Preisverleihung

Die Entscheidung über den oder die Preisträger wurde in der Vollversammlung der deutschen Bischöfe getroffen, nachdem die Jury Preisträger vorgeschlagen hat. Der Katholische Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus wurde vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (München und Freising) verliehen, der diese Aufgabe an Bischof Norbert Trelle (Hildesheim) als stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und Vorsitzenden der Jury delegiert hat. Der Preis wurde am Donnerstag, 3. Dezember 2015, bei einem Festakt in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum in Berlin vergeben.

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Neben Bischof Trelle sprachen der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Ulla Schmidt MdB, und die Ombudsfrau der Bundesregierung, Prof. Barbara John, für die Hinterbliebenen der NSU-Opfer.

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Eine Kirche zum Gedenken an die Blutzeugen

Seit 1963 ist die Kirche Maria Regina Martyrum der Gedenkort der Katholiken in Deutschland an die Blutzeugen (Märtyrer), die während der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 mit ihrem Leben für die Glaubens- und Gewissensfreiheit eingetreten sind. Unter diesen Märtyrern, die für viele namenlose Opfer der Diktatur stehen, sind Domprobst Bernhard Lichtenberg, Dr. Erich Klausener, der Jesuitenpater Alfred Delp und Helmuth James Graf von Moltke. Sie waren nicht bereit, ihr Gewissen und ihre Glaubensüberzeugungen der nationalistischen Rassenlehre zu unterwerfen und mussten dafür ihr Leben lassen. Das Gedenken an alle diese Menschen ist dem Gebet der Schwestern des Karmels Regina Martyrium anvertraut, die seit 1982 an der Gedenkkirche ihr Kloster haben. Mehr lesen über die Gedenkkirche und die Blutzeugen unter gedenkkirche-berlin.de.

Copyright: Alle Bilder der Gedenkkirche, KNA

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