Papst Benedikt XVI. wurde am 19. April 2005 zum Nachfolger des heiligen Petrus und Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt. Damit ist er zugleich Leiter der Römischen Kurie und weltlicher Souverän des Vatikanstaates.
Papst Benedikt XVI.
Bischof von Rom
Stellvertreter Jesu Christi
Nachfolger des Apostelfürsten
Oberhaupt der universalen Kirche
Primas von Italien
Erzbischof und Metropolit der Kirchenprovinz Rom
Souverän des Staates der Vatikanstadt
Diener der Diener Gottes
„Cooperatores veritatis“ (Mitarbeiter der Wahrheit) lautet der lateinische Wahlspruch von Papst Benedikt XVI., den er am 28. Mai 1977 bei seiner Weihe zum Bischof wählte. In diesem Wort aus dem Johannesbrief spiegelt sich das Anliegen wider, dem sich Papst Benedikt XVI. mit ganzem Herzen verschrieben hat: Mitarbeiter der Wahrheit zu sein, ihr zu dienen und sie in die Welt zu tragen. Diesem Motto folgt er auch während seines Pontifikats.
Ausführliche Informationen zum Wappen von Papst Benedikt XVI. auf www.vatican.va
geboren am 16. April in Marktl am Inn (Landkreis Altötting, Bayern)
Studium der Philosophie und Theologie in Freising und München
Priesterweihe am 29. Juni in Freising
Aushilfspriester in München-Moosach (Pfarrei St. Martin)
Kaplan in München-Bogenhausen (Pfarrei Hl. Blut)
Dozent im Erzbischöflichen Klerikalseminar Freising
Promotion zum Doktor der Theologie
Dozent für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising
Habilitation an der Universität München im Fach Fundamentaltheologie mit einer Untersuchung über Bonaventura
außerordentlicher Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising
Ordinarius für Fundamentaltheologie an der Universität Bonn
Offizieller Konzilstheologe (Peritus) des Zweiten Vatikanums
Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Münster
Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Tübingen
Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg
Vizepräsident der Universität Regensburg
Ernennung zum Päpstlichen Ehrenprälaten
Ernennung durch Papst Paul VI. zum Erzbischof von München und Freising am 25. März, 28. Mai Bischofsweihe
Erhebung zum Kardinalpriester am 27. Juni 1977 durch Papst Paul VI.
Ernennung zum Honorarprofessor der Universität Regensburg
Ernennung am 25. November 1981 durch Papst Johannes Paul II. zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre in Rom, zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission
Leiter der Päpstlichen Kommission zur Erstellung des „Katechismus der Katholischen Kirche“
Erhebung im Konsistorium des 5. April 1993 zum Kardinalbischof des suburbikarischen Bistums Velletri-Segni durch Papst Johannes Paul II.
Bestätigung der Wahl zum Vizedekan des Kardinalskollegiums am 6. November 1998 durch Papst Johannes Paul II.
Ernennung zum Subdekan des Kardinalskollegiums
Wahl am 30.11.2002 zum Dekan des Kardinalskollegiums, erhält zusätzlich das suburbikarische Bistum Ostia durch Papst Johannes Paul II.
Dekan des Kardinalskollegiums
Im Konklave wählen die Kardinäle Joseph Kardinal Ratzinger am 19. April zum Nachfolger von Papst Johannes Paul II. Am 24. April 2005 wird der neue Papst als Benedikt XVI. in sein Amt eingeführt.
Vom 18. bis 21. August erste Auslandsreise anlässlich der Feierlichkeiten des XX. Weltjugendtags 2005 in Köln
Veröffentlichung der Enzyklika Deus caritas est (Gott ist Liebe) am 25. Dezember
Im ersten Konsistorium ernennt Papst Benedikt XVI. am 24. März 15 neue Kardinäle
Besuch in Polen vom 25. bis 28. Mai mit einer Rede im Vernichtungslager von Auschwitz-Birkenau
Teilnahme am V. Weltfamilientag im spanischen Valencia vom 8. bis 9. Juli
Reise in die bayerische Heimat, die den Papst u. a. nach München, Altötting und Regensburg führt (9. bis 14. September)
Besuch in der Türkei mit Stationen in Ankara, Istanbul und Ephesus und Besuch der Blauen Moschee von Istanbul (28. November bis 1. Dezember)
Teilnahme an der 5. Generalversammlung der Bischöfe Lateinamerikas und der Karibik in Brasilien (9. bis14. Mai)
Reise nach Österreich anlässlich des 850. Gründungstages des Heiligtums von Mariazell (7. bis 9. September)
Im zweiten Konsistorium ernennt Papst Benedikt XVI. 23 neue Kardinäle
Veröffentlichung der Enzyklika Spe salvi facti sumus (Auf Hoffnung hin sind wir gerettet) am 30. November
Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika und Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen (15. bis 21. April)
Teilnahme am XXIII. Weltjugendtag im australischen Sydney (12. bis 21. Juli)
Besuch in Frankreich mit Stationen in Paris und Lourdes anlässlich des 150. Jahrestags der Erscheinungen von Lourdes (12. bis 15. September)
Reise auf den afrikanischen Kontinent nach Kamerun und Angola (17. bis 23. März)
Pilgerreise in das Heilige Land mit den Stationen Jordanien, Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten (8. bis 15. Mai)
Veröffentlichung der Enzyklika Caritas in veritate (Die Liebe in der Wahrheit) am 29. Juni
Besuch der Tschechischen Republik (26. bis 28. September)
Apostolische Reise nach Malta (17. bis 18. April)
Apostolische Reise nach Portugal (11. bis 14. Mai)
Apostolische Reise nach Zypern (4. bis 6. Juni)
Apostolische Reise nach Großbritannien (16. bis 19. September)
Apostolische Reise nach Santiago de Compostela und Barcelona (6. bis 7. November)
Im dritten Konsistorium ernennt Papst Benedikt XVI. 24 neue Kardinäle, darunter Reinhard Kardinal Marx und Walter Kardinal Brandmüller.
Apostolische Reise nach Kroatien (4. bis 5. Juni)
Apostolische Reise nach Madrid (Spanien) zu den Feierlichkeiten des XXVI. Weltjugendtags (18. bis 21. August)
Apostolische Reise nach Deutschland (22. bis 25. September 2011)
Papst Benedikt XVI. besucht auf seiner Reise die Erzbistümer Berlin und Freiburg sowie das Bistum Erfurt. Besuchsorte sind die Bundeshauptstadt Berlin, das ostdeutsche Erfurt, der Wallfahrtsort Etzelsbach in der Region Eichsfeld und Freiburg im Breisgau.
Mehr Informationen auf der Internetseite www.papst-in-deutschland.de
Apostolische Reise nach Benin (18. bis 20. November)
Papst Benedikt XVI. ernennt am 6. Januar 22 neue Kardinäle, die im vierten Konsistorium seiner Amtszeit (18. Februar) zu Kardinälen kreiert werden, darunter der Berliner Erzbischof Dr. Rainer Maria Woelki und Prof. Pater Dr. Karl Josef Becker SJ, Dogmatikprofessor an der Päpstlichen Universität Gregoriana.

1966-1977
Berater der Kommission für Fragen der Glaubens- und Sittenlehre
1977-1981
Mitglied und von 1978 bis 1981 Vorsitzender der Glaubenskommission
1980-1981
Mitglied der Bischofskommission „Verfahrensordnung für das Lehrbeanstandungsverfahren bei der Deutschen Bischofskonferenz“
1984
College of St. Thomas in St. Paul / Minnesota: Verleihung des Ehrendoktors of Humane Letters
1985
Ehrendoktor der Katholischen Universität Eichstätt
1986
Ehrendoktor der Katholischen Universität Lima
1988
Ehrendoktor der Katholischen Universität Lublin
1998
Ehrendoktor der Katholischen Universität von Navarra in Pamplona
1999
Ehrendoktor in Rechtswissenschaft der Freien Universität „Maria SS. Assunta“ (LUMSA) in Rom
2000
Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Wroclaw
2006
Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Traunstein
1977
Verleihung des Großkreuzes des nationalen Verdienstordens der Republik Ecuador
Verleihung des Bayerischen Verdienstordens
1985
Verleihung des Großen Verdienstkreuzes des Bundesrepublik Deutschland mit Stern und Schulterband
Verleihung der Verfassungsmedaille des Bayerischen Landtags in Gold
1989
Verleihung des Ordine della Minerva der Universität Chieti
Verleihung des Augustin-Bea-Preises in Rom
1991
Verleihung des Leopold-Kunschak-Preises in Wien
1992
Verleihung des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande der Republik Österreich
Verleihung des Literaturpreises in Anacapri
Verleihung des Literaturpreises Basilicata in Potenza
1996
Verleihung des Bayerischen Maximiliansordens für Kunst und Wissenschaft
1997
Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Marktgemeinde Marktl am Inn
1998
Ernennung zum Kommandeur der Ehrenlegion durch den französischen Staatspräsidenten
1999
Aufnahme in die Reihen des Souveränen Militärischen Malteserordens in Rom als „Bali di Gran Croce e Devozione“
1964-1967
Ordentliches Mitglied der Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften (seit 1993: Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften), seit 1966 korrespondierendes Mitglied
1966
Mitglied der Académie des sciences réligieuses, Brüssel
1991
Ordentliches Mitglied der Europäischen Akademie für Wissenschaften und Künste, Abteilung Theologie in Salzburg
1992
Membre Associé Etranger der Académie des Sciences Morales et Politiques de l’Institut de France, Paris
2000
Berufung als Ehrenmitglied in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften durch Papst Johannes Paul II.
Weisheit Gottes – Weisheit der Welt. Festschrift für Joseph Kardinal Ratzinger zum 60. Geburtstag, hrsg. v. Baier, Walter – Horn, Stephan Otto – Pfnür, Vinzenz – Schönborn, Christoph von. St. Ottilien 1987; 2 Bde.
Weggemeinschaft des Glaubens: Kirche als Communio; Festgabe zum 75. Geburtstag von Joseph Ratzinger, hrsg. vom Schülerkreis: Stephan Otto Horn – Vinzen, Pfnür, Augsburg 2002
Wissen aus der Taufe. Die Aporien der neuzeitlichen Vernunft und der christliche Weg im Werk von Joseph Ratzinger, von Sottopietra, P. G., Regensburg 2003
Kirchliche Existenz und existenzielle Theologie unter dem Anspruch von Lumen gentium. Ekklesiologische Grundlinien, hrsg. v. Heim, Maximilien Heinrich – Ratzinger, Joseph, Frankfurt/M. 2004
Weitere Informationen zu Papst und Kurie siehe auch unter www.vatican.va
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