Kirche von A–Z

 

Von A bis Z - hier finden Sie Informationen zu einzelnen Stichwörtern. Wir sind bemüht, die Liste fortlaufend zu ergänzen und zu aktualisieren.

Papst, Titel

Der Papst führt das Amt fort, das Jesus Christus dem Apostel Petrus verliehen hat und das an seine Nachfolger weitergegeben werden sollte. So wie Petrus durch Jesus an die Spitze der Apostel gestellt worden ist, so steht der Papst an der Spitze der Bischöfe. Er ist Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche auf Erden.

Der Papst führt das Amt fort, das Jesus Christus dem Apostel Petrus verliehen hat und das an seine Nachfolger weitergegeben werden sollte. So wie Petrus durch Jesus an die Spitze der Apostel gestellt worden ist, so steht der Papst an der Spitze der Bischöfe. Er ist Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche auf Erden. Als oberster Hirte der Gesamtkirche genießt er oberste, volle, unmittelbare und universale Vollmacht über die Kirche, die er immer frei ausüben kann (can. 331 CIC). Er ist von keiner kirchlichen Stelle abhängig. Er hat seine Autorität unmittelbar von Gott ("missio divina") und nicht durch staatliche Autorität oder durch Übertragung von Seiten innerkirchlicher Gremien oder Versammlungen.

 

Der Papst ist:

Bischof von Rom: Mit dem päpstlichen Amt ist der römische Bischofssitz verbunden. 

Stellvertreter (auch: Statthalter) Jesu Christi: Der Titel spricht die Repräsentanz Jesu Christi an. 

Nachfolger des Apostelfürsten: Petrus hat den Bischofsstuhl von Rom eingenommen, traditionsgemäß tritt der Inhaber dieses Sitzes die Nachfolge Petri an. 

Oberhaupt der universalen Kirche: Mit dem Petrusamt ist die höchste Autorität in der Kirche zum Ausdruck gebracht, die der Papst innehat. 

Primas von Italien: Auch dieser Titel ist ein reiner Ehrentitel (can. 438 CIC). 

Erzbischof und Metropolit der Kirchenprovinz Rom: Zur römischen Kirchenprovinz werden die im Territorium gelegenen Diözesen und Gebietsabteien sowie alle Erzdiözesen ohne Suffragane und die Diözesen, Abteien und Prälaturen "nullius" gerechnet, die unmittelbar dem Heiligen Stuhl unterstellt sind. Gemäß des Kirchenrechtes sind damit besondere Rechte und Pflichten verbunden (can. 435–437 CIC). 

Souverän des Staates der Vatikanstadt: Der Titel drückt die Unabhängigkeit des Papstes gegenüber weltlichen Mächten aus. 

Diener der Diener Gottes: Die Formel Servus servorum Dei geht auf Papst Gregor den Großen (590–604) zurück und wird bis heute in vielen päpstlichen Dokumenten verwendet.

 

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Papst, Urbi et Orbi des neuen Papstes

Nachdem der Kardinalprotodiakon dem Volk den Namen des neuen Papstes verkündet hat, spricht der Heilige Vater selbst seinen ersten Segen Urbi et Orbi mit folgendem Gebetstext:

Nachdem der Kardinalprotodiakon dem Volk den Namen des neuen Papstes verkündet hat, spricht der Heilige Vater selbst seinen ersten Segen Urbi et Orbi mit folgendem Gebetstext:

 

"Die Heiligen Apostel Petrus und Paulus, auf deren Machtfülle und Autorität wir vertrauen, sie selbst mögen beim Herrn für uns Fürsprache halten." 

Alle: "Amen."

"Aufgrund der Fürsprache und der Verdienste der seligen allzeit jungfräulichen Mutter Maria, des heiligen Erzengels Michael, des heiligen Johannes des Täufers und der heiligen Apostel Petrus und Paulus und aller Heiligen, erbarme sich Euer der allmächtige Gott und nachdem er alle Eure Sünden vergeben hat, führe Euch Jesus Christus zum ewigen Leben." 
Alle: "Amen."

"Der allmächtige und barmherzige Herr gewähre Euch Nachlass, Vergebung und Verzeihung all Eurer Sünden, einen Zeitraum echter und fruchtbarer Reue, ein allzeit bußfertiges Herz und Besserung des Lebens, die Gnade und die Tröstung des Heiligen Geistes und die endgültige Ausdauer in den guten Werken." 
Alle: "Amen."

"Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf Euch herab und bleibe bei Euch allezeit." 
Alle: "Amen."

 

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Papstansprache EU-Parlament

Ansprache von Papst Johannes Paul II. während der Audienz für die Teilnehmer an der Konferenz der Parlamentspräsidenten der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union am 23. September 2000

Ansprache von Papst Johannes Paul II. während der Audienz für die Teilnehmer an der Konferenz der Parlamentspräsidenten der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union am 23. September 2000

"Grundrechte" müssen an der Natur des Menschen ausgerichtet sein

Frau Präsidentin des Europäischen Parlaments,
meine Damen und Herren Parlamentspräsidenten
der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union!

1. Es ist mir eine Freude, Sie hier im Vatikan willkommen zu heißen, an einem von Anfang an mit den großen Etappen des Lebens des europäischen Kontinentes verbundenen Ort. Mein ehrerbietiger Gruß gilt Herrn Senator Nicola Mancino, Präsident des italienischen Senats, der sich zu Ihrem Sprecher gemacht hat; ich danke ihm für die liebenswürdigen Worte, die er in Ihrem Namen ausgesprochen hat.
Ihre Konferenz ist eine hochbedeutsame Kundgebung des europäischen Einigungsprozesses, der in diesen letzten Jahren neue Vorstöße gekannt hat. In dem zu Ende gehenden Jahrhundert haben wir – meine Vorgänger und ich – es nicht an unserer Unterstützung zur Verwirklichung des großen Vorhabens der Annäherung und Zusammenarbeit der Staaten und Völker Europas fehlen lassen.

2. Sie selbst, die Sie den repräsentativen gesetzgebenden Instanzen Ihrer Völker vorstehen, sind Zeugen der eng zusammenlaufenden Übereinstimmung, die zwischen den Interessen Ihrer jeweiligen Länder und denen der weiterverbreiteten Einheit, die Europa gestaltet, zutage tritt.
Mit Zufriedenheit stelle ich fest, dass die Union neue Mitgliedsstaaten aufnehmen will und gegenüber der Zukunft eine Haltung der Offenheit und Flexibilität einnimmt. Die Europäische Union bleibt ein kreativer Bauplatz; und das ist die beste Garantie für ihren Erfolg im Hinblick auf das größere Wohl ihrer Bürger, deren kulturelle Verschiedenheit zu bewahren sie sich ebenso verpflichtet wie die Werte und Grundsätze zu verbürgen, denen die Gründerväter sich verbunden wussten und die ihr gemeinsames Erbe bilden.
Entsprechend dem Geist, der ihr eigen ist, hat die Europäische Union bereits gemeinsame Institutionen entwickelt, insbesondere ein System von Ausgleichsmechanismen der Kontrollgewalten, die eine Garantie für die Demokratie sind. Es ist wohl an der Zeit, die Synthese dieser Errungenschaften in eine vereinfachte und zugleich stärkere Struktur zu fassen. Die Europäische Union wird gewiss die richtige Formel zu finden wissen, um die Erwartungen Ihrer Bürger zufrieden zu stellen und den Dienst am Gemeinwohl zu gewährleisten.

3. In der Soziallehre der katholischen Kirche, die aus der biblischen Offenbarung und dem Naturrecht schöpft, erstreckt sich der Begriff Gemeinwohl auf alle Ebenen, auf denen die menschliche Gesellschaft organisiert ist. Es gibt ein nationales Gemeinwohl, in dessen Dienst die Institutionen eines Staates gestellt sind. Aber es gibt auch – und wer könnte das leugnen zum Zeitpunkt gegenseitiger Durchdringung der Wirtschaften und des Austausches in Europa und weiterhin der Welt? – ein kontinentales und sogar universales Gemeinwohl. Europa ist im Begriff, sich der Dimensionen des europäischen Gemeinwohls immer besser bewusst zu werden: gemeint ist damit die Gesamtheit der Initiativen und Werte, die die europäischen Länder gemeinsam verfolgen und verteidigen müssen, wenn sie in angemessener Weise auf die Bedürfnisse ihrer Bürger antworten wollen.
Wenn die Europäische Union eine formelle Verfassung annehmen sollte, wird sie veranlasst sein, eine Wahl zu treffen hinsichtlich der Art des Systems, das sie bevorzugen möchte. Zwischen verschiedenen Systemen ist ein Kompromiss möglich. Die Kirche ist der Ansicht, dass es bei Regierungssystemen auf die Mentalität der Völker, ihre Geschichte und ihre Zielsetzungen ankommt. Sie betont indes, dass alle Systeme den Dienst am Gemeinwohl zum Ziel haben müssen. Darüber hinaus muss jedwedes System, der Versuchung widerstehend, sich egoistisch in sich selbst abzukapseln, auch offen sein fair andere Staaten des Kontinents, die mit dieser Europäischen Union zusammenarbeiten wollen, um ihr die größtmögliche Ausdehnung zu geben.
Ich kann mich nur freuen, wenn ich sehe, dass man sich immer mehr auf das fruchtbare Subsidiaritätsprinzip beruft Eingeführt von meinem Vorgänger Pius XI. in seiner berühmten Enzyklika Quadragesimo anno im Jahr 1931, ist dieses Prinzip einer der Pfeiler der ganzen Soziallehre der Kirche. Es ist eine Einladung, die Zuständigkeiten unter den verschiedenen Ebenen politischer Organisation einer gegebenen Gemeinschaft – z. B. regional, national, europäisch – so aufzuteilen, dass nur solche an eine höhere Ebene übertragen werden, welche die niedrigere Ebene nicht in der Lage ist, im Dienst am Gemeinwohl zu bewältigen.

4. Die Verteidigung der Menschenrechte gehört zu den unaufgebbaren Erfordernissen des Gemeinwohls. Die Europäische Gemeinschaft hat sich an die schwierige Aufgabe gemacht, eine "Charta der Grundrechte" zu erstellen in einem Geist der Öffnung und Aufmerksamkeit für die Vorschläge von Vereinigungen und Bürgern. Schon 1950 hatten die Gründerfinder des Europarates die Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten angenommen, der 1961 die europäische Sozialcharta folgte. Die Erklärungen von Rechten umgrenzen in gewissem Sinn den unantastbaren Bereich, von dem die Gesellschaft sich bewusst ist, dass er nicht dem Spiel menschlicher Macht unterworfen sein kann. Mehr noch, die Macht erkennt ihre Bestimmung an, diesen Bereich zu schützen, dessen Schwerpunkt der Mensch als Person ist. Somit anerkennt die Gesellschaft, dass sie im Dienst der Person steht in ihrem natürlichen Streben, sich selbst zu verwirklichen als personales und zugleich soziales Wesen. Dieses in ihre Natur eingeschriebene Streben begründet dementsprechende, der Person zugehörige Rechte wie das Recht auf Leben, auf physische und psychische Unversehrtheit, auf Gewissens-, Gedanken- und Religionsfreiheit.
Bei der Annahme dieser neuen Charta – wie auch immer ihre künftige Benennung lautet - wird die Europäische Union nicht vergessen dürfen, dass sie die Wiege der Idee von der Person und von der Freiheit ist und dass diese Gedanken auf Ihre lange Prägung durch das Christentum zurückgehen. Nach Vorstellung der Kirche ist die Person untrennbar von der menschlichen Gesellschaft, in der sie sich entwickelt. Gott hat den Menschen erschaffen und ihn in eine Ordnung von Beziehungen hineingestellt, die ihm gestatten, sein Sein zu verwirklichen. Diese Ordnung nennen wir die natürliche Ordnung. Der Vernunft kommt es zu, sie immer klarer zu erforschen. Menschenrechte können keine der Natur des Menschen zuwiderlaufende Forderungen sein. Sie können nur aus ihr hervorgehen.

5. Möge die Europäische Union ein neues Aufflammen der Menschlichkeit erleben! Möge sie den nötigen Konsens gewinnen können, um den Schutz des Lebens, die Achtung vor dem anderen, gegenseitigen Dienst und Brüderlichkeit, die niemanden ausschließt, unter ihre höchsten Ideale zu schreiben. Jedesmal wenn Europa die großen Grundlagen seiner Sicht der Welt aus seinen christlichen Wurzeln schöpft, weiß es, dass es seiner Zukunft mit Gelassenheit entgegentreten kann. Auf Sie, Ihre Familien und auf die Völker und Nationen, die Sie vertreten, rufe ich von ganzem Herzen den Segen des Allmächtigen herab.

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Papstbotschaft Europäischer Verfassungsvertrag

Botschaft von Papst Johannes Paul II.
an die Teilnehmer der europäischen Studientagung zum Thema
"Auf dem Weg zu einer europäischen Verfassung?"
vom 20. Juni 2002

Botschaft von Papst Johannes Paul II.
an die Teilnehmer der europäischen Studientagung zum Thema
"Auf dem Weg zu einer europäischen Verfassung?"
vom 20. Juni 2002

Jene Werte anerkennen und schützen, die das kostbarste Erbe des europäischen Humanismus sind


Sehr geehrte Damen und Herren!

l. Es ist mir eine Freude, Ihnen meinen herzlichen Gruß anlässlich der europäischen Studientagung zu übersenden, die das Büro für die Hochschulseelsorge des Vikariats von Rom in Zusammenarbeit mit der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft und dem Verband der Katholischen Universitäten Europas einberufen hat.
Die als Tagungsthema gestellte Frage: "Auf dem Weg zu einer europäischen Verfassung?" hat die entscheidende Phase ins Licht gerückt, die für den Aufbau des "gemeinsamen europäischen Hauses" begonnen hat. In der Tat scheint der Augenblick gekommen, um Hand anzulegen an die bedeutsamen institutionellen Reformen, die im Laufe der vergangenen Jahre für wünschenswert erachtet und vorbereitet worden waren und nun durch den vorgesehenen Beitritt neuer Mitgliedstaaten noch dringender und notwendiger geworden sind.
Die von mir immer wieder gewünschte Erweiterung der Europäischen Union oder, besser, der Prozess der "Europäisierung" des ganzen Erdteils, ist eine Priorität, die rechtzeitig und mutig anzustreben ist, damit die Erwartung von Millionen Menschen erfüllt wird, die wissen, dass sie durch eine gemeinsame Geschichte verbunden sind und eine Zukunft in Einheit und Solidarität erhoffen. Das erfordert eine gründliche Überarbeitung der institutionellen Strukturen der Europäischen Union, die sie den neuen Erfordernissen anpasst und gleichzeitig das Bemühen um eine Neuordnung beschleunigt, in der die Zielsetzungen des europäischen Gebäudes, die Zuständigkeiten der Union und die Werte festgelegt werden, auf denen es gründen muss.

Festigen des institutionellen Rahmens der Europäischen Union

2. Angesichts verschiedener möglicher Lösungen dieses gegliederten und wichtigen europäischen "Prozesses" wendet die Kirche in Treue zu ihrer Identität und ihrem Evangelisierungsauftrag das an, was sie schon in bezug auf die einzelnen Staaten gesagt hat, das heißt, dass "es ihr nicht zusteht, sich zugunsten der einen oder anderen institutionellen oder verfassungsmäßigen Lösung zu äußern", sondern sie will die berechtigte Autonomie der demokratischen Ordnung achten (vgl. Centesimus annus, Nr. 47). Aber gerade aufgrund dieser Identität und Sendung kann sie nicht gleichgültig bleiben angesichts der Werte, an denen sich die verschiedenen institutionellen Entscheidungen ausrichten. Denn in den Entscheidungen, die in dieser Hinsicht jeweils getroffen werden, sind zweifellos Dimensionen moralischer Ordnung enthalten, weil diese Entscheidungen durch die damit verknüpften Bestimmungen in einem besonderen geschichtlichen Kontext unvermeidlich den Auffassungen von der Person, der Gesellschaft und dem Gemeinwohl, aus denen sie entstanden und dem sie unterworfen sind, Ausdruck verleihen. Genau in diesem Bewusstsein gründet die Rechtspflicht der Kirche, tätig zu werden, indem sie ihren Beitrag leistet, der auf die Vision der Würde der menschlichen Person mit allen Konsequenzen verweist, die in der katholischen Soziallehre dargelegt werden.
In dieser Hinsicht sind die Suche und der Entwurf einer Neuordnung, auf die auch die Arbeiten der vom Europarat im Dezember 2001 in Laeken verabschiedeten "Konvention" abzielen, als Schritte zu begrüßen, die an sich positiv sind. In der Tat sind sie auf die wünschenswerte Festigung des institutionellen Rahmens der Europäischen Union ausgerichtet, der mittels eines frei angenommenen Netzes von Bindungen und Zusammenarbeit wirksam zur Entwicklung des Friedens, der Gerechtigkeit und der Solidarität für den ganzen Kontinent beitragen kann.

3. Eine so gestaltete europäische Neuordnung muss aber, wenn sie wirklich der Förderung des wahren Gemeinwohls zuträglich sein will, jene Werte anerkennen und schützen, die das kostbarste Erbe des europäischen Humanismus sind, der Europa eine einzigartige Ausstrahlung in der Geschichte der Zivilisation jetzt und in Zukunft sichert. Diese Werte sind der charakteristischste intellektuelle und geistliche Beitrag, der die europäische Identität im Laufe der Jahrhunderte geformt hat, und sie gehören zum eigentlichen Kulturschatz dieses Erdteils. Wie ich bei mehreren Gelegenheiten in Erinnerung rief, betreffen sie die Würde der Person, die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens, die zentrale Rolle der auf der Ehe gegründeten Familie, die Bedeutung der Erziehung und Bildung, die Freiheit zu denken, zu reden und die eigenen Überzeugungen und die eigene Religion zu bekennen; der Rechtsschutz der einzelnen und der Gruppen; die Mitarbeit aller am Gemeinwohl; die Arbeit, die als persönliches und soziales Gut zu betrachten ist; die als Dienst verstandene politische Macht, die dem Gesetz und der Vernunft unterworfen ist und von den Rechten der Person und der Völker "eingeschränkt" wird.
Es wird vor allem notwendig sein, die Würde der menschlichen Person und das Recht auf Religionsfreiheit anzuerkennen und zu schützen, das in seiner dreifachen Dimension, in der individuellen, kollektiven und institutionellen, zu verstehen ist. Ebenso wird Raum zu schaffen sein für das Prinzip der Subsidiarität in ihrer horizontalen und vertikalen Dimension wie auch für eine Vision der sozialen und gemeinschaftlichen Beziehungen, die auf einer wahren Kultur und Ethik der Solidarität gründen.

4. Die kulturellen Wurzeln, die zur Festigung der bisher genannten Werte beigetragen haben, sind vielfältig: Sie reichen vom Geist Griechenlands und der antiken römischen Welt, von den Beiträgen der lateinischen, keltischen, germanischen, slawischen und finnougrischen Völker bis hin zu denen der jüdischen Kultur und der islamischen Welt. Diese unterschiedlichen Faktoren haben in der jüdisch-christlichen Tradition eine Kraft gefunden, die imstande war, sie untereinander in Einklang zu bringen, zu festigen und zu entfalten. In Anerkennung dieser geschichtlichen Tatsache kann Europa sein christliches Erbe nicht außer acht lassen, denn ein Großteil dessen, was es im juridischen, künstlerischen, literarischen und philosophischen Bereich hervorgebracht hat, wurde von der Botschaft des Evangeliums geprägt.
Es wird deshalb notwendig sein, nicht einer nostalgischen Versuchung nachzugeben und sich nicht mit einer mechanischen Nachahmung der Modelle der Vergangenheit zufriedenzugeben, sondern sich den kommenden neuen Herausforderungen zu öffnen und sich mit kreativer Treue an jenen christlichen Wurzeln zu orientieren, die die europäische Geschichte geprägt haben. Das erfordert das geschichtliche Gedächtnis, aber besonders die Sendung Europas, das heute noch berufen ist, Lehrer des wahren Fortschritts zu sein, eine Globalisierung in Solidarität und ohne Ausgrenzungen zu fördern und am Aufbau eines gerechten und dauerhaften Friedens in seinem Innern und in der ganzen Welt beizutragen.
Europa ist berufen, unterschiedliche kulturelle Traditionen zu verknüpfen, um einen Humanismus ins Leben zu rufen, in dem die Achtung der Rechte, die Solidarität, die Kreativität jedem Menschen die Möglichkeit geben, seine edelsten Bestrebungen zu verwirklichen.

Anerkennung der Identität und sozialen Rolle der Kirchen

5. Die europäischen Politiker stehen in der Tat vor keiner leichten Aufgabe! Um dieser tatsächlich gerecht zu werden, wird es notwendig sein, dass sie unter Achtung eines rechten Verständnisses von der weltanschaulichen Neutralität der politischen Institutionen den obengenannten Werten jene tiefe transzendente Verwurzelung zu geben verstehen, die in der Öffnung zur religiösen Dimension Ausdruck findet.
Hierdurch wird unter anderem bekräftigt, dass die politischen Institutionen und die öffentliche Gewalt nicht absolut gesetzt werden – aufgrund der Vorrangsstellung und der angeborenen "Zugehörigkeit" der menschlichen Person zu Gott, dessen Bild in der Natur jedes Menschen unauslöschlich eingeprägt ist. Geschähe dies nicht, würde man Gefahr laufen, jene Ziele des agnostischen und atheistischen Laizismus und Säkularismus zu legitimieren, die zum Ausschluss Gottes und des moralischen Naturgesetzes aus den verschiedenen menschlichen Lebensbereichen führen. Unter den tragischen Folgen hätte zuallererst – wie es die europäische Geschichte gezeigt hat – das ganze zivile Zusammenleben in Europa zu leiden.

6. In diesem Prozess sind auch die besondere Identität und die soziale Rolle der Kirchen und der religiösen Bekenntnisse anzuerkennen und zu schützen. Denn sie haben immer eine in vieler Hinsicht entscheidende Rolle gespielt in der Erziehung zu den tragenden Werten des Zusammenlebens, im Aufzeigen der grundlegenden Fragen und Antworten hinsichtlich des Lebenssinnes, in der Förderung der Kultur und Identität der Völker. Zudem haben sie Europa das angeboten, was dazu beiträgt, ihm eine notwendige und wünschenswerte geistliche und geistige Grundlage zu geben. Im übrigen dürfen sie nicht verkürzt werden auf eine reine Privatangelegenheit, sondern sie wirken mit einer ganz besonderen institutionellen Bedeutung, die es verdient, geschätzt und rechtlich aufgewertet zu werden, indem das Statut geachtet und nicht in seinem Wert geschmälert wird, aus dem sie in den Verfassungen der einzelnen Mitgliedstaaten der Union Nutzen ziehen.
Es geht mit anderen Worten darum, der Versuchung zu widerstehen, das europäische Zusammenleben aufzubauen, indem der Beitrag der religiösen Gemeinschaften mit dem Reichtum ihrer Botschaft, ihres Wirkens und ihres Zeugnisses ausgeschlossen wird. Das würde unter anderem dem europäischen Aufbauprozess wichtige Kräfte für die ethisch-kulturelle Grundlegung des zivilen Zusammenlebens entziehen. Deshalb hoffe ich, dass gemäß der Logik der "gesunden Zusammenarbeit" zwischen kirchlicher und politischer Gemeinschaft (vgl. Gaudium et spes, Nr. 76) die europäischen Institutionen auf diesem Weg den Dialog mit den Kirchen und religiösen Bekenntnissen gemäß den jeweils geregelten Formen anzuknüpfen wissen, so dass sie den Beitrag annehmen, der durch die Spiritualität und das Bemühen der Kirchen um die Humanisierung der Gesellschaft von ihnen herkommen kann.

7. Zum Schluss möchte ich mich an die christlichen Gemeinschaften und an alle, die an Christus glauben, wenden mit der Bitte, eine umfassende und gegliederte kulturelle Kampagne in Gang zu setzen. Es ist wirklich dringend notwendig, durch die Kraft von überzeugenden Beweisführungen und anziehenden Beispielen zu zeigen, dass der Bau des neuen Europas für alle nutzbringend ist, wenn es auf den Werten gegründet wird, die es während seiner ganzen Geschichte geformt haben und in der christlichen Tradition ihre Wurzeln haben; es ist für alle vorteilhaft, welcher philosophischen oder geistigen Tradition sie auch angehören; und es ist das feste Fundament für ein menschlicheres und friedlicheres Zusammenleben, weil es alle und jeden einzelnen achtet.
Auf der Grundlage solcher geteilten Werte wird es möglich sein, jene Formen des demokratischen Konsenses zu erzielen, die notwendig sind, um auch auf institutioneller Ebene das Projekt eines Europas zu entwerfen, das wirklich das Haus aller ist, in dem keine Person und kein Volk sich ausgeschlossen fühlen, sondern alle sich berufen fühlen, an der förderlichen Pflege des Gemeinwohls in diesem Kontinent und in der ganzen Welt teilzuhaben.

8. In dieser Hinsicht ist es angebracht, sich von den europäischen Katholischen Universitäten viel zu erwarten. Sie werden es nicht versäumen, über die verschiedenen Aspekte einer so anregenden Problematik gründlich nachzudenken und Lösungen zu entwickeln. Auch diese Tagung wird zu dieser Suche gewiss ihren lobenswerten Beitrag leisten.
Indem ich auf das Bemühen eines jeden das Licht und die Kraft Gottes herabrufe, erteile ich allen meinen besonderen Apostolischen Segen.

Aus dem Vatikan, am 20. Juni 2002

Joannes Paulus PP. II

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Peterspfennig

Der Peterspfennig ist nach der offiziellen Definition des Vatikans eine Spendensammlung, in der die Gläubigen als Ausdruck ihrer Verbundenheit mit dem Nachfolger Petri die apostolische und karitative Arbeit des Papstes unterstützen.

Der Peterspfennig ist nach der offiziellen Definition des Vatikans eine Spendensammlung, in der die Gläubigen als Ausdruck ihrer Verbundenheit mit dem Nachfolger Petri die apostolische und karitative Arbeit des Papstes unterstützen.

Diese jährliche Spende wird auf Abgaben zurückgeführt, die im achten Jahrhundert in England üblich wurden: Nach der Bekehrung der Bevölkerung zum Christentum gab die angelsächsische Kirche durch diese Geldsammlung unmittelbar für den Papst ihrer engen Verbindung mit Rom Ausdruck.

1031 wurde der Peter's Pence erstmals schriftlich erwähnt. Dieser Brauch breitete sich später in andere europäische Länder aus; zeitweise dienten die Spenden auch dem Neubau des Petersdoms. Eine Pflichtabgabe wurde im 16. Jh. wieder abgeschafft.

In seiner heutigen Form wurde der Peterspfennig in Frankreich 1859 neu organisiert. Papst Pius IX. traf 1875 eine einheitliche Regelung, seitdem wird der Peterspfennig weltweit in den katholischen Gemeinden am 29. Juni, dem katholischen Namensfest Peter und Paul, als Sonderkollekte für den Papst gesammelt; 2013 erbrachte er insgesamt 57 Millionen Euro. Die Verwaltung des Peterspfennigs erfolgt durch eine fünfköpfige Kommission im Vatikan unter Vorsitz des Kardinalstaatssekretärs.

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Pfingsten

Am 50. Tag nach Ostern feiert die Kirche Pfingsten, die Aussendung des Heiligen Geistes.
Mit dem Hochfest Pfingsten findet die Osterzeit ihren Abschluss.

Am 50. Tag nach Ostern feiert die Kirche Pfingsten, die Aussendung des Heiligen Geistes.
Mit dem Hochfest Pfingsten findet die Osterzeit ihren Abschluss.

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Pontifikat

Das Amt bzw. die Amtszeit eines Papstes wird als Pontifikat bezeichnet.

Das Amt bzw. die Amtszeit eines Papstes wird als Pontifikat bezeichnet. Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und wird abgeleitet von pontifex (Oberpriester) und pontificatus (Amt des Oberpriesters). Das Pontifikat von Papst Benedikt XVI. endete am 28. Februar 2013 mit dem rechtskräftigen Rücktritt.

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Protonotar

Seit der Reform des Päpstlichen Hauses nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil gibt es zwei Kategorien von Apostolischen Protonotaren: die sieben Protonotarii Apostolici de numero und die Protonotarii Apostolici supra numerum.

Seit der Reform des Päpstlichen Hauses nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil gibt es zwei Kategorien von Apostolischen Protonotaren: die sieben Protonotarii Apostolici de numero, die der ersten Sektion des Staatssekretariats zugeordnet sind und bei der Ausfertigung und Beurkundung von päpstlichen Schriften mitwirken. 
Daneben gibt es die Protonotarii Apostolici supra numerum, die ihren Titel ehrenhalber verliehen bekommen. Beide Gruppen sind Mitglieder der Päpstlichen Familie.

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Päpstliche Kommission für den Staat der Vatikanstadt

Pius XII. hat am 20.03.1939 die Päpstliche Kommission für den Staat der Vatikanstadt eingerichtet. Ihre Aufgabe war es, in seinem Namen den Vorsitz in der Regierung des Staates der Vatikanstadt mit den angeschlossenen Büros zu übernehmen, eingeschlossen auch die autonome Verwaltung der Päpstlichen Villen in Castelgandolfo.

Pius XII. hat am 20.03.1939 die Päpstliche Kommission für den Staat der Vatikanstadt eingerichtet. Ihre Aufgabe war es, in seinem Namen den Vorsitz in der Regierung des Staates der Vatikanstadt mit den angeschlossenen Büros zu übernehmen, eingeschlossen auch die autonome Verwaltung der Päpstlichen Villen in Castelgandolfo.

Pius XII. wollte damit ein festes und ständiges Gremium bilden, das ihn in der zivilen Leitung des Vatikanstaates vertrat. Die Päpstliche Kommission löste den bis dahin regierenden Zentralrat ab, der den mit Gesetz vom 01.12.1932 eingerichteten Gouverneur des Staates unterstützte. Ihr unterstanden nun die verschiedenen Ämter und Dienste des Governatorats (Staatsverwaltung, eingerichtet mit Gesetz vom 07.06.1929).


Paul VI. verfügte dann in einem Gesetz vom 24.06.1969 eine weitere Aufteilung dieser Ämter und Dienste, die am 01.07.1969 durch ein entsprechendes Dekret von der Päpstlichen Kommission (zuletzt geändert am 28.11.1972) umgesetzt wurde. Daraus ergaben sich folgende Ämter und Dienste im Governatorat:

  • das Generalsekretariat ist das zentrale Verwaltungsorgan, ihm unterstehen u. a. das Gesetzesamt, das Personalamt, das Amt des Zivilstaats und der öffentlichen und Privaten Vorgänge, das Amt für Briefmarken und München, das Protokollamt und das allgemeine Archiv sowie das zentrale Rechnungsamt und die Pilger- und Tourismusinformation
  • die Generaldirektion der Päpstlichen Monumente, Museen und Galerien
  • die Generaldirektion der technischen Dienste
  • die Leitung der wirtschaftlichen Dienste
  • die Leitung der Sanitätsdienste
  • die Leitung der Päpstlichen Villen. Alle Ämter haben ihren Sitz im Palazzo del Governatorato auf dem vatikanischen Hügel hinter der Apsis von St. Peter

Mit dem am 22.02.2001 in Kraft getretenen Grundgesetz des Vatikanstaates, das das Grundgesetz vom 07.06.1929 ersetzt hat, wurde die zivile Verwaltung des Staates der Vatikanstadt (Link auf Vatikanstaat) schließlich nochmals neu geregelt:

Artikel 1

  • „1. Der Papst besitzt als Oberhaupt des Vatikanstaates die Fülle der gesetzgebenden, ausführenden und richterlichen Gewalt.
  • 2. Während der Sedisvakanz stehen dieselben Gewalten dem Kardinalskollegium zu, das jedoch gesetzliche Bestimmungen nur im Fall der Dringlichkeit und mit einer auf die Dauer der Vakanz beschränkten Wirksamkeit erlassen kann, es sei denn, dass diese durch den anschließend gewählten Papst gemäß den Vorschriften des kanonischen Rechtes bestätigt werden."

Artikel 2
„Die Vertretung des Vatikanstaates in Beziehungen mit dem Ausland und mit anderen Völkerrechtssubjekten, bei der Aufnahme diplomatischer Beziehungen und Vertragsabschlüssen ist dem Papst vorbehalten, der sie durch das Staatssekretariat ausübt.“
Die gesetzgebende Gewalt wird in der Regel von der Päpstlichen Kommission ausgeübt:

Artikel 3
„1. Die gesetzgebende Gewalt wird, außer in Fällen, die der Papst sich selbst oder anderen Instanzen vorbehalten will, durch eine aus einem Kardinalpräsidenten und anderen Kardinälen bestehende Kommission ausgeübt, die alle vom Papst auf fünf Jahre ernannt sind.“
Die letzte Entscheidung liegt beim Papst.

Artikel 4

3. Die Gesetzesvorschläge müssen zuerst durch das Staatssekretariat dem Papst zur Begutachtung unterbreitet werden.
Die ausführende Gewalt wird durch den Präsidenten der Kommission ausgeübt.

Artikel 5
„1. Die ausführende Gewalt wird nach dem gegenwärtigen Gesetz und den übrigen geltenden gesetzlichen Bestimmungen durch den Präsidenten der Kommission ausgeübt.
2. Bei der Ausübung dieser Gewalt stehen dem Präsidenten der Generalsekretär und der Vize-Generalsekretär bei.“
Seit dem 1.10.2011 ist Kardinal Giuseppe Bertello Präsident der Päpstlichen Kommission für den Staat der Vatikanstaat. Zugleich ist er auch Präsident des Governatorats des Staates der Vatikanstadt.
Generalsekretär des Governatorats ist seit dem 30.08.2013 Erzbischof Fernando Vérgez Alzaga.

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Päpstliches Haus

Das Päpstliche Haus besteht aus Geistlichen und Laien und wird von der Präfektur des Päpstlichen Hauses (Präfekt derzeit: Erzbischof Georg Gänswein) geleitet. Es gliedert sich in die Päpstliche Kapelle (Cappella Pontificia) und die Päpstliche Familie (Familia Pontificia).

Das Päpstliche Haus besteht aus Geistlichen und Laien und wird von der Präfektur des Päpstlichen Hauses (Präfekt derzeit: Erzbischof Georg Gänswein) geleitet. Es gliedert sich in die Päpstliche Kapelle (Cappella Pontificia) und die Päpstliche Familie (Familia Pontificia).

Mitglieder der Päpstlichen Kapelle sind diejenigen Bischöfe, Priester und Laien, die dem Papst bei feierlichen Gottesdiensten zur Seite stehen. Der Päpstlichen Familie gehören diejenigen Kleriker und Laien an, die den Papst als Staatsoberhaupt in besonderer Weise unterstützen. Mitglieder sind der Substitut des Staatssekretariats (zurzeit Erzbischof Fernando Filoni), der Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten (z. Zt. Erzbischof Dominique Mamberti), der Almosenier Seiner Heiligkeit (zurzeit Erzbischof Felix del Blanco Prieto), der Präsident der Päpstlichen Diplomaten-Akademie (Erzbischof Beniamino Stella), der Theologe des Päpstlichen Hauses (P. Wojciech Giertych OP), die Protonotare, die Päpstlichen Zeremoniare, die Ehrenprälate Seiner Heiligkeit (geistlicher Ehrentitel), die Kapläne Seiner Heiligkeit (geistlicher Ehrentitel) und der Prediger des Päpstlichen Hauses. Als Laien gehören der Päpstlichen Familie außerdem u.a. die Thronassistenten, der Sonderdelegat der Päpstlichen Kommission für den Staat der Vatikanstadt, der Kommandant der Päpstlichen Schweizergarde (Daniel Rudolf Anrig), der Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften (Professor Nicola Cabibbo), die Päpstlichen Kammerherren und die Mitglieder des päpstlichen Haushalts an.
Die Mitglieder des Päpstlichen Hauses werden vom Papst i.d.R. für fünf Jahre ernannt. Mit der Vakanz des Papstamtes enden alle Dienste im Päpstlichen Haus.

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Päpstliches Missionswerk der Frauen

Das Päpstliche Missionswerk der Frauen in Deutschland (PMF) ist eine Laienbewegung engagierter christlicher Frauen.

Das Päpstliche Missionswerk der Frauen in Deutschland (PMF) ist eine Laienbewegung engagierter christlicher Frauen. Auf Bundesebene wird das Frauenmissionswerk von der Präsidentin und dem Geistlichen Beirat repräsentiert. Die Vertretung auf Bistumsebene erfolgt über Diözesan- und Bezirksleiterinnen sowie Geistliche Beiräte. Derzeit ist das Werk bundesweit in 18 Bistümern mit 13.000 Mitgliedern vertreten.

Zur Internetseite Päpstliches Missionswerk der Frauen in Deutschland

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