Sollte dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.
Newsletter 03/2016
Sehr geehrte Damen und Herren,
wenn wir in diesen Tagen das Weihnachtsevangelium nach Lukas hören, lassen wir uns von den Erlebnissen der Heiligen Familie berühren: Aufgrund einer Volkszählung verlassen Josef und seine Verlobte Maria, die ein Kind erwartet, ihre Heimatstadt und machen sich auf den Weg nach Bethlehem. Als die Zeit der Geburt ansteht, suchen sie vergeblich nach einer Herberge; niemand will ihnen eine Unterkunft gewähren. So kommt Jesus, der Gottessohn, in einer notdürftigen Unterkunft – einem Stall oder einer Höhle – zur Welt. Auch hier kann die Heilige Familie nicht zur Ruhe kommen, denn Josef – so berichtet es das Matthäusevangelium – sieht im Traum einen Engel des Herrn. Dieser trägt ihm auf, mit Maria und dem Kind zu fliehen, denn König Herodes trachtet Jesus nach dem Leben. So zieht die Heilige Familie nach Ägypten; sie können erst nach dem Tod von Herodes in ihre Heimat, nach Nazareth, zurückkehren.

Angesichts der Fluchtbewegungen unserer Zeit sprechen uns die Umstände der Geburt des Messias ganz unmittelbar aufs Neue an. Weltweit müssen Menschen ihre Heimat aufgrund drohender Verfolgung verlassen; häufig werden durch die Flucht Familien auseinandergerissen. Viele Menschen in unserem Land haben sich im zu Ende gehenden Jahr dafür eingesetzt, die Not schutzsuchender Menschen – darunter Kinder, Frauen und Familien – zu lindern. Auch helfen sie dabei, dass Flüchtlinge in Deutschland Fuß fassen und neue Perspektiven entwickeln können. Im vorliegenden Newsletter möchte ich auf das weite Spektrum kirchlicher Aktivitäten in der Flüchtlingshilfe, insbesondere den zweiten Katholischen Flüchtlingsgipfel sowie eine aktuelle Umfrage in den (Erz-)Bistümern, aufmerksam machen. Zudem sollen liturgische Materialien für christliche Flüchtlinge vorgestellt und die Stellungnahmen des Katholischen Büros Berlin und des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes zu Änderungen des Asylbewerberleistungsgesetzes bekannt gemacht werden.

Wenn Sie uns Anregungen für zukünftige Newsletter-Ausgaben oder ein Feedback zum vorliegenden Newsletter zukommen lassen möchten, können Sie sich gerne über die unten angegebene E-Mail-Adresse mit uns in Verbindung setzen. Mein Arbeitsstab und ich wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Erzbischof Dr. Stefan Heße

Newsletter vom 21. Dezember 2016
Aktivitäten des Sonderbeauftragten für Flüchtlingsfragen
Zweiter Katholischer Flüchtlingsgipfel
Dem Sonderbeauftragten für Flüchtlingsfragen und seinem Arbeitsstab ist es ein wichtiges Anliegen, auf überdiözesaner Ebene den Austausch und die Vernetzung zwischen Fachleuten der kirchlichen Flüchtlingshilfe zu fördern. Diesem Zweck diente auch der zweite Katholische Flüchtlingsgipfel, der im September 2016 in Frankfurt am Main stattgefunden hat. Er bot den mehr als 140 Teilnehmern die Gelegenheit, gemeinsam der Frage nachzugehen, welchen Beitrag Kirche und Zivilgesellschaft zum Gelingen von Integrationsprozessen leisten können. Dabei ging es besonders um gute Erfahrungen und künftige Herausforderungen in den Bereichen gesellschaftliche Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Zur Dokumentation
Zur Pressemitteilung
Zur Eröffnungsansprache von Erzbischof Heße 
Umfrage zum kirchlichen Engagement für Flüchtlinge
Auf der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im September 2016 hat Erzbischof Heße die Ergebnisse einer Umfrage unter den (Erz-)Bistümern und Hilfswerken zu ihrem Engagement in der Flüchtlingshilfe vorgestellt. Die Informationen beziehen sich auf finanzielle Sondermittel, die Entwicklung des ehrenamtlichen Engagements, Seelsorgeangebote und die Bereitstellung von Wohnraum. Insgesamt zeigt sich, dass die katholische Kirche ihr Engagement für Flüchtlinge in diesem Jahr nicht nur fortgesetzt, sondern auch ausgeweitet hat. Ein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung und Qualifizierung der zahlreichen Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe.

Zum Pressebericht der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
Zu den Zahlen
Weitere Informationen 
Wohnraum für Flüchtlinge – Sonderausgabe von domus
Nach traumatischen Erlebnissen in ihrem Herkunftsland oder auf der Flucht wünschen sich schutzsuchende Menschen nichts sehnlicher als einen Ort, an dem sie sich sicher fühlen. Mindestens 28.000 Flüchtlinge wurden in kirchlichen Gebäuden aufgenommen. Zahlreiche weitere sind in Not- und Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, die von den Maltesern und der Caritas betrieben werden. Viele Kirchengemeinden stellen zusätzlich Räumlichkeiten für Freizeit- und Begegnungsangebote zur Verfügung. Neben dieser kurzfristigen Nothilfe bemüht sich die Kirche bereits jetzt um längerfristige Lösungen. Denn angemessener Wohnraum ist eine wesentliche Voraussetzung für gelingende Integration. Der Katholische Siedlungsdienst (KSD) stellt in einer Sonderausgabe seines Magazins gelungene Beispiele zur Erstaufnahme und Angebotsausweitung von Wohnraum vor, mit einem Vorwort von Erzbischof Heße und Ulrich Müller, Geschäftsführer des KSD.

Zur Sonderausgabe von domus
Im Fokus
Kirchliches Engagement gegen Menschenhandel
Anlässlich des Europäischen Tags gegen Menschenhandel am 18. Oktober 2016 hat der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, nicht wegzusehen, „wenn schutzsuchende Menschen Opfer von Ausbeutung und Knechtschaft werden“. Am 26. und 27. Oktober hat Erzbischof Heße an der vierten internationalen Konferenz der Santa Marta Group im Vatikan teilgenommen. In der Santa Marta Group kommen seit April 2014 hochrangige Vertreter von Kirche und Polizei zusammen, um über opferzentrierte Strategien gegen Menschenhandel zu beraten. Unter den insgesamt 130 Delegierten waren auch Vertreter des Bundeskriminalamts und eine Ordensschwester, die sich in der Frauenrechtsorganisation SOLWODI in Berlin engagiert. Papst Franziskus ermutigte die Delegierten, die nationalen und internationalen Bemühungen auszubauen, um Menschenhandel nachhaltig zu bekämpfen.

Zur Pressemitteilung anlässlich des Europäischen Tages gegen Menschenhandel
Zur Pressemitteilung über die Konferenz der Santa Marta Group 
Frauen auf der Flucht
Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November 2016) hat die Deutsche Bischofskonferenz auf die besondere Schutzbedürftigkeit geflüchteter Frauen hingewiesen. Viele Frauen haben bereits in ihrem Heimatland geschlechtsspezifische Gewalt erfahren. Auch auf der Flucht besteht die Gefahr, dass sie Opfer von Gewalt, sexuellen Übergriffen oder Menschenhandel werden. Bei der Betreuung von Frauen und Kindern sowie der Bereitstellung von Hilfsangeboten ist eine erhöhte Sensibilität für ihre besonderen Bedürfnisse erforderlich. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) informiert in einem Kurzfilm über frauenspezifische Fluchtgründe und Hilfsangebote für geflüchtete Frauen in Deutschland.

Zur Pressemitteilung
Zum Kurzfilm des KDFB
Migranten mit Behinderung
Der Deutsche Caritasverband (DCV) macht in der November-Ausgabe seiner Zeitschrift „neue Caritas“ auf die besonderen Herausforderungen und Bedürfnisse von Migranten mit Behinderung sowie auf eine eklatante Versorgungslücke in den Hilfesystemen aufmerksam. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass in Deutschland Beratungs- und Dienstleistungsangebote für Menschen mit Behinderung getrennt von denen für Menschen mit Migrationshintergrund bestehen. Ziel des Deutschen Caritasverbandes ist, für jene Menschen, die in besonderer Weise von gesellschaftlicher Exklusion betroffen sind, angemessene Hilfestrukturen aufzubauen.

Mehr Informationen
Kirchenasyl
Wenn die Verantwortungsträger einer Kirchengemeinde oder Ordensgemeinschaft die Gewährung von Kirchenasyl erwägen, stehen sie vor einer schwierigen Entscheidung. Wichtig ist, dass in jedem Einzelfall geprüft wird, ob Kirchenasyl tatsächlich das letzte Mittel zur Abwendung humanitärer Härten darstellt und ob es dem betroffenen Schutzbedürftigen tatsächlich eine Perspektive eröffnen kann. Für diesen oft schwierigen Abwägungsprozess hat die Deutsche Bischofskonferenz bereits im vergangenen Jahr in einer „Handreichung zu aktuellen Fragen des Kirchenasyls“ orientierende Anhaltspunkte zusammengestellt. Gemäß einer Vereinbarung zwischen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und den beiden großen Kirchen soll es auch weiterhin möglich sein, im Rahmen von Kirchenasyl Einzelfälle, in denen besondere Härten befürchtet werden, noch einmal vorzutragen. Für dieses Verfahren wurden sowohl aufseiten des BAMF als auch aufseiten der Kirchen feste Ansprechpartner benannt. Auf katholischer Seite sind die Katholischen Länderbüros für die Kommunikation zuständig. Sie sollten stets einbezogen werden.

Zur Handreichung
Auszeichnungen und Förderung von Projekten
Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2017
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind mit dem katholischen Glauben unvereinbar. Die Deutsche Bischofskonferenz will das Engagement von Katholiken, die sich gegen diese menschenverachtenden Einstellungen wenden bzw. für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft eintreten, würdigen und ermutigen. Im kommenden Jahr wird daher zum zweiten Mal der „Katholische Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ verliehen. Er ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert und kann auf bis zu drei Preisträger aufgeteilt werden. Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 3. März 2017 beim Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz eingereicht werden. Auch Kinder und Jugendliche werden ermutigt, sich mit ihren Initiativen und Projekten aus Schule, Gemeinde oder Jugendverband zu bewerben.

Mehr Informationen
Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat eine neue Fördermaßnahme aufgelegt, um das ehrenamtliche Engagement für die Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum zu stärken. Initiativen, die in diesem Bereich aktiv sind, können sich im Rahmen des bundesweiten Programms „500 LandInitiativen“ um eine finanzielle Förderung in Höhe von bis zu 10.000 Euro bewerben. Die Anträge können im Zeitraum vom 25. Januar bis 31. März 2017 gestellt werden.

Mehr Informationen
Wettbewerbspreis Soziale Stadt
Zum ersten Mal loben der Deutsche Städtetag, der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) und der Deutsche Mieterbund gemeinsam den bundesweiten Wettbewerb zum „Integrationspreis 2017“ aus. Er findet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit statt und steht unter dem Motto „Zusammenleben mit neuen Nachbarn“. Bis zum 23. Januar 2017 können Projekte eingereicht werden, die beispielhaft zeigen, wie die Integration von Zugewanderten in Nachbarschaften und Wohnquartieren gelingt.

Mehr Informationen
Politische Positionen zu den Themen Flucht, Migration und Integration
Stellungnahmen des Katholischen Büros Berlin und des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes zu Änderungen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG)
Am 1. Dezember 2016 wurde im Bundestag das Dritte Gesetz zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) verabschiedet. Diesen Entwurf hat der Bundesrat am 16. Dezember 2016 abgelehnt. Mit dem Gesetz sollten im Wesentlichen die gesetzlichen und verfassungsrechtlichen Vorgaben zur Neuermittlung der Bedarfssätze nach § 3 des AsylbLG umgesetzt werden. Das Katholische Büro in Berlin und der Deutsche Caritasverband hatten den Gesetzentwurf vorab kommentiert und einzelne Vorhaben kritisch bewertet. In der Stellungnahme des Leiters des Katholischen Büros Berlin und des Bevollmächtigen des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hatten die beiden Kirchen ihre grundsätzliche Kritik an einem eigenen Leistungsregime für Asylbewerber und andere Personengruppen erneuert. Dies sei nur schwer mit der gleichen Würde aller Menschen vereinbar.

Zur Stellungnahme

Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) hat in seiner schriftlichen Stellungnahme die geplanten Kürzungen beim Asylbewerberleistungsgesetz kritisiert. Vor dem Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales appellierte ein Vertreter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes an die Abgeordneten, den Entwurf abzulehnen.

Zur Stellungnahme
Stellungnahme des Deutschen Caritasverbandes zur Kriminalität von Ausländern
In einem Dokument hat der Deutsche Caritasverband (DCV) Informationen zur Kriminalität von Ausländern zusammengetragen. Gewarnt wird vor pauschalen Wertungen und Zuschreibungen. Wenn von „Ausländerkriminalität“ die Rede ist, sei eine differenzierte Auseinandersetzung angeraten. Zu bedenken sei dabei unter anderem, dass mehrere Faktoren die Kriminalitätsbelastung bei einzelnen Gruppen erhöhen können; der Ausländerstatus allein besitze nur wenig kriminologische Aussagekraft.

Zum Dokument
Gut gemacht!
Flüchtlingsinitiativen im Bereich der Seelsorge
Infolge der Fluchtbewegungen unserer Tage steigt auch die Zahl der Katholiken mit Migrationshintergrund. Viele Flüchtlinge aus dem Mittleren Osten gehören einer der mit Rom unierten katholischen Ostkirchen an. Auch unter den afrikanischen Flüchtlingen finden sich nicht wenige Katholiken. Die (Erz-)Bistümer und Kirchengemeinden tragen dafür Sorge, dass die christlichen Flüchtlinge sich inmitten unserer Kirche willkommen fühlen. So bieten Seelsorger Gespräche an und laden zu Gebetszeiten und Gottesdiensten ein. Bisweilen kommt es auch vor, dass nichtchristliche Flüchtlinge den Wunsch äußern, sich taufen zu lassen. Sie bedürfen einer besonderen Begleitung. In beiden Fällen werden Handreichungen und Materialien der (Erz-)Bistümer, der Deutschen Bischofskonferenz oder von Instituten eingesetzt, die teilweise auch in den Muttersprachen der Flüchtlinge vorliegen. Auf der Internetseite zur Flüchtlingshilfe der katholischen Kirche www.fluechtlingshilfe-katholische-kirche.de sind einige Dokumente und Handreichungen zum Themenbereich Seelsorge zusammengestellt.

Zur Internetseite
Im Dialog
Gemeinschaft mit Flüchtlingen
„Ich will Deutsch lernen.“... „Ich suche eine Wohnung.“... „Ich habe ein Schreiben vom Job-Center erhalten, können Sie mir helfen? Ich verstehe das nicht.“ In unserer Initiative „Gemeinschaft mit Flüchtlingen“, bestehend aus ehemaligen und aktiven Lehrern und weiteren Unterstützern, setzen wir uns mit Herz und Verstand für die Anliegen von Geflüchteten aus aller Welt ein. Vor allem fördern wir den Spracherwerb, denn Sprache ist der Türöffner zur Integration. Wir alle sind ehrenamtlich tätig; der Lohn für unseren Einsatz sind die dankbaren Rückmeldungen der Menschen aus unseren Deutschkursen und den privaten Hilfen im Alltag. Das lässt uns Freude erfahren, gibt die Hoffnung, dass wir mit unserer Arbeit auch etwas bewirken können und ermuntert zur weiteren Mitarbeit.

Autor: Clemens Kinner, Kiel
Veranstaltungstipps und Informationen
Angebote für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer
Es ist von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft, dass sich in der kirchlichen Flüchtlingshilfe zahlreiche ehrenamtliche Helfer einbringen. Positive Begegnungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen helfen, Vorurteile abzubauen und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dies geht in der Praxis teils mit großen Herausforderungen einher: Zum einen sehen sich ehrenamtliche Helfer mit den belastenden Lebensgeschichten und Traumata der Geflüchteten konfrontiert, zum anderen setzt die Arbeit mit Schutzsuchenden ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz, Fachwissen und Belastbarkeit voraus. Daher ist es wichtig, dass die Helfer – Ehrenamtliche und Hauptamtliche – sich in entsprechenden Schulungen fortbilden können. Ebenso bedeutsam sind Hinweise auf Informationen, die in der praktischen Arbeit mit Geflüchteten weiterhelfen. Auswahl von Fortbildungsangeboten und praktische Tipps:
  • Zertifizierte Weiterbildung für Fach- und Leitungskräfte in sechs Modulen: Flucht – Vertreibung – Menschenrechte. Professionelle Arbeit mit Geflüchteten; Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin; Anmeldefrist: 4. Januar 2017. Mehr Informationen 
  • Meine Rolle im Ehrenamt mit Flüchtlingen. Chancen – Grenzen – Spielregeln; Katholisches Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Mönchengladbach und Heinsberg; 23. Januar 2017. Mehr Informationen
  • Sexualisierte Gewalt durch und unter Flüchtlinge(n). Thementreffen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit; Katholische Erwachsenenbildung im Erzbistum München und Freising; 23. Januar 2017. Mehr Informationen
  • Damit die Kraft erhalten bleibt: Fortbildungen für ehrenamtliche Asylhelfer und Sprachpaten: Kollegiale Beratung und Fallarbeit für KoordinatorInnen der Asylhelferkreise. Brucker Forum e. V. Katholische Erwachsenenbildung; 26. Januar 2017. Mehr Informationen
  • Dem Menschen nahe sein, ohne ihm zu nahe zu kommen; Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V.; 23. Februar 2017. Mehr Informationen
  • Integrationsbegleitung von Geflüchteten. Basisschulung für Ehrenamtliche;
    Bistum Erfurt; 27. Januar 2017.
    Mehr Informationen
  • Religion in der Flüchtlingsarbeit. Begegnung unter besonderen Bedingungen;
    Akademie Franz Hitze Haus; 6. Februar 2017.
    Mehr Informationen
  • Islam. Grundlagenwissen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe,
    Bistum Erfurt, 15. Februar 2017.
    Mehr Informationen
  • Wanderausstellung „Gott liebt die Fremden. Biblische Herausforderungen zum Umgang
    mit Fremden“, Bistum Würzburg.
    Mehr Informationen
  • „Wir bauen ein Haus für alle“. Anregungen und praktische Hilfen für die Begegnung und das Zusammenleben mit Flüchtlingen in deutschen Kirchengemeinden, Schulen oder Kindergärten; missio Aachen. Mehr Informationen
  • „Damit aus Gästen Nachbarn werden“. Aktualisierte Broschüre der Caritas im Bistum Essen und des bischöflichen Generalvikariats. Mehr Informationen
  • „Flüchtlinge in Niedersachsen: Was kann ich tun? Tipps und Informationen für (ehrenamtliche) Begleiterinnen und Begleiter von Flüchtlingen“. Aktualisierte Broschüre der Caritas, Diakonie und des Hauses kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannover. Mehr Informationen
  • Praktische Hilfe und Informationen zum Asylverfahren, zum Arbeitsmarktzugang und zum Leben in Deutschland für Neuankommende. Internetseite entwickelt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), dem Bayerischen Rundfunk (BR) und dem Goethe-Institut. Mehr Informationen
Gebetsimpuls
Aus dem Gebet der deutschen Bischöfe für verfolgte und bedrängte Christen
Am 26. Dezember gedenkt die Kirche des ersten Märtyrers des Christentums, des heiligen Stephanus. Diesen Tag hat die Deutsche Bischofskonferenz zum jährlich wiederkehrenden „Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen“ erklärt. Im Gebetszettel heißt es:

Wir bitten für die Brüder und Schwestern, die wegen
ihres Glaubens benachteiligt und verfolgt werden:
Gib ihnen Kraft, damit sie in ihrer Bedrängnis
die Hoffnung nicht verlieren.


Wir bitten für alle, die aus religiösen, politischen
oder rassistischen Gründen verfolgt werden:
Sieh auf das Unrecht, das ihnen widerfährt,
und schenke ihnen deine Nähe.


Wir bitten für alle, die mit dem Opfer ihres Lebens
Zeugnis für dich abgelegt haben: Lass sie
deine Herrlichkeit schauen.


Das Gebet wurde als Gebetszettel von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht.
Gebetszettel und Plakat (DIN A3) zum Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen bestellen oder als pdf-Datei herunterladen.
 

Die Deutsche Bischofskonferenz hat am 1. Dezember 2016 in Berlin eine Arbeitshilfe vorgestellt, die die Situation der Christen auf der Arabischen Halbinsel beleuchtet. Die Veröffentlichung ist Teil der Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“.

Die Arbeitshilfe „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen – Arabische Halbinsel“ bestellen oder als pdf-Datei herunterladen.

Mehr Informationen zur Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“
In eigener Sache
Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben nun die dritte Ausgabe 2016 des Newsletters des Sonderbeauftragten für Flüchtlingsfragen gelesen. Wir bedanken uns sehr für Ihr Interesse. Falls Sie weitere Personen auf diesen Newsletter aufmerksam machen möchten, können Sie gerne auf die Internetseite zur Flüchtlingshilfe der katholischen Kirche hinweisen. Dort können sich Interessierte unter www.fluechtlingshilfe-katholische-kirche.de für den Newsletter eintragen.

Aktuelle Informationen rund um die Flüchtlingshilfe der katholischen Kirche finden Sie unter www.fluechtlingshilfe-katholische-kirche.de.

Sollten Sie Anregungen für die inhaltliche Gestaltung des Newsletters haben, erreichen Sie die Redaktion per E-Mail unter newsletter-fluechtlingshilfe@dbk.de.
Kontakt | Impressum | Newsletter abmelden www.dbk.de
Alle Rechte vorbehalten © 2017 Deutsche Bischofskonferenz
Sollte dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.