Kirche von A-Z
Von A bis Z - hier finden Sie Informationen zu einzelnen Stichwörtern. Wir sind bemüht, die Liste fortlaufend zu ergänzen und zu aktualisieren.
Der Begriff Martyrer oder Märtyrer heißt übersetzt Zeuge. Die Christen der ersten Generationen legten, nachdem sie den Glauben angenommen hatten, Zeugnis von Jesus Christus ab, zunächst durch Worte und in der Verkündigung, durch die Unterweisung und in der Predigt.
In der Mitte des 2. Jahrhunderts, als Christen wegen ihrer Zeugenschaft im römischen Reich verfolgt wurden, wurde der Begriff Martyrer genauer gefasst. Alle Christen, die um ihres Glaubens willen bedrängt wurden, gelitten haben und den Blutzeugentod erlitten, hießen nun Martyrer. Diese Terminologie setzte sich erstmals um 160 im Martyrium des Bischofs Polykarp durch. Der des Glaubens wegen hingerichtete Christ wurde als Martyrer bezeichnet. Sein Sterben ist Zeugnis für Christus.
Martyrologium
Der Brauch, den Todestag der Martyrer schriftlich festzuhalten, ist schon im 3. Jahrhundert bezeugt. Er veranlasste die Zusammenstellung von Kalendern für Ortskirchen, aus denen dann für größere Gebiete bestimmte Martyrologien hervorgingen. Ein Martyrologium ist also eine Zusammenstellung der Todestage der Blutzeugen der Kirche.
Das älteste Martyrologium ist bereits zu Beginn des 5. Jahrhunderts entstanden. Durch alle Jahrhunderte wurden diese Martyrologien erweitert und vervollständigt.
Papst Johannes Paul II. hat in seinem Apostolischen Schreiben über die Vorbereitung des Jubiläumsjahres 2000 vom 10. November 1994 alle Ortskirchen dazu aufgerufen, das Martyrologium des 20. Jahrhunderts auf den heutigen Stand zu bringen.
Prälat Dr. Helmut Moll
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Die Deutsche Bischofskonfernenz vergibt seit 2003 den Katholischen Medienpreis. Die Auszeichnung steht in Nachfolge des seit 1974 verliehenen Katholischen Journalistenpreises.
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Spendenkollekte am Weltmissionssonntag
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