Kirche von A–Z

 

Von A bis Z - hier finden Sie Informationen zu einzelnen Stichwörtern. Wir sind bemĂŒht, die Liste fortlaufend zu ergĂ€nzen und zu aktualisieren.

Behinderung, Behinderte

Behindert Leben und Glauben teilen – Wort der deutschen Bischöfe zur Situation der Menschen mit Behinderungen (Die deutschen Bischöfe Nr. 70)

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Behindert Leben und Glauben teilen – Wort der deutschen Bischöfe zur Situation der Menschen mit Behinderungen (Die deutschen Bischöfe Nr. 70)

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Beichte

Die Beichte (Althochdeutsch: bijiht =  „Aussage“) ist das persönliche Bekennen und Bereuen von Schuld gegenĂŒber einem Priester und Teil des Sakraments der Buße.

Quelle: Lexikath©, hrsg. von Ulrich Lota

Die Beichte (Althochdeutsch: bijiht =  „Aussage“) ist das persönliche Bekennen und Bereuen von Schuld gegenĂŒber einem Priester und Teil des Sakraments der Buße.

Quelle: Lexikath©, hrsg. von Ulrich Lota

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Bestattungskultur

Die Sorge um die Trauernden und ihre Begleitung, die Gestaltung einer BegrÀbnisfeier, bei der in den Riten und besonders in der BegrÀbnismesse der Glaube an die Auferstehung zum Ausdruck kommt, sowie der Beitrag zu einer Erinnerungskultur, zu der auch die Pflege von Erinnerungsorten zÀhlt, gehören zu den wichtigsten Zeichen christlicher Hoffnung im Zusammenhang mit Tod und Sterben.

Die Sorge um die Trauernden und ihre Begleitung, die Gestaltung einer BegrÀbnisfeier, bei der in den Riten und besonders in der BegrÀbnismesse der Glaube an die Auferstehung zum Ausdruck kommt, sowie der Beitrag zu einer Erinnerungskultur, zu der auch die Pflege von Erinnerungsorten zÀhlt, gehören zu den wichtigsten Zeichen christlicher Hoffnung im Zusammenhang mit Tod und Sterben.

In den vergangenen Jahren haben sich die Bestattungs-, Trauer- und Erinnerungskultur verĂ€ndert. Angesichts dessen steht auch die Sorge der katholischen Kirche um die Toten und ihre Hinterbliebenen vor großen Herausforderungen.

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Bischof

Als Bischof (griech. episkopos = Aufseher, Schiedsrichter) wird heute entsprechend der kirchlichen Tradition der Vorsteher einer Ortskirche (Bistum, Diözese) bezeichnet.
Der Bischof ist durch die Bischofsweihe unmittelbarer TrÀger des Christusamtes.

Als Bischof (griech. episkopos = Aufseher, Schiedsrichter) wird heute entsprechend der kirchlichen Tradition der Vorsteher einer Ortskirche (Bistum, Diözese) bezeichnet.
Der Bischof ist durch die Bischofsweihe unmittelbarer TrĂ€ger des Christusamtes. Seine Amtsnachfolge geht in unmittelbarer und direkter Reihenfolge auf die Apostel zurĂŒck (Apostolische Sukzession). Dem Bischof sind besondere Sakramente und feierliche Gottesdienste vorbehalten. Priester dĂŒrfen nur in seinem Auftrag Eucharistie feiern, predigen und das Bußsakrament verwalten.

Die Bischöfe der katholischen Kirche werden durch den Papst ernannt. In einigen BundeslĂ€ndern steht durch Konkordatsabmachungen (Konkordat = Staatskirchenvertrag) den Domkapiteln ein gewisses Wahlrecht zu, der Papst bestĂ€tigt in diesen FĂ€llen den GewĂ€hlten. Die Bischöfe einer Kirchenprovinz, d.h. der BistĂŒmer, die unter einem Erzbischof zusammengefasst sind, mĂŒssen alle drei Jahre dem Vatikan geeignete Kandidaten fĂŒr das Bischofsamt unterbreiten. In Deutschland sind auch einzelne Domkapitel von dieser Pflicht betroffen.

Mit Vollendung des 75. Lebensjahres ist ein Diözesanbischof verpflichtet, dem Papst seinen RĂŒcktritt anzubieten. Eine automatische Entpflichtung gibt es nicht, der Papst entscheidet nach AbwĂ€gung aller UmstĂ€nde, ob er das Gesuch annimmt. Wird der RĂŒcktritt eines Bischofs angenommen, so gilt der Bischofssitz als vakant. Gleiches gilt fĂŒr den Fall, dass ein Bischof gestorben ist, versetzt oder abgesetzt wurde.

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Bischofssynode

Die Bischofssynode ist ein Beratungsorgan des Papstes, das 1965 von Papst Paul VI. eingerichtet wurde. Die Bischofssynode ist eine Versammlung von Vertretern der Bischofskonferenzen der einzelnen LĂ€nder und der Ordensgemeinschaften. Sie hat keine Entscheidungsbefugnis, wodurch sie sich vom allgemeinen Konzil unterscheidet. Als Forum der gegenseitigen Information und Beratung unterstĂŒtzt die Bischofssynode den Papst bei der Bewahrung der Einheit der Gesamtkirche.

Die Bischofssynode ist das 1965 von Papst Paul VI. eingerichtete Organ der Gesamtkirchenleitung. Die Bischofssynode ist eine Versammlung von Vertretern der Bischofskonferenzen der einzelnen LĂ€nder und der Ordensgemeinschaften. Sie hat keine Entscheidungsbefugnis, wodurch sie sich vom allgemeinen Konzil unterscheidet. Als Forum der gegenseitigen Information und Beratung unterstĂŒtzt die Bischofssynode den Papst bei der Bewahrung der Einheit der Gesamtkirche.

Ihre Einberufung erfolgt durch den Papst; in Angelegenheiten der Gesamtkirche als Ordentliche oder Außerordentliche Generalversammlung; in Angelegenheiten einer oder mehrerer Regionen (TeilkirchenverbĂ€nde) als Sonderversammlung.

Der Papst leitet die Bischofssynode selbst oder durch einen Delegierten und bestimmt den Gegenstand der Beratungen. Der Bischofssynode beigeordnet ist ein stÀndiges Generalsekretariat unter Leitung eines vom Papst ernannten GeneralsekretÀrs, das aus 15 Mitgliedern besteht (CIC, can. 342-348).

Aufgabe der Bischofssynode ist es, die Verbindung des Weltepiskopats mit dem Papst durch geeignete Beratung der Verhandlungsthemen im Hinblick auf Glaube, Sitte und Disziplin zu fördern. In "außerordentlicher" Weise kann der Papst der Bischofssynode fĂŒr bestimmte FĂ€lle Entscheidungsgewalt ĂŒbertragen; ihm ist es vorbehalten, solche Entscheidungen in Kraft zu setzen (CIC, can. 342, 343).

Nach ihrer bisherigen Geschichte nĂ€hert sich die Bischofssynode einer Einrichtung mit Dauercharakter. Gleichwohl wird die Herausbildung einer "FĂŒhrungsschicht" weitgehend vermieden. HauptsĂ€chlich ist die Bischofssynode – im Unterschied zu allen sonstigen synodalen Einrichtungen – ein ReprĂ€sentativorgan des Episkopates. Dabei sind gewĂ€hlte und berufene sowie Mitglieder kraft Amtes zu unterscheiden. Mit bestimmten Modifikationen gilt dies fĂŒr alle drei Formen, in denen die Bischofssynode versammelt werden kann:
In Fragen von gesamtkirchlichem Belang gibt es die "Ordentliche Generalversammlung" (Bischofskonferenzen werden je nach GrĂ¶ĂŸe durch ein bis vier gewĂ€hlte Vertreter reprĂ€sentiert). Falls Eile geboten ist, tritt die "Außerordentliche Generalversammlung" zusammen (Bischofskonferenzen werden durch ihre Vorsitzenden vertreten). In Fragen von regionaler Bedeutung gibt es die "Sonderversammlung" (Vertretung wie bei der Generalversammlung, aber beschrĂ€nkt auf die betreffende Region). In allen drei Formen ĂŒberwiegen bei weitem die Vertreter der Bischofskonferenzen (lateinische Kirche) und der bedeutenderen orientalischen Kirchen eigenen Rechts (CIC, can. 346, Apostolica sollicitudo, Nr. 5-10). Das Synodalenamt endet mit dem Abschluss der Versammlung (CIC, can. 347 § 1).

Bischofssynode (Synodus Episcoporum)
GeneralsekretÀr: Erzbischof Lorenzo Baldisseri
UntersekretÀr: Msgr. Fortunato Frezza
Anschrift: Palazzo del Bramante
Via della Conciliazione, 34
I-00193 Roma
Tel.: (0039 06) 69 88 48 21/69 88 43 24;
Fax: (0039 06) 69 88 33 92;
E-mail: synodus(at)synod.va

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Bischofssynode, Chronologie und Veröffentlichungen

Die Bischofssynode wurde von Paul VI. durch das Motu proprio Apostolica Sollicitudo vom 15. September 1965 errichtet.

Die Bischofssynode wurde von Paul VI. durch das Motu proprio Apostolica Sollicitudo vom 15. September 1965 errichtet.

Beim Angelusgebet am Sonntag, den 22. September 1974, gab Paul VI. die Definition der Bischofssynode bekannt: "Sie ist eine kirchliche Einrichtung, die wir im Blick auf die Zeichen der Zeit, mehr aber noch mit dem Versuch, den göttlichen Plan und die Verfassung der katholischen Kirche in ihrer ganzen Tiefe zu deuten, nach dem II. Vatikanischen Konzil beschlossen haben mit dem Ziel, die Einheit und Zusammenarbeit der Bischöfe der ganzen Welt mit dem Apostolischen Stuhl durch gemeinsames Studium der Lage der Kirche und die eintrĂ€chtige Lösung all jener Fragen bezĂŒglich ihrer Sendung zu fördern. Sie ist kein Konzil, kein Parlament, sondern eine Synode besonderer Art."

Bisher durchgefĂŒhrte Synodenversammlungen

  • 1. Ordentliche Generalversammlung, vom 29. September bis zum 29. Oktober 1967 zum Thema „Die Bewahrung und StĂ€rkung des katholischen Glaubens: seine IntegritĂ€t, seine Kraft, seine Entwicklung, seine doktrinĂ€re und geschichtliche KohĂ€renz“

  • 1. Außerordentliche Generalversammlung, vom 11. bis zum 28. Oktober 1969, zum Thema „Zusammenarbeit zwischen dem Hl. Stuhl und den Bischofskonferenzen“
  • 2. Ordentliche Generalversammlung, vom 30. September bis zum 6. November I971, zum Thema „Der priesterliche Dienst und die Gerechtigkeit in der Welt“
    Der priesterliche Dienst - Gerechtigkeit in der Welt (Arbeitshilfen, Nr. 2)
  • 3. Ordentliche Generalversammlung, vom 27. September bis zum 26. Oktober 1974, zum Thema „Die Evangelisierung in der Welt von heute"
    - Apostolisches Schreiben Evangelii Nuntiandi vom 18.12.1975
  • 4. Ordentliche Generalversammlung, vom 30. September bis zum 29. Oktober 1977, zum Thema „Die Katechese in unserer Zeit“
    - Apostolisches Schreiben Catechesi Tradendae vom 16.10.1979
  • Sondersynode fĂŒr die Niederlande, vom 14. bis zum 31. Januar 1980, zum Thema „Die pastorale Situation in den Niederlanden"
  • 5. Ordentliche Generalversammlung, vom 26. September bis zum 25. Oktober 1980, zum Thema „Die christliche Familie“
    - Apostolisches Schreiben Familiaris Consortio vom 22.11.1981
  • 6. Ordentliche Generalversammlung, vom 29. September bis zum 29. Oktober 1983, zum Thema „Versöhnung und Buße in der Sendung der Kirche von heute“
    - Instrumentum laboris (Der Apostolische Stuhl, 1983, S. 1509-1578)
    - Apostolisches Schreiben Reconciliatio et Paenitentia vom 02.12.1984.
  • 2. Außerordentliche Generalversammlung, vom 25. November bis zum 8. Dezember 1985, zum Thema „20. Jahrestag des Abschlusses des II. Vatikanischen Konzils“
    - Schlussdokument Kirche unter dem Wort Gottes feiert Christi die Geheimnisse zum Heil der Welt (Der Apostolische Stuhl, 1985, S. 1863-82)
  • 7. Ordentliche Generalversammlung, vom 1. bis zum 30. Oktober 1987, zum Thema „Berufung und Sendung der Laien in Kirche und Welt“
    - Instrumentum laboris (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 78, S. 1-57)
    - Apostolisches Schreiben Christifideles Laici vom 30.12.1988 (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 87)
  • 8. Ordentliche Generalversammlung, vom 30. September bis zum 28. Oktober 1990, zum Thema „Die Priesterbildung im Kontext der Gegenwart“
    - Apostolisches Schreiben Pastores Dabo Vobis vom 25.03.1992 (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 105)
  • 1. Sonderversammlung fĂŒr Europa, vom 28. November bis zum 14. Dezember 1991, zum Thema „Auf daß wir Zeugen Christi sind, der uns befreit hat"
    - ErklÀrung (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 103, S. 5-34)
  • Sonderversammlung fĂŒr Afrika, vom 10. April bis zum 8. Mai 1994, zum Thema „Die Kirche in Afrika und ihr Evangelisierungsauftrag im Hinblick auf das Jahr 2000: ,Seid meine Zeugen‘“ (Apg 1,8)
    - Apostolisches Schreiben Ecclesia in Africa vom 14.09.1995 (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 123)
  • 9. Ordentliche Generalversammlung, vom 2. bis 29. Oktober 1994, zum Thema „Das geweihte Leben und seine Sendung in Kirche und Welt“
    - Apostolisches Schreiben Vita Consecrata vom 25.03.1996 (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 125)
  • Sonderversammlung fĂŒr den Libanon, vom 26. November bis zum 14. Dezember 1995, zum Thema „Christus ist unsere Hoffnung, erneuert durch seinen Geist, bezeugen wir einig seine Liebe“
    - Apostolisches Schreiben Eine neue Hoffnung fĂŒr den Libanon vom 10.05.1997 (keine deutsche Übersetzung)
  • Sonderversammlung fĂŒr Amerika, vom 16. November bis zum 12. Dezember 1997, zum Thema „Begegnung mit dem lebendigen Jesus Christus – Weg der Umkehr, der Gemeinschaft und der SolidaritĂ€t in Amerika“
    - Apostolisches Schreiben Ecclesia in America vom 22.01.1999 (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 141)
  • Sonderversammlung fĂŒr Asien, vom 19. April bis zum 14. Mai 1998, zum Thema „Jesus Christus, der Erlöser, und seine Sendung der Liebe und des Dienstes in Asien: ,... damit sie das Leben haben und es in FĂŒlle haben‘“ (Joh 10,10)
    - Apostolisches Schreiben Ecclesia in Asia vom 06.11.1999 (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 146)
  • Sonderversammlung fĂŒr Ozeanien, vom 22. November bis zum 12. Dezember 1998, zum Thema „Jesus Christus und die Völker Ozeaniens: Seinen Weg gehen, Seine Wahrheit verkĂŒnden, Sein Leben leben“
  • 2. Sonderversammlung fĂŒr Europa, vom 01. bis 23. Oktober 1999, zum Thema „Jesus Christus, der in seiner Kirche lebt – Quelle der Hoffnung fĂŒr Europa“
    - Instrumentum laboris (VAS 138)
    - Apostolisches Schreiben Ecclesia in Europa vom 28.06.2003 (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 161)
  • 10. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode, vom 30. September bis zum 27. Oktober 2001 zum Thema "Der Bischof als Diener des Evangeliums Jesu Christi fĂŒr die Hoffnung der Welt"
    - Instrumentum laboris (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 151)
    - Apostolisches Schreiben Pastores Gregis vom 16.10.2003 (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 163)
  • 11. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode, vom 2. Oktober bis zum 23. Oktober 2005 zum Thema "Die Eucharistie: Quelle und Höhepunkt des Lebens und der Sendung der Kirche“
    - Nachsynodales Apostolisches Schreiben Sacramentum Caritatis vom 22.02.2007 (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 177)
  • XII. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode, vom 5. bis zum 26. Oktober 2008 zum Thema „Das Wort Gottes im Leben und in der Sendung der Kirche“
    - Instrumentum laboris. Link zum Apostolischen Schreiben vom 11.11.2010
  • 2. Sonderversammlung der Bischofssynode fĂŒr Afrika, vom 4. bis 25. Oktober 2009, zum Thema „Die Kirche in Afrika im Dienst von Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden“.
    Apostolisches Nachsynodales Schreiben „Africae munus“ vom 19.11.2011 - Download pdf (ca. 370 KB)
  • Sonderversammlung der Bischofssynode fĂŒr den Nahen Osten, vom 10. bis 24. Oktober 2010, zum Thema „Die katholische Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis“. Apostolisches Nachsynodales Schreiben „Ecclesia in medio oriente“ vom 14.09.2012 - Download pdf (ca. 290 KB)
  • XIII. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom, vom 7. bis 28. Oktober 2012, zum Thema: „Die neue Evangelisierung zur Weitergabe des christlichen Glaubens“
  • III. Außerdordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom, vom 5. bis 19. Oktober 2014, zum Thema „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung“
    Zur Pressemitteilung vom 03.02.2014 (Ergebnisse des Fragebogens in Deutschland)
    Instrumentum laboris (Wortlaut, Internetseite des Vatikans)
    Zum Dossier Bischofssynode mit allen Veröffentlichungen und Pressemitteilungen
  • XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode in Rom, vom 4. bis 25. Oktober 2015, zum Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“
    Lineamenta (Gesamtdokument mit Fragebogen, 09.12.2014) -  pdf-Datei herunterladen

    Auszug Fragebogen Lineamenta (09.12.2014) - pdf-Datei herunterladen
    Nachsynodales Schreiben
    „Amoris Laetitia“ vom 08.04.2016 (Wortlaut, Internetseite des Vatikans)
    WĂŒrdingung der deutschen Synodenteilnehmer (Pressemitteilung, 08.04.2016)


    Zum Dossier Bischofssynode mit allen Veröffentlichungen und Pressemitteilungen

AH = Arbeitshilfen, hg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn

DAS = Der Apostolische Stuhl. Ansprachen, Predigten und Botschaften des Papstes. ErklÀrungen der Kongregationen, hg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit der Redaktion des deutschsprachigen L'Osservatore Romano, Città del Vaticano / Libreria Editrice Vaticana; Köln / Verlag Bachem

VAS = Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, hg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn

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Bistum

Das Bistum wird auch Diözese genannt und ist eine von einem Bischof geleitete verwaltungsmĂ€ĂŸige und seelsorgerische Einheit in der katholischen Kirche.

Das Bistum wird auch Diözese genannt und ist eine von einem Bischof geleitete verwaltungsmĂ€ĂŸige und seelsorgerische Einheit in der katholischen Kirche.

In diesem Bereich hat der Bischof den obersten Hirten-, Lehr und Verwaltungsauftrag. Die Errichtung, Änderung oder Aufhebung eines Bistums behĂ€lt sich weltweit der Vatikan vor. In Deutschland gibt es sieben ErzbistĂŒmer und 20 BistĂŒmer.

UrsprĂŒnglich umfasste das Bistum die Christen einer Stadt und des dazugehörenden Umlandes. Aus diesem Grund hat sich auch bis heute erhalten, dass das Bistum den Namen trĂ€gt, in dem der Bischof seinen Sitz hat. In der Regel sind mehrere Diözesen mit einem Erzbistum an der Spitze zu einer Kirchenprovinz zusammengefasst. Der Erzbischof an der Spitze der Bischöfe fĂŒhrt auch den Titel Metropolit.

Die Ă€ltesten deutschen BistĂŒmer sind Trier, Köln und Mainz, entstanden im 4. Jahrhundert. Die bislang jĂŒngste Diözese, das Erzbistum Hamburg, wurde 1995 von Papst Johannes Paul II. errichtet.

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Bleisiegel

Das Bleisiegel ist byzantinischen Ursprungs und wird seit dem 6. Jahrhundert auch von den PÀpsten zur Besiegelung der AuthentizitÀt und Wichtigkeit eines Dokuments verwendet.

Das Bleisiegel ist byzantinischen Ursprungs und wird seit dem 6. Jahrhundert auch von den PÀpsten zur Besiegelung der AuthentizitÀt und Wichtigkeit eines Dokuments verwendet.

Zumeist wird Blei verwendet, fĂŒr ganz besonders wichtige Dokumente auch Silber oder Gold. Seit dem 12. Jahrhundert werden SchriftstĂŒcke mit Hanf- oder SeidenschnĂŒren zusammengehalten und mit einer Bleimasse verschlossen, in die mit einem runden Stempel auf der einen Seite der Namenszug des Papstes und auf der RĂŒckseite die Köpfe von Petrus und Paulus mit dem entsprechenden Namenszug SPE (Sanctus Petrus) und SPA (Sanctus Paulus) aufgeprĂ€gt wurde. Diese so gesiegelten pĂ€pstlichen SchriftstĂŒcke heißen Bullen (lateinisch bulla; verwendet fĂŒr die Kapsel, die das Siegel umschloss, das Siegel selbst und fĂŒr das so gesiegelte SchriftstĂŒck). Seit 1878 werden Bleibullen nur noch fĂŒr ganz bestimmte und feierliche Akte ausgefertigt. In allen anderen FĂ€llen benutzt man das mit roter Farbe aufgestempelte Siegel mit dem Namen des Papstes um die Apostelköpfe (Petrus und Paulus) herum.
Das Bleisiegel wird mit dem Fischerring nach dem Tod des Papstes in der ersten Sitzung der Generalkongregation zerbrochen.

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Buße

Buße bedeutet die Abkehr von der SĂŒnde und die Zuwendung zu Gott.

Die Buße ist ein stĂ€ndiger Vorgang im Leben des Christen. Das Bußsakrament (Beichte) schenkt dem getauften Christen, der seine Schuld bereut, sie vor dem Priester bekennt und eine Bußauflage erfĂŒllt, die Vergebung seiner SĂŒnden.

Quelle: Lexikath©, hrsg. von Ulrich Lota

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