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Newsletter 03/2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
für die Kirche erneut wichtige Monate erleben wir in diesen Wochen: Erst vor kurzem hat das vierte Gesprächsforum der Deutschen Bischofskonferenz in Magdeburg stattgefunden und jetzt hat die Bischofssynode in Rom begonnen. Papst Franziskus hat alle Menschen guten Willens aufgerufen, für die Synode zu beten. Das ist eine Einladung an uns alle in den kommenden Wochen: Durch das Gebet die Beratungen der Bischöfe und Fachleute aus aller Welt zu begleiten.

Unser Newsletter informiert Sie über die wichtigsten Ereignisse der letzten Zeit. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat die Entwicklung des Gesprächsprozesses in Magdeburg gewürdigt. Er sagte dort: „Im Jahr vier unserer überdiözesanen Gesprächsinitiative darf man ohne Übertreibung sagen, dass wir es – jedenfalls hier im Rahmen unserer Begegnungen – geschafft haben, uns in eine neue Kultur des Dialogs einzuüben. Wir reden vertrauensvoller miteinander. Verkrampfungen und Verdächtigungen sind gewichen. Das freimütige Wort ist selbstverständlich. Wir haben eine gute Gesprächsatmosphäre erreicht und ein neues Zueinander von Bischöfen, Priestern, Ordensleuten, Laienvertretern, Frauen und Männern geschaffen.“

Dieses vertrauensvolle Miteinander wünschen wir Ihnen und hoffen gemeinsam auf einen guten weiteren Verlauf der Synode!

Ihr
Redaktionsteam

Newsletter vom 10. Oktober 2014
Gesprächprozess
Gesprächsforum Magdeburg: Dokumentation online
Das Gesprächsforum in Magdeburg unter dem Leitwort „Ich bin eine Mission – heute von Gott reden“ fand am 12. und 13. September 2014 in Magdeburg statt. Gastgeber Bischof Dr. Gerhard Feige freute sich über den Weg der über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Magdeburg, wo es ein gutes ökumenisches Klima gebe. Zum Ende des Forums betonte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, dass der Abschluss des Gesprächsprozesses in 2015 kein Schlusspunkt sondern ein „Doppelpunkt“ werden solle: „Wir bleiben verbunden und gemeinsam auf dem eingeschlagenen Weg. Der Gesprächsprozess ist die Suche nach einem neuen Miteinander und das Finden der Themen, die in der Kirche offen und angstfrei angesprochen werden müssen.“ Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, hob hervor: „In diesem Dialogprozess wurde deutlich, wie stark die Botschaft von Papst Franziskus wirksam wird. Das ist ein wichtiger Schritt im notwendigen Abschied von einer Kirche, die zu sehr um sich selber kreist.“

Die gesamte Dokumentation zum Verlauf des Gesprächsforums in Magdeburg ist unter www.dbk.de/themen/gespraechsprozess/dokumentation-magdeburg online nachlesbar.
Abschluss des Gesprächsprozesses 2015 in Würzburg
Das fünfte und letzte Gesprächsforum im Rahmen des Gesprächsprozesses findet am 11. und 12. September 2015 in Würzburg statt. In Würzburg endete vor 40 Jahren die Gemeinsame Synode der Bistümer.

Informationen zum Gesprächsforum in Würzburg gibt es im kommenden Jahr wie gewohnt unter www.dbk.de/themen/gespraechsprozess
Vollversammlung der Bischofskonferenz berät über Gesprächsprozess
Anlässlich der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz vom 22. bis 25. September 2014 in Fulda haben die Bischöfe auch über den bisherigen Verlauf des Gesprächsprozesses und das Gesprächsforum in Magdeburg beraten. Bei der abschließenden Pressekonferenz erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, dass zum guten Gelingen in Magdeburg die Entscheidung beigetragen habe, „in die Vorbereitung des diesjährigen Treffens eine Runde einzubeziehen, die sich aus Vertretern der verschiedenen beteiligten Gruppen zusammensetzte. Darüber hinaus erwies es sich als hilfreich, dass zu Beginn der Veranstaltung eine zweistündige Arbeitseinheit stattfand, bei der eine ‚Zwischenbilanz‘ des bisherigen Prozesses gezogen wurde. In meinem Resümee habe ich auch die Bemühungen der Deutschen Bischofskonferenz zur Frage der pastoralen Integration wiederverheirateter Geschiedener, zur Stärkung der Rolle von Frauen im kirchlichen Dienst und die Diskussionen über eine Reform des kirchlichen Arbeitsrechtes angesprochen.“ Damit seien Themen aufgegriffen worden, die von vielen Teilnehmern während der früheren Treffen als besonders drängend charakterisiert wurden, so der Kardinal.

Weitere Ausführungen der Vollversammlung zu Magdeburg und dem Gesprächsprozess finden Sie im Pressebericht unter www.dbk.de
Generalversammlung der Bischofssynode hat in Rom begonnen
Die dritte außerordentliche Generalversammlung der Bischofssynode hat am vergangenen Wochenende in Rom begonnen. Bis zum 19. Oktober 2014 beraten mehr als 200 Bischöfe und Fachleute aus der ganzen Welt im Vatikan über das Thema „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung“. Am Vorabend der Synode feierte Papst Franziskus eine Vigil auf dem Petersplatz. In seiner Predigt forderte er eine „aufrechte, offene und brüderliche“ Debatte. Die Bischöfe könnten darauf vertrauen, dass Gott immer wieder Wege zur Einheit weisen werde. Sie müssten mit Gott den „Schrei des Volkes“ hören. Franziskus äußerte die Hoffnung, dass die Weltbischofssynode eine „gottgewollte Gelegenheit“ sei, um die „Kirche und Gesellschaft zu erneuern“. Bei der Eröffnungsmesse am 5. Oktober 2014 hob Franziskus hervor, dass es darum gehe, sich „um die Familie zu kümmern und an Gottes Plan der Liebe für sein Volk mitzuarbeiten. Der Geist schenkt uns die Weisheit, die über das Wissen hinausgeht, um großherzig in wahrer Freiheit und demütiger Kreativität zu arbeiten.“

Informationen zur Bischofssynode gibt es in einem eigenen Internetdossier „Bischofssynode“ unter www.dbk.de/themen/bischofssynode
50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil
Vor 50 Jahren begann in Rom die dritte Konzilsperiode. Sie wurde feierlich am 14. September 1964 mit einem Gottesdienst im Petersdom eröffnet. Bei dieser Eucharistiefeier war bereits die erste Umsetzung des Konzils zu sehen: Die in der Liturgiekonstitution „Sacrosanctum concilium“ vorgesehene Konzelebration bei Messfeiern wurde erstmals am großen Altar des Petersdoms mit Papst Paul VI. und zahlreichen Konzelebranten verwirklicht.

Veranstaltungshinweise zum Konzilsjubiläum finden Sie unter www.konzilskalender.de
Drei Fragen an…
…Bischof Dr. Wolfgang Ipolt, Bischof von Görlitz
Dialogprozess bedeutet für mich …
…, dass die Bereitschaft zum Hören aufeinander gewachsen ist und ebenso der Respekt vor den verschiedenen Berufungen und Diensten in der Kirche.

Das Konzil ist heute für mich …
… immer noch ein Geschenk des Heiligen Geistes an die Kirche. In seiner Tiefe sind wir erneut dabei, es auszuloten und in unserer Zeit zu verstehen. Darum brauchen unsere Gemeinden Menschen, die ihnen die Texte des Konzils aufschließen.

Für die Kirche 2015 wünsche ich mir …
…, dass sie mutig aus alten Strukturen und Gewohntem herauswächst bzw. auch freiwillig darauf verzichtet; ich wünsche mir, dass die Einfachheit des Evangeliums deutlicher zum Leuchten kommt – dann werden sich auch wieder mehr Menschen für die Kirche interessieren.
Gebetsimpuls
„Der Mensch ist ganz er selbst nur in seiner sozialen Umwelt, in der die Familie die erste Rolle spielt.“

Papst Paul VI. (Enzyklika Populorum progressio, 36)
Seligsprechung am 19. Oktober 2014
In eigener Sache
Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben nun die dritte Ausgabe 2014 des Newsletters des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz zum Gesprächsprozess „Im Heute glauben“ gelesen. Wir bedanken uns für Ihre Anregungen und Rückmeldungen und wünschen Ihnen noch einen schönen, goldenen Herbst.

Aktuelle Informationen rund um den Gesprächsprozess finden Sie wie gewohnt unter
www.dbk.de

Die Redaktion des Newsletters erreichen Sie unter der E-Mail:
newsletter@dbk.de
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