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		<title>DBK: Aktuelle Meldungen</title>
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		<description>Aktuelle Meldungen</description>
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			<title>DBK: Aktuelle Meldungen</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 10:38:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>16.05.2012: Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz</title>
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			<description>Jahresveranstaltung 2012 nimmt Formen an</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Jahresveranstaltung im Rahmen des von der Deutschen Bischofskonferenz im Herbst 2010 ins Leben gerufenen Gesprächsprozesses gewinnt mehr und mehr Gestalt. Am 14. und 15. September 2012 werden sich rund 300 Teilnehmer in Hannover unter dem Leitwort „Die Zivilisation der Liebe – unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft“ treffen. Es konkretisiert das Gesamtjahresthema mit dem Leitwort „Diakonia der Kirche“. Mit dem Thema soll in Hannover nach der ureigenen Aufgabe der Kirche für eine zukunftsgerichtete diakonische Arbeit der Kirche gefragt werden.<br /><br />„Bei der Frage nach der ‚Zivilisation der Liebe’ geht es natürlich auch um uns: Was tragen wir zu einer solchen Zivilisation bei? Wo ist unser Standpunkt in der Kirche? Das Leitmotto für die Veranstaltung in Hannover ist von Papst Johannes Paul II. geprägt worden. Es gibt uns eine Richtschnur, wie wir das diakonische Handeln als Kirche leben sollen“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, heute in Freiburg. Vorrangig werden in Hannover drei Themenkörbe behandelt: Erstens die Frage nach Chancen und Grenzen der Kirche in einer freiheitlichen Gesellschaft. Sie stecken den Rahmen kirchlichen Wirkens zur Beförderung einer „Zivilisation der Liebe“ ab. Zweitens spüren wir den heutigen Möglichkeiten und Erfordernissen einer größeren Nähe zu den Menschen nach, deren Lebenssituation nach Hilfe und Solidarität verlangt. Drittens fragen wir in Hannover nach dem künftigen Zeugnis der Kirche im politischen und gesellschaftlichen Bereich. „Durch diese Themenfelder soll das diakonische und pastorale Wirken geklärt und der öffentliche und caritative Einsatz der Kirche aufgezeigt werden“, so Zollitsch.<br /><br />Neben Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz werden die Teilnehmer größtenteils aus den Bistümern entsandt. Auch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken ist eingeladen, Vertreter zu benennen. Außerdem werden unter anderem Vertreter der Hochschullehrer, Ordensleute, der geistlichen Gemeinschaften und des Deutschen Caritasverbandes dabei sein.<br /><br />Während der Auftaktveranstaltung zum Gesprächsprozess vor einem Jahr in Mannheim ging es den Teilnehmern um eine Bestandsaufnahme: „Im Heute glauben – wo stehen wir?“ „Dabei wurde ein geistlicher Prozess angestoßen, der nicht im Vorfeld Beschlüsse fasst und Forderungen formuliert, sondern der offen und kritisch nach dem fragt, was die Kirche von morgen braucht“, so Erzbischof Zollitsch. Die Ergebnisse wurden bereits unter www.dbk.de dokumentiert. „Wir schließen an die ersten Ergebnisse von Mannheim an. Dazu trägt die Veranstaltung in Hannover bei“, sagte Erzbischof Zollitsch, der das Treffen in Hannover gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Steuerungsgruppe (Reinhard Kardinal Marx, Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck) vorbereitet. Ziel werde es sein, gemeinsam einen „Bauplan zu erarbeiten, der uns auf dem Weg zu einer Zivilisation der Liebe in der freien Gesellschaft Orientierung stiftet. Wir wollen in Hannover die Verbundenheit der Teilnehmer stärken und exemplarisch Wege aufzeigen, wie das Jahresthema konkret gelebt werden kann. Außerdem geht es darum, dem gelebten Glauben ein stärkeres Profil und größere Strahlkraft zu verleihen“, so Zollitsch.<br /><br />Hinweis:<br />Die Dokumentation des Jahrestreffens 2011 in Mannheim finden Sie im <a href="themen/gespraechsprozess/dokumentation-mannheim/" target="_blank" class="internal-link" >Dossier Gesprächsprozess</a>.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>15.05.2012: Erzbischof Robert Zollitsch würdigt Bischof Friedhelm Hofmann zum 70. Geburtstag</title>
			<link>http://www.dbk.de/</link>
			<description>„Ein Pilgerweg des Lebens“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Als einen Seelsorger, Priester und Bischof, der den Menschen dient, hat heute der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, den Würzburger Bischof Dr. Friedhelm Hofmann gewürdigt. Anlässlich eines Festaktes zum 70. Geburtstag von Bischof Hofmann betonte Zollitsch, dass der bischöfliche Wahlspruch von Bischof Hofmann, „Das Kreuz – einzige Hoffnung“, das ganze Leben des Seelsorgers aus dem Rheinland ausdrücke, der jetzt im Frankenland heimisch geworden sei. „Was dieses Wort in seiner Tiefe bedeutet, vermittelst Du den Menschen. Es ist eng mit dem Leben und Wirken von Edith Stein verbunden. ‚Das Kreuz – einzige Hoffnung’ ist für Dich zum Dreh- und Angelpunkt Deines priesterlichen und bischöflichen Wirkens geworden“, sagte Zollitsch.<br /><br />Ausdrücklich dankte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz für die große Gastfreundschaft, die der Ständige Rat immer wieder bei seinen Sitzungen im Würzburger Kloster Himmelspforten erfahre. „Mit heiterer Besonnenheit, liebenswürdiger Noblesse und theologischem Sachverstand bereicherst Du die Diskussionen und die Arbeit unserer Bischofskonferenz. Wenn es gilt, schwierige Themen anzupacken, lässt Du Dich in die Pflicht nehmen. Dein Engagement und Pflichtbewusstsein, Deine Tatkraft und Dein Anpacken sind Deine Markenzeichen und Gütesiegel.“ Besonderen Dank sprach Erzbischof Zollitsch Bischof Hofmann für dessen Bereitschaft aus, sich vor zehn Jahren für das Projekt der Herausgabe eines neuen Gotteslobes für den deutschsprachigen Raum zur Verfügung zu stellen. „Ich bin überzeugt, dass auch die jetzt anlaufende letzte redaktionelle Phase bei Dir in besten Händen liegt“, sagte Zollitsch.<br /><br />Außerdem würdigte Erzbischof Zollitsch in seinem Grußwort das Engagement Bischof Hofmanns in der Kommission für Wissenschaft und Kultur der Deutschen Bischofskonferenz. „Dort sind es vor allem die Anliegen des musisch-ästhetischen Engagements der Kirche und des interkulturellen Dialogs mit der Gesellschaft. Du setzt Dich unermüdlich um Kunst und Kultur in der theologischen Aus- und Fortbildung ein und hast entsprechende Ergänzungen in der ‚Rahmenordnung für die Priesterbildung’ angeregt.“ Erzbischof Zollitsch weiter: „Vom Rhein bist Du an den Main gekommen. Dein Wirken ist geprägt vom Mut, auch immer wieder zu neuen Ufern aufzubrechen. Diesem Pilgerweg hast Du Dich verschrieben. Dieses Pilgern prägt Dein Leben.“<br /><br />Hinweis:<br />Das Grußwort von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch anlässlich des 70. Geburtstages von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann finden Sie untenstehend zum Download.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 08:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>14.05.2012: Erzbischof Zollitsch und Monsignore Kleine enthüllen das offizielle Plakat des Eucharistischen Kongresses 2013</title>
			<link>http://www.dbk.de/</link>
			<description>Als wichtigen Schritt auf dem Weg zum Eucharistischen Kongress hat heute der Vorsitzende der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Als wichtigen Schritt auf dem Weg zum Eucharistischen Kongress hat heute der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, das erste Werbeplakat für die Großveranstaltung bezeichnet. Zusammen mit dem Sekretär des Eucharistischen Kongresses, Monsignore Robert Kleine, enthüllte Erzbischof Zollitsch in Mainz das offizielle Plakat. Der Eucharistische Kongress findet vom 5. bis 9. Juni 2013 in Köln statt. „Ich freue mich, dass es schon jetzt – ein Jahr vor dem Kongress – ein erfreuliches Interesse an diesem Ereignis gibt. Der Eucharistische Kongress bietet die Chance, sich neu und vertieft mit dem Mittelpunkt des christlichen Lebens, der Eucharistie, auseinanderzusetzen. Der Eucharistische Kongress kann so zu einem wichtigen Glaubensfest werden“, sagte Zollitsch.<br /><br />Der Kongress steht unter dem Motto, „Herr, zu wem sollen wir gehen?“ (Joh 6,68). Das Programm umfasst theologische Vorträge, Diskussionen und Gesprächsforen, liturgische Feiern in den Kölner Kirchen und ein breit gefächertes kulturelles Angebot. „Ich bin dankbar, dass der Eucharistische Kongress bereits mit einem eigenen Informationsstand auf dem in zwei Tagen beginnenden Katholikentag in Mannheim präsent sein wird“, erläuterte Erzbischof Zollitsch.<br /><br />Monsignore Robert Kleine erinnerte an die Tradition der Eucharistischen Kongresse in vielen Ländern. „Für Deutschland ist dieses Glaubensereignis die erste nationale Veranstaltung dieser Art. Die Kölner Kirchen laden dazu ein, dem Heilsmittelpunkt des christlichen Glaubens zu begegnen. Mit dem Plakatmotiv bringen wir zum Ausdruck, dass uns Teilnehmer jeden Alters, mit unterschiedlichen Interessen und Erwartungen, Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen zu diesem Fest des Glaubens in Köln willkommen sind“.<br /><br /><b>Hintergrund<br /></b>Veranstalter des Eucharistischen Kongresses 2013 in Köln ist die Deutsche Bischofskonferenz, Ausrichter das Erzbistum Köln. Den Lenkungsausschuss für den Kongress bilden die Erzbischöfe Reinhard Kardinal Marx (München und Freising), Werner Thissen (Hamburg), Hans-Josef Becker (Paderborn), Ludwig Schick (Bamberg) und Rainer Maria Kardinal Woelki (Berlin). Vorsitzender im Lenkungsausschuss ist Joachim Kardinal Meisner, sein Stellvertreter Erzbischof Robert Zollitsch. Sekretär ist Monsignore Robert Kleine, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat Köln. Der Kongress ist im Rahmen des von den deutschen Bischöfen beschlossenen Gesprächsprozesses das zentrale Element für das Jahr 2013.<br /><br />Hinweise: <br />Auf dem Katholikentag ist der Eucharistische Kongress 2013 mit einem eigenen Informationsstand auf der Kirchenmeile vertreten (Kapuzinerplanken, Stand-Nr. I-09). Weitere Informationen zum Eucharistischen Kongress finden Sie unter: <a href="http://www.eucharistie2013.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.eucharistie2013.de</a>. <br /><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>13.05.2012: Abschluss-Pilgeramt der Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier</title>
			<link>http://www.dbk.de/</link>
			<description>Erzbischof Zollitsch: Wallfahrtswochen, getragen von Begeisterung für den Glauben</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Der Heilige Rock hat eine Anziehungskraft für alle Generationen. Das zeigt sich in den Hunderttausenden Pilgern, die in diesen Wochen nach Trier gekommen sind.“ Diese Auffassung hat heute in Trier der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, vertreten. „Dankbar dürfen wir sagen: es gibt wenig Vergleichbares, das so viele Menschen in Bewegung setzt. Die vergangenen Wochen waren beinahe wie ein langer Weltjugendtag, getragen von Begeisterung für den Glauben, von Lebendigkeit und Freude“, so Zollitsch in seiner Predigt.<br /><br />Durch das Sonntagsevangelium werde der Auftrag deutlich, um den es für die Christen gehe: „Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich Euch geliebt habe“ (Joh 15,12). Gott liebe die Menschen, er schenke uns seine Liebe: „Er wendet sich uns Menschen zu und steht uns bei. Christ sein heißt: aus der Liebe Gottes zu leben und sie weiter zu tragen.“ Das sei, so Erzbischof Zollitsch, die bleibende Botschaft der Heilig-Rock-Wallfahrt. Im Heiligen Rock begegne der Gläubige Jesus in dessen ungeteilter Liebe, die ihn bis ans Kreuz geführt habe: „In ihm wird geradezu handgreiflich, dass Gott nicht nur als eine Idee existiert, sondern dass er uns so nahe gekommen ist, dass er sich in unsere Welt hinein begeben hat, in unsere Geschichtlichkeit. In diesem Leibrock begegnet uns die Realität Gottes und zugleich ist er der Verweis auf die alles überragende Liebe, mit der Gott uns Menschen liebt“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.<br /><br />Wie sich die Frage nach dem Auftrag Jesu, den anderen zu lieben, am Arbeitsplatz und in der Familie stelle, so stehe auch die Kirche vor dieser Frage: „Gelingt es uns, aus der Liebe Gottes zu leben und gemeinsam den Leib Christi zu bilden? Dem haben wir uns neu zu stellen. Auf diesen Weg will uns der Dialogprozess führen, den wir in der Deutschen Bischofskonferenz angestoßen haben. Im Hören aufeinander und im gemeinsamen Hören auf Gott wollen wir uns den Weg in die Zukunft führen lassen; ein Weg, der nur dann zur Stärkung des Glaubens in unserem Land führen wird, wenn wir aus dem Geist der Liebe heraus handeln.“ Kritisch äußerte sich Erzbischof Zollitsch zu anonymen Angriffen im Internet, die die Liebe Gottes verletzten: „Wir dürfen uns nicht abfinden, dass unter dem Deckmantel der Freiheit die anonyme Meinungsmache im Internet gefördert wird. Dahinter steht eher Ängstlichkeit und Feigheit, die sich darin äußert, dass jemand mit dem, was er sagt oder tut, nicht in Verbindung gebracht werden will. Liebe hat keine Angst, sich zu öffnen, weil sie nichts zu verbergen hat“, sagte Erzbischof Zollitsch. „Das ist es, was wir von dieser Wallfahrt mitnehmen dürfen und was unsere Gesellschaft und unsere Kirche verändert hin zu einer Zivilisation der Liebe, die sich darin zeigt, dass wir uns für das Leben einsetzen. Gehen wir diesen Weg gemeinsam weiter! Tragen wir die Liebe Christi zu den Menschen, besonders zu denen, die auf der Suche sind, die in sich die Sehnsucht nach gelingendem Leben tragen! Es ist unser Auftrag, der aus der Begegnung mit Jesus Christus selbst erwächst.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 08:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>10.05.2012: Hildegard von Bingen jetzt offiziell im Heiligenkalender</title>
			<link>http://www.dbk.de/</link>
			<description>Erzbischof Zollitsch: Eine besondere Würdigung einer bedeutenden Persönlichkeit</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Papst Benedikt XVI. hat heute Hildegard von Bingen offiziell in den Heiligenkalender der Gesamtkirche aufgenommen.<br /><br />Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, begrüßte diesen Rechtsakt: „Das ist ein wichtiger Schritt für die Weltkirche. Ich freue mich, dass die bedeutende Persönlichkeit der heiligen Hildegard von Bingen damit nochmals besondere Würdigung erfährt. Hildegard von Bingen wird in unserem Land große Wertschätzung entgegen gebracht. Gerade die Abtei Eibingen ist zu einem wichtigen Wallfahrtsort und Hildegard-Zentrum in Deutschland geworden“, so Zollitsch. Die neue Heilige spiele für das Glaubensleben in Deutschland eine bedeutende Rolle. „Ich bin dankbar, dass die Verehrung des Benediktinerinnenordens und der Abtei Eibingen sowie der Bistümer Mainz, Trier und Limburg so reiche Frucht trägt.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>07.05.2012: Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Empfehlungen zur inklusiven Bildung</title>
			<link>http://www.dbk.de/</link>
			<description>Menschen mit Behinderung sind in Katholischen Schulen willkommen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Katholische Schulen in freier Trägerschaft wollen tragfähige Lösungen zur Gestaltung inklusiver Bildung entwickeln. Das geht aus einer Empfehlung zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hervor. Die Empfehlung der&nbsp; Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz, die heute in Bonn veröffentlicht wurde, wendet sich an die Träger der über 900 Katholischen Schulen in Deutschland. „Ich bin dankbar, dass die Debatte über die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention im Schulsystem nicht wie so viele andere bildungspolitische Entwicklungen primär ökonomischen Motiven folgt, sondern dass sie beim Menschen selbst und seiner Würde ansetzt“, sagte der Kommissionsvorsitzende, Erzbischof Hans-Josef Becker (Paderborn). „Deshalb schalten wir uns mit unserer Empfehlung gerne in die Debatte ein. Wir ermutigen die Träger Katholischer Schulen, die Weiterentwicklung des Schulsystems vom christlichen Menschenverständnis ausgehend aktiv und profiliert mit zu gestalten.“<br /><br />In der Empfehlung zur inklusiven Bildung an Katholischen Schulen in freier Trägerschaft bekennen sich die Bischöfe zum Ziel einer „umfassenden und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben“ und damit zu dem zentralen Grundanliegen der UN-Konvention. Das Menschenrecht auf Bildung verlange nach der bestmöglichen Bildung für jeden einzelnen Menschen. Deshalb laute die zentrale Frage im Hinblick auf die Forderung nach inklusiver Bildung, „wie man in der Schule dafür Sorge tragen kann, dass jedem jungen Menschen die für ihn bestmöglichen Bildungschancen eröffnet werden“. So müsse auch die Möglichkeit zum Besuch einer Förderschule gewährleistet bleiben, „solange in den Regelschulen nicht für alle Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf angemessene Bedingungen für eine umfassende schulische Förderung geschaffen werden können“, heißt es in dem Dokument.<br /><br />Deutlich betont die Empfehlung die primäre Verantwortung der Eltern für die Bildung und Erziehung ihrer Kinder, „der gegenüber die Schule einen subsidiären Auftrag“ habe. Entscheidungen über die schulische Bildung von Kindern und Jugendlichen dürften daher nicht ohne die Eltern und über sie hinweg gefällt werden. Auf dem Weg zu mehr Inklusion empfehlen die Bischöfe eine engere Vernetzung der Katholischen Schulen mit anderen kirchlichen Organisationen, Einrichtungen und Diensten. Solche Zusammenarbeit gewinne zunehmend an Bedeutung, „um als Kirche glaubwürdig Zeugnis geben zu können von der Menschenfreundlichkeit Gottes“. Es gehe um die Förderung einer „Kultur der Offenheit und Achtsamkeit“, die deutlich mache, „dass Menschen mit Behinderung willkommen sind“.<br /><br />Hinweis:<br />Das Dokument „Inklusive Bildung von jungen Menschen mit Behinderungen in Katholischen Schulen in freier Trägerschaft – Empfehlung der Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz“ finden Sie untenstehend zum Download.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 13:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>03.05.2012: Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2012 verliehen</title>
			<link>http://www.dbk.de/</link>
			<description>Anne-Laure Bondoux wird für ihr Buch „Die Zeit der Wunder“ geehrt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Deutsche Bischofskonferenz hat am Donnerstag, 3. Mai 2012, im Literaturhaus Hamburg den 23. Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis verliehen. Der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst, würdigte die Autorin Anne Laure Bondoux: Sie habe mit ihrem Buch „Die Zeit der Wunder“ eine „wunderbare Spur gelegt, um sich mit den kleinen und großen Lebensfragen auseinanderzusetzen“. Sie zeige keinen einfachen und abgeschlossenen Weg auf, sondern lade alle Sinn- und Spurensucher zu einer spannenden Lese- und Entdeckungsreise ein. Bischof Fürst hob die Bedeutung religiöser Bildung für Kinder als Möglichkeit hervor, „zu erfahren, was es bedeutet, aus religiöser Überzeugung sein Leben mit anderen zu gestalten“. Das Buch für junge Leser ab 12 Jahren sei ein Roman, der die Hoffnung „profiliert der Menschenverachtung und Verzweiflung entgegensetzt“, so der Bischof.<br /><br />Anne-Laure Bondoux, die nicht an der Verleihung teilnehmen konnte, dankte der Deutschen Bischofskonferenz und der Jury für den Preis: „Heute bin ich sehr gerührt, dass mein Buch den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis erhält. In dieser komplexen, schnelllebigen, rauen und unruhigen Welt, der Welt, in der unsere politischen Führer den Fremden häufig als Eindringling und Kriminellen betrachten, beruhigt mich dieser Ausdruck von gemeinsamer Emotion und Werten ein wenig.“ Seit der Erstveröffentlichung des Buches in Frankreich sei ihr deutlich geworden, dass die Charaktere, „ihre Träume, ihre Stimmen und ihre Schicksale Leserinnen und Leser aller Altersgruppen, aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichem religiösen Hintergrund berührt haben“, so Bondoux. „Ich hatte nicht daran gedacht, dass das Buch selbst eine Art Wunder werden könnte, aber es war so.“<br /><br />Auch in diesem Jahr wurde neben der Autorin auch die Übersetzungsarbeit mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Für die „herausragende Übersetzung“ würdigte die Jury Maja von Vogel, der es gelungen sei, die poetische französische Ausgabe „seelenvoll“ ins Deutsche zu übertragen. Die Übersetzerin freute sich darüber, „dass es Auszeichnungen wie den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis gibt, der auch die Leistung der Übersetzung würdigt“. Durch den Preis bekomme das Buch „Die Zeit der Wunder“ die Aufmerksamkeit, die es verdiene. „Das ist nicht selbstverständlich“, so Maja von Vogel. „Viele gute und wichtige Bücher gehen in der Flut der Neuerscheinungen unter und verschwinden nach kurzer Zeit wieder in der Versenkung“.<br /><br /><i>Zum Buch</i><br />Der Ich-Erzähler Koumaïl erzählt retrospektiv von seiner Kindheit auf der Flucht: Jahre, in denen die einzige Konstante Gloria ist, die ihm immer wieder erzählt, wie sie ihn als Baby zu sich genommen hat. Schließlich werden sie getrennt und Koumaïl kommt allein in Frankreich an. Jahre später gelingt es ihm, die schwerkranke Gloria in einem Spital in Tiflis wiederzufinden. Kurz vor ihrem Tod erzählt sie ihm ein weiteres Mal seine Geschichte: Eine neue Fassung, nämlich die Wahrheit. Im ergreifenden Ende wird deutlich, dass Gloria ihr Leben nur mit dem Neu-Erfinden einer Lebensgeschichte bewältigen konnte, deren Wahrheit kaum erträglich ist. Geradlinig wird hier von furchtbaren Geschehnissen erzählt – aber auch von der Kraft, die Menschen aufbringen, um sie zu bewältigen: Das einzig wirksame Heilmittel gegen die Verzweiflung ist die Hoffnung.<br /><br /><i>Autorin</i><br /><b>Anne-Laure Bondoux</b>, geboren 1971 in Bois-Colombes (Frankreich), arbeitete nach ihrem Studium der Modernen Literaturwissenschaft zunächst als Journalistin. Seit 2000 ist sie ausschließlich als Autorin von Erwachsenenromanen und Kinder- und Jugendbüchern tätig. Sie engagiert sich stark in der Lese- und Schreibförderung schwieriger Kinder, für die sie Schreibwerkstätten organisiert. Anne-Laure Bondoux, die in der Nähe von Paris lebt, gilt als eine der renommiertesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen Frankreichs. <br /><br /><i>Übersetzerin</i><br /><b>Maja von Vogel</b>, geboren 1973, wuchs in Ahlhorn, Oldenburg und Lingen auf. Nach ihrem Studium in Münster, Göttingen und Paris absolvierte sie den Aufbaustudiengang Buchwissenschaft in München. Bevor sie sich als Autorin und Übersetzerin selbstständig machte, war sie als Lektorin eines Münchener Kinderbuchverlags von 1999 bis 2002 tätig. Heute lebt Maja von Vogel, die mehr als 60 Lese- und Bilderbücher sowie Hörspiele veröffentlicht hat, in Göttingen. <br /><br />Hinweise:<br />Das Grußwort von Bischof Dr. Gebhard Fürst und die Jurybegründung sowie die Dankworte der Preisträgerinnen Anne-Laure Bondoux und Maja von Vogel finden Sie untenstehend zum Download.</p>
<p class="bodytext">Weitere Informationen unter Initiativen <a href="kkujbp0/aktuell-kkujb/" target="_blank" class="internal-link" >Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis</a>.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 12:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>02.05.2012: Eröffnung der Fachtagung „Armut bewegt. Spirituelle Herausforderungen für Frauen in Europa“</title>
			<link>http://www.dbk.de/</link>
			<description>Weihbischof Wolfgang Bischof: Mehr Solidarität mit armutsgefährdeten Frauen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Weihbischof Wolfgang Bischof, Mitglied der Unterkommission Frauen in Kirche und Gesellschaft der Deutschen Bischofskonferenz, hat mehr Solidarität mit armutsgefährdeten Frauen gefordert. „Oftmals habe ich den Eindruck, dass Solidarität mehr verwaltet als erlebt wird“, sagte der Weihbischof bei der Eröffnung der Tagung „Armut bewegt. Spirituelle Herausforderungen für Frauen in Europa“ am Mittwoch in Salzburg. „Es braucht eine neue Solidarität. Diese Solidarität, die letztlich Christinnen und Christen auszeichnet, hat ihre Wurzel und ihren Grund im Glauben.“ Bischof verwies auf das Vorbild Jesus Christus: „Seine uneingeschränkte Solidarität mit den Menschen, besonders mit den Armen, mit Frauen, mit denen am Rande der Gesellschaft, muss mir Ansporn sein, der einzelnen Frau, dem einzelnen Mann ihre und seine Würde erfahrbar zu machen.“ Die Gemeinden „könnten solche Orte erlebbarer Solidarität sein, an denen Frauen sich angenommen wissen.“ Die zweitägige Konferenz (2. bis 4. Mai 2012) wurde von der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz organisiert und hat zum Ziel, die Entwicklung eines neuen Eintretens gegen Armut zu fördern.<br /><br />Der Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser sagte in seinem Grußwort: „Armut ist kein neues Phänomen, aber die Multidimensionalität der Armut war noch nie so groß wie in dieser Zeit. Viele neue Formen der Armut sind nicht sichtbar, dies gilt vor allem für Frauen in prekären existenzbedrohlichen Situationen. Es liegt an uns, den gut Versorgten diese Armut sichtbar zu machen.“ Prof. Hildegund Keul, Leiterin der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz sowie Tagungsleiterin, wies auf den „Teufelskreis Armut“ hin, der Menschen resignieren und erstarren lasse. „Aber gerade weil sie so lähmend ist, setzt sie Menschen in Bewegung. Frauen nehmen all ihre Kraft zusammen und wollen dem widerstehen, was in der Armut ohnmächtig macht. Das trifft sowohl für diejenigen zu, die selbst von Armut betroffen sind und die sich erzwungener Maßen in einer solchen Situation vorfinden. Als auch auf diejenigen, die solidarisch sind und sich freiwillig der Armut aussetzen.“<br /><br />Laut Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Krause von der Katholischen Hochschule NRW sind besonders Alleinerziehende und ältere Frauen von Armut betroffen. Gründe hierfür lägen in „schlechterer Bezahlung von Frauen allgemein, schlechterer Bezahlung klassischer Frauenberufe, der Teilzeitarbeit sowie schlechteren Aufstiegschancen“, so Krause. Altersarmut sei die Konsequenz dieser Faktoren. Auch Frauen mit Migrationsbiographie seien etwa doppelt so häufig wie der Durchschnitt der Bevölkerung von Armut betroffen. „Sie haben häufiger größere Familien, kamen oft ohne berufliche Ausbildung und einige Gruppen auch mit sehr geringer Schulbildung. Wenn sie gute berufliche Qualifikationen haben, werden diese oft nicht oder nur mit langwierigen Verfahren anerkannt. Dadurch sind sie, soweit erwerbstätig, oft in prekären Arbeitsverhältnissen, im Niedriglohnbereich und überproportional arbeitslos“, sagte Krause.<br /><br />Hinweis:<br />Die Redebeiträge von Weihbischof Wolfgang Bischof, Erzbischof Dr. Alois Kothgasser sowie Prof. Hildegund Keul finden Sie untenstehend zum Download.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 06:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>28.04.2012: Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zum Abschluss der „Woche für das Leben“</title>
			<link>http://www.dbk.de/</link>
			<description>„Wert und Würde menschlichen Lebens sind eine tägliche Herausforderung“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zum Abschluss der Woche für das Leben am Samstag, 28. April 2012, hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, das bundesweite Engagement in den Diözesen und Gemeinden gewürdigt: „Seit über 20 Jahren ist die Woche für das Leben die größte ökumenisch getragene Aktion der beiden Kirchen und nach wie vor aktuell. Den Wert und die Würde des menschlichen Lebens in den Fokus zu nehmen, ist eine tägliche Herausforderung für jeden von uns“, so Erzbischof Zollitsch. Als Beispiele nannte er „mehr Geduld gegenüber Älteren oder Kindern in der Gesellschaft sowie Verständnis für schwierige Lebenssituationen, in die Eltern trotz umsichtiger Planung und bestem Willen geraten können.“ Zahlreiche, von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen getragene Initiativen der Kirchen seien erfolgreiche Modelle der konkreten Familienförderung vor Ort, so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.<br /><br />Mit der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam getragenen Aktion Woche für das Leben leisten die Kirchen einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den Wert und die Würde des menschlichen Lebens. In jedem Frühjahr finden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen statt. Sie werden von Gemeinden, Kirchen und Akademien organisiert und sollen Menschen in Kirche und Gesellschaft für die Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit menschlichen Lebens in allen seinen Phasen sensibilisieren.<br /><br />Das Jahresthema 2012 „Engagiert für das Leben: Mit allen Generationen“ sei ein Auftrag für alle Altersgruppen der Gesellschaft, sagte Zollitsch. „Das Verhältnis zwischen den Generationen ist besser als jemals zuvor. Die wachsende Zahl aktiver Großeltern trägt immer häufiger zu einem gelingenden Miteinander aller Generationen bei.“ Ohne Frage, so Erzbischof Zollitsch, sei die demografische Entwicklung eine der großen Herausforderungen der Gegenwart. „Viel hängt davon ab, wie wir damit umgehen, dass die Zahl der Älteren steigt – Familien bestehen inzwischen aus vier Generationen –, während die Zahl der Kinder zurückgeht. Nicht nur die sozialen Sicherungssysteme, auch die privaten Netze sind auf das Miteinander aller angewiesen.“ Ausdrücklich würdigte Erzbischof Zollitsch das Engagement von Großeltern: „Großeltern können – auch unter veränderten Lebensbedingungen mit erhöhter Mobilität und gestiegenen beruflichen Anforderungen an beide Elternteile – enorm zum Miteinander und damit auch zu einer kinderfreundlicheren Gesellschaft beitragen. Es ist eine Herausforderung für die ganze Gesellschaft, jungen Menschen Mut für die Zukunft und zu Kindern zu machen“, erklärte Erzbischof Zollitsch.</p>
<p class="bodytext"><br />Mehr Informationen finden Sie unter <a href="http://www.woche-fuer-das-leben.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.woche-fuer-das-leben.de</a>.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 11:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>26.04.2012: Erzbischof Zollitsch würdigt Bischof Reinelt für seine Entschiedenheit zu DDR-Zeiten</title>
			<link>http://www.dbk.de/</link>
			<description>„Missionar im besten Sinne des Wortes“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hat Bischof Joachim Reinelt von Dresden-Meißen für seinen mutigen und selbstlosen Einsatz zu DDR-Zeiten als„Missionar im besten Sinne des Wortes“ gewürdigt. „In diesen Jahren hast Du die Menschen in Deinen Gemeinden ermutigt, sich auf die Suche nach Gott zu begeben“, sagte Erzbischof Zollitsch bei der Verabschiedung von Bischof Reinelt am Donnerstag in Dresden. „Dir gebührt höchster Respekt für Deinen selbstlosen Einsatz in dieser Zeit, die unter dem Druck einer Diktatur vor zahlreiche Schwierigkeiten stellte. Unerschrocken bist Du für den Glauben an Jesus Christus eingetreten und hast so ein, wie ich finde, ganz besonderes Zeugnis der Nachfolge Christi abgelegt. Das verstehe ich unter missionarischem Einsatz, der Dir in besonderer Weise gegeben war.“ Reinelt war seit 1988 Bischof von Dresden-Meißen. Papst Benedikt XVI. hatte das Rücktrittsgesuch von Bischof Reinelt am 20. Februar 2012 angenommen.<br /><br />Zollitsch sagte weiter, Bischof Reinelt sei ein Seelsorger mit „tatkräftigem Engagement, stetem Charme und beeindruckender Liebeswürdigkeit“. Er betonte: „Viele unterstützende Worte sind von Dir in Erinnerung, vor allem Deine mutige Entschiedenheit, Demonstranten gegen ein religionskritisches und immer auch religionsfeindliches Regime zu stärken und nötigenfalls den staatlichen Behörden mit Ungehorsam und einer klaren Position entgegen zu treten.“ <br /><br />Besonders hob Erzbischof Zollitsch auch das gesellschaftliche Engagement von Bischof Reinelt und dessen Einsatz gegen Rechtsextremismus hervor. Er habe „die christlichen Werte sowohl zu Zeiten der DDR als auch nach der Wiedervereinigung stets mit Nachdruck öffentlich zur Geltung gebracht und dabei auch politisch unmissverständlich Stellung bezogen“, so Zollitsch. „Ich denke hier vor allem an Deinen Einsatz gegen die leider immer wiederkehrenden rechtsextremistischen Aufmärsche in Dresden, vor allem im vergangenen Jahr.“ Besonders dankte Erzbischof Zollitsch seinem Mitbruder auch für seine Arbeit als Vorsitzender der Caritaskommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie für seine Tätigkeiten als stellvertretender Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen. <br /><br />Hinweis:<br />Das Grußwort von Erzbischof Zollitsch im Wortlaut finden Sie untenstehend zum Download.</p>
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			<category>Pressemeldung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 10:18:00 +0200</pubDate>
			
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