Sollte dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.
Newsletter 04/2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
Nach der römischen Bischofssynode ist vor der römischen Bischofssynode. Die Diskussionen in der Öffentlichkeit waren in den vergangenen Wochen von den Beratungen der Bischofssynode in Rom geprägt. Nun hat die Vorbereitungszeit auf die Ordentliche Bischofssynode begonnen, die im kommenden Jahr vom 4. bis 25. Oktober 2015 stattfindet. Viele Themen der Synode haben bei den bisherigen Gesprächsforen des bundesweiten Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz eine Rolle gespielt. Deshalb informieren wir in diesem Newsletter auch über einige Aspekte der Synode.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete und ruhige Adventszeit in der freudigen Erwartung des Weihnachtsfestes und eine gute Lektüre des Newsletters zum Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz.

Ihr
Redaktionsteam

Newsletter vom 5. Dezember 2014
Gesprächprozess
Positive Bilanz zur Bischofssynode in Rom
Mit lebhaften Diskussionen ist die dritte Außerordentliche Generalversammlung der Bischofssynode am 19. Oktober 2014 im Vatikan zu Ende gegangen. Sie stand unter dem Thema: „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung“. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, zog eine positive Bilanz: „Wir haben eine spannende Synode erlebt mit einer offenen und freimütigen Diskussion. Dabei sind unterschiedliche Positionen hervorgetreten und Schwierigkeiten gerade im weltkirchlichen Kontext wurden nicht verschwiegen. Gleichzeitig konnten aber auch Chancen und Herausforderungen debattiert werden. Das hat auch das Abschlussdokument der Bischofssynode gezeigt. Am Ende steht für mich fest: Der synodale Weg geht weiter!“ In den Monaten nach der jetzigen Synode bis zur Bischofssynode im kommenden Jahr werde es darum gehen, welche Wege in den Ortskirchen entwickelt werden können, die die Lehre der Kirche und die pastorale und familiäre Situation der Menschen zusammenbringen.

Ausführliche Äußerungen von Kardinal Reinhard Marx zur Bischofssynode und weitere Informationen über die Beratungen finden Sie unter www.dbk.de/themen/bischofssynode/.
Abschlussdokument der Bischofssynode in offizieller Übersetzung
Die so genannte Schlussrelatio, das Abschlussdokument der Bischofssynode, über das die Synodenväter am 18. Oktober 2014 Kapitel für Kapitel abgestimmt haben, liegt ab sofort in einer offiziellen deutschen Übersetzung vor.

Nachdem es bisher eine Arbeitsübersetzung des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz gab, finden Sie die offizielle Übersetzung des Generalsekretariats der Synode nun ebenfalls im Dossier unter www.dbk.de/themen/bischofssynode/.
Textsammlung zur Bischofssynode und Dokumenten der Deutschen Bischofskonferenz
Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz gibt noch vor Weihnachten eine Arbeitshilfe unter dem Titel „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung. Texte zur Bischofssynode 2014 und Dokumente der Deutschen Bischofskonferenz. (Arbeitshilfen Nr. 273)“ heraus. In ihr sind die wichtigsten deutschen Übersetzungen von Synodentexten der Bischofssynode im Oktober enthalten. Außerdem finden sich in der Arbeitshilfe auch Dokumente der Deutschen Bischofskonferenz.

Die Arbeitshilfe Nr. 273 kann ab sofort bestellt werden unter der E-Mail dbk@azn.de oder am Telefon unter 0228 – 103 111. Die Auslieferung erfolgt nach Möglichkeit bis zum 23. Dezember 2014.
10 gute Gründe für die Ehe
Zur Bischofssynode hat die Deutsche Bischofskonferenz einen Flyer auf Anregung der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz mit dem Titel „Trauen Sie sich! Zehn gute Gründe für die Ehe“ veröffentlicht. Mit Illustrationen und Kurztexten soll ein Eindruck davon vermittelt werden, welche Tragweite und Tragkraft der Bund fürs Leben hat und wie das katholische Verständnis der Ehe als Sakrament zu verstehen ist.

Die „Zehn guten Gründe für die Ehe“ können bestellt werden per E-Mail an dbk@azn.de. Download und Online-Bestellung auch unter www.dbk-shop.de/.
Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken würdigt Bischofssynode
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat sich auf seiner Vollversammlung am 21. und 22. November 2014 ausführlich mit den Ergebnissen der römischen Bischofssynode befasst. Der Präsident des ZdK, Alois Glück, würdigte in seiner Eröffnungsrede das Bemühen von Papst Franziskus für einen Weg des Dialogs in der Kirche: „Natürlich muss der Weg des offenen Dialogs weitergegangen werden, in der Weltkirche und bei uns. Es ist ein großer Fortschritt und ein Segen für unsere Kirche, dass Meinungsverschiedenheiten nicht mehr verdrängt, verdeckt und auf nicht nachvollziehbaren Wegen geregelt werden, sondern offen zur Sprache kommen. Dabei werden dann auch die sehr unterschiedlichen Situationen der Kirche in den jeweiligen Kulturen und Lebensräumen sichtbar.“

Den ganzen Text und die Debatte um Themen der Familiensynode finden Sie unter www.zdk.de/veroeffentlichungen/.
Zukunftsbild im Erzbistum Paderborn verabschiedet
Nach zehn Jahren intensiver Arbeit hat das Erzbistum Paderborn am 25. Oktober 2014 ein Zukunftsbild verabschiedet. Erzbischof Hans-Josef Becker setzte es bei einem Diözesanen Forum mit über 500 Teilnehmern in Kraft. In einem langen Prozess unter dem Leitwort „Perspektive 2014“, zu dem auch die Jahre des Dialogprozesses gehörten, wurde das Gemeinschaftswerk erarbeitet, mit dem sich das Erzbistum weiterentwickeln soll. Dabei geht es um theologische Grundlagen des Zukunftsbildes, den Dienst an der Berufung, Schlüsselthemen pastoralen Handelns und das kirchliche Leben in den pastoralen Räumen.

Das umfassende Zukunftsbild ist als vierbändige Publikation über die Pressestelle des Erzbistums Paderborn erhältlich und kann per Mail an zukunftsbild(at)erzbistum-paderborn.de bestellt werden. Mehr Informationen zum Thema unter www.zukunftsbild-paderborn.de.
Dossier der Herder-Korrespondenz zum Gesprächsprozess
Die in Freiburg erscheinende Zeitschrift Herder-Korrespondenz hat ein Dossier zum Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz online gestellt. In dem Dossier finden sich die wichtigsten Beiträge der Herder-Korrespondenz zum bisherigen Verlauf des Prozesses.

Nachzulesen unter www.herder-korrespondenz.de.
Erzbischof Burger: Dialogprozess im nächsten Jahr weiterführen
Der im Sommer neu geweihte Erzbischof von Freiburg, Erzbischof Stephan Burger, hat angekündigt, auch im kommenden Jahr den von seinem Amtsvorgänger angestoßenen Dialogprozess im Erzbistum Freiburg fortzuführen. „Unsere Gesellschaft wird immer bunter. Glaubens- und Wertvorstellungen ändern sich. Darauf muss die Kirche reagieren“, so Erzbischof Burger zum Abschluss der Tagung des Diözesanrates am 15. November 2014. Inzwischen hat Erzbischof Stephan Burger die Themenverantwortlichen des Dialogprozesses zu einer Sitzung im Februar 2015 eingeladen, bei der das weitere Vorgehen beraten werden soll: „Mir liegt sehr daran, den diözesanen Dialogprozess weiterzuführen und an den Treffen in Freiburg und Karlsruhe anzuknüpfen.“ Es gehe in diesem für die Kirche wichtigen Zukunftsdialog weiter um das zentrale Anliegen, „Christus und den Menschen nah“ zu sein, sagte Erzbischof Burger.

Mehr Informationen unter http://ebfr.de/html/themen.html.
Jahr der Orden eröffnet
Am Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz ist intensiv die Deutsche Ordensobernkonferenz beteiligt. Den Ordensgemeinschaften weltweit und den Instituten des gottgeweihten Lebens widmet Papst Franziskus ein eigenes Jahr: Das Jahr der Orden (und des gottgeweihten Lebens) ist am 1. Adventswochenende eröffnet worden. „Ich wollte euch ein Wort mitgeben und dieses Wort ist Freude. Überall, wo es Gott geweihte Menschen gibt, herrscht immer Freude“, sagt Papst Franziskus anlässlich dieses Jahres.

Informationen zum Jahr der Orden gibt es unter www.jahrderorden.de sowie unter www.dbk.de/themen/jahr-der-orden/.
50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil
Vor 50 Jahren endet am 21. November 1964 die dritte Sitzungsperiode des Konzils, die unter Historikern und Teilnehmern als die turbulenteste Debatte angesehen wird. Bei der Schlusssitzung werden drei Konzilsdokumente verkündet: Das Dekret über die Ostkirchen, das Dekret über den Ökumenismus und die Dogmatische Konstitution über die Kirche. In seiner Schlussansprache proklamiert Papst Paul VI. Maria als „Mutter der Kirche“. Wenige Tage später reist der Papst vom 28. November bis 6. Dezember 1964 zum Eucharistischen Weltkongress nach Bombay. Die Deutsche Bischofskonferenz hat zum 50. Jahrestag des Ökumenismusdekretes das Wort „Zur Einheit gerufen. Wort der deutschen Bischöfe zur Ökumene“ veröffentlicht.

Es kann als Flyer zu je zehn Stück bestellt oder heruntergeladen werden unter
www.dbk-shop.de/.
Drei Fragen an…
Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl,
Professor für Theologische Ethik und Ethik sozialer Professionen sowie Rektor an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (Berlin) und Mitglied im Hauptausschuss des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)

Dialogprozess bedeutet für mich…
... erstaunlich offen über Kernbotschaften des Evangeliums zu reden, über die zu reden kaum jemand noch wagte: etwa über den barmherzigen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen oder über den Respekt vor Frauen und Männern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften, die – wie ich als Ehemann auch – unser aller Sehnsucht nach lebensspendender Liebe und verlässlicher Verantwortungsgemeinschaft für sich und andere zu verwirklichen suchen.

Das Konzil ist heute für mich…
…immer neu die Ermutigung, sich als Kirche auf das heilsame Erbe unseres Glaubens zurückzubesinnen und daraus die Inspiration und die Kraft zu gewinnen für den Aufbruch in die Welt und seinen froh- und freimachenden Dienst am Menschen.

Für die Kirche 2015 wünsche ich mir
... Konsequenzen, Konsequenzen und nochmals Konsequenzen – damit alle, die eine ‚Unkultur der Folgenlosigkeit‘ unseres Redens und Prüfens beklagen, angenehm überrascht werden.
Gebetsimpuls
„Advent heißt Erwartung, Vorbereitung, Sehnsucht, Hoffnung auf die Ankunft Jesu in der Welt, die Erfüllung aller unserer Erwartungen in Jesus, unserem Herrn.“

Papst Paul VI. (Adventsbetrachtung 1967)
In eigener Sache
Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben nun die vierte Ausgabe 2014 des Newsletters des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz zum Gesprächsprozess „Im Heute glauben“ gelesen. Wir bedanken uns für Ihre Anregungen und Rückmeldungen, freuen uns auf weitere und wünschen Ihnen eine gesegnete und immer wieder auch innehaltende Adventszeit.

Aktuelle Informationen rund um den Gesprächsprozess finden Sie wie gewohnt unter www.dbk.de.

Die Redaktion des Newsletters erreichen Sie unter der E-Mail: newsletter@dbk.de.
Kontakt | Impressum | Newsletter abmelden www.dbk.de
Alle Rechte vorbehalten © 2017 Deutsche Bischofskonferenz
Sollte dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.