul VI. am 30. April 1964 während des Konzils einen Pfingst-Brief an die Bischöfe. Dabei ging er ausführlich auf die ökumenischen Bestrebungen ein, die er in besonderer Weise unterstütze. Außerdem brauche das Konzil gerade vor Pfingsten das Gebet aller Gläubigen. Am 18. Mai 1964 richtete Papst Paul VI. als eine erste Frucht des Konzils das „Sekretariat für die nichtchristlichen Religionen“ ein, das später der „Päpstliche Rat für den interreligiösen Dialog“ wurde.

Aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen zum 50. Jahrestag des Zweiten Vatikanischen Konzils finden Sie unter
www.konzilskalender.de.
Drei Fragen an…
…Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch, Apostolischer Administrator von Freiburg
Dialogprozess bedeutet für mich…
… als pilgerndes Volk Gottes miteinander den Weg des Glaubens gehen und uns im Hören aufeinander und im gemeinsamen Hören auf Gott von ihm führen lassen; wach sein für die Zeichen der Zeit und sie im Licht des Evangeliums deuten.

Das Konzil bedeutet für mich…
… in der Gemeinschaft des Glaubens darum ringen, das Evangelium für Heute tiefer zu verstehen, uns gegenseitig zu beschenken und uns vom Heiligen Geist den Weg der Erneuerung in die Zukunft führen zu lassen.

Für die Kirche 2015 wünsche ich mir…
… dass die Kirche den Weg der Erneuerung mutig weitergeht, als Volk Gottes und Leib Christi im Dialogprozess zu vertiefter Solidarität und Gemeinschaft findet, das Evangelium einladend lebt und es mit Freude und Tatkraft in unsere Gesellschaft einbringt.
Surftipp im World Wide Web
Hier stellen wir in jedem Newsletter interessante Internetangebote rund um den Gesprächsprozess vor. Ideen nimmt die Redaktion (E-Mail: newsletter@dbk.de) gerne entgegen.

Diesmal:
www.jugend-bistum-speyer.de. Auf der gut gemachten Homepage lädt die katholische Jugend des Bistums Speyer zum Dialogprozess ein. Im Mittelpunkt steht das diesjährige Jugendforum „Siehst Du das genauso? – Ein Dialogangebot der katholischen Kirche für Jugendliche und junge Erwachsene.“ Das Jugendforum läuft von Januar bis Juli 2014.
Gebetsimpuls
„Zwischen der egoistischen Gleichgültigkeit und dem gewaltsamen Protest gibt es eine Option, die immer möglich ist: den Dialog. Der Dialog zwischen den Generationen, der Dialog im Volk, denn wir alle gehören zum Volk, die Fähigkeit, zu geben und zu empfangen, zugleich für die Wahrheit offen zu sein.“

Papst Franziskus bei seiner Ansprache im Stadttheater von Rio de Janeiro am 27. Juli 2013
In eigener Sache
Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben jetzt die siebte Ausgabe des Newsletters des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz zum Gesprächsprozess „Im Heute glauben“ gelesen. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und wünschen ein gesegnetes Pfingstfest. Aktuelle Informationen rund um den Gesprächsprozess finden Sie unter www.dbk.de

Die Redaktion des Newsletters erreichen Sie unter der E-Mail:
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