Kirche von A-Z
Kirche von A-Z
Von A bis Z - hier finden Sie Informationen zu einzelnen Stichwörtern. Wir sind bemüht, die Liste fortlaufend zu ergänzen und zu aktualisieren.
Die Bischöfliche Kommission Ecclesia celebrans (Die Liturgie feiernde Kirche) wurde von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung eingesetzt.
Ihre Aufgabe ist die Koordination der Revisionsarbeiten am Römischen Messbuch im deutschsprachigen Raum.
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Die katholische Kirche versteht die Ehe als eine lebenslange Gemeinschaft von Mann und Frau. Die Ehe ist ein Sakrament, das sich die Eheleute selbst spenden, wenn sie vor dem Pfarrer und zwei Zeugen diesen lebenslangen Bund schließen.
Da der Ehebund eine lebenslange Gemeinschaft und damit unauflöslich ist, kennt die katholische Kirche keine Ehescheidung. Allerdings ist es möglich, dass eine Ehe aus bestimmten Gründen annulliert wird.
Quelle: Lexikath©, hrsg. von Ulrich Lota
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Eine Ehe ist nach katholischem Verständnis unauflöslich und kann daher nicht geschieden werden. Es ist jedoch möglich, dass eine Ehe nicht gültig zustande gekommen ist, d.h. das Ehesakrament überhaupt nicht empfangen worden ist.
In diesem Fall können die Partner ihre Ehe für ungültig erklären, also annullieren lassen. Gründe für eine ungültige Ehe sind Formmängel (z. B. wenn die Heirat vor einem nicht zuständigen Pfarrer erfolgt), Ehehindernisse (z. B. wenn die Partner blutsverwandt sind) oder Willensmängel (wenn ein Ehepartner das Eheversprechen nur vortäuscht).
Quelle: Lexikath©, hrsg. von Ulrich Lota
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit
Amen.
Ehrenamt bedeutet freiwilliges, unentgeltliches, soziales und/oder kirchliches Engagement. Viele Christinnen und Christen tragen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit den Glauben in die Gesellschaft. Sie bringen sich ein in Initiativen, Projekte, kulturelle und kirchliche Organisationen und Sozialdienste. Aber auch im Sport, der Politik und der Arbeitswelt.
Eine Enzyklika (gr. kyklos = Kreis) ist ein Päpstliches Rundschreiben an einen Teil oder an alle Bischöfe sowie über diese an alle Gläubigen, gelegentlich auch an alle Menschen guten Willens. Sie befasst sich mit Gegenständen der Glaubens- und Sittenlehre, der Philosophie, der Sozial-, Staats- und Wirtschaftslehre sowie der Disziplin und der Kirchenpolitik. Päpstliche Rundschreiben sind Ausdruck oberster Lehrgewalt des Papstes, aber keine "unfehlbaren" Lehräußerungen. Sie wurden von Papst Benedikt XIV. (1740–1758) eingeführt. Die meist lateinischen Anfangsworte bilden den Titel der Enzyklika.
Mit Erstkommunion oder auch "erste heilige Kommunion" bezeichnet die katholische Kirche den erstmaligen Empfang der Kommunion, also des Leibes Christi in Gestalt der Hostie.
Die Erstkommunionfeier eines Kindes erfolgt in der Regel im dritten Grundschuljahr im Alter von etwa neun Jahren. Der traditionelle, in vielen Pfarrgemeinden noch heute übliche Termin der festlich begangenen Erstkommunion ist der Sonntag nach Ostern, der so genannte Weiße Sonntag. Die Feier der Erstkommunion ist ein Fest der ganzen Pfarrgemeinde.
Die Kinder werden meist in kleinen Gruppen auf den Empfang des Sakramentes vorbereitet. Wie die Taufe und die Firmung zählt die Erstkommunion zu den Initiationssakramenten, den Sakramenten der Christwerdung.
Quelle:
Katholisch A-Z. Das Handlexikon. Hrsg. von Manfred Becker-Huberti und Ulrich Lota. Freiburg, Herder 2009
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Auch auf den Internetseiten der Bistümer finden Sie in der Regel ausführliche Informationen zu diesem Thema. Die Internetseiten der Bistümer finden Sie über die
Die Feier der Eucharistie ist eine Handlung im Rahmen der Hl. Messe, die auf das letzte Abendmahl von Jesus und seinen zwölf Jüngern am Vorabend seines Todes zurückgeht (vgl. Lk 22, 19). Dabei ist Jesus Christus nach dem Glauben der römisch-katholischen Kirche und den mit Rom unierten Ostkirchen gegenwärtig (Realpräsenz).
Von Oktober 2004 bis Oktober 2005 hatte Papst Johannes Paul II. das Jahr der Eucharistie ausgerufen. Sie finden hier Dokumente sowie weitere Informationen zum Thema Eucharistie:
Jahr der Eucharistie 2005
Informationen, Beiträge und Dokumente zum Thema Europa
Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zum Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon (30.11.2009)
Statement von Karl Kardinal Lehmann zur Frage: Die Achtung der Menschenwürde als Fundament Europas.
Zusammenkunft der Präsidenten des Rates, des Europäischen Parlamentes und der Kommission der Europäischen Union mit Kirchen- und Religionsvertretern am 15. Mai 2007 in Brüssel
"Europa zwischen Ideologie, Rhetorik und konkreter Hoffnung"
Anmerkungen von Karl Kardinal Lehmann zur Perspektive einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union am 15. Mai 2007 in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union in BrüsselEröffnungsansprache von Karl Kardinal Lehmann beim Ökumenischen Vespergottesdienst in Berlin anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge (25.03.2007)"Europa: In Verantwortung vor Gott und den Menschen" - Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge (15.03.2007)Papst Johannes Paul II.: Nachsynodales Apostolisches Schreiben "Ecclesia in Europa" (VAS 161) (pdf) (pdf-Datei, 532kB) Die Zukunft Europas - Politische Verantwortung, Werte und Religion.Beitrag des Sekretariats der ComECE zur Debatte über die Zukunft der Europäischen Union im Europäischen Konvent (21.05.2002) (pdf-Datei, 137kB) Homepage der ComECE - Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft
Exerzitien sind Übungen des geistlichen Lebens, die in Stille und äußerer Einsamkeit nach bestimmten gebetspädagogischen Gesetzen eine Einübung in die Glaubensgeheimnisse ermöglichen. Sie finden meist in einem Kloster, einem Exerzitienhaus oder einem anderen Tagungshaus statt.
Weitere Informationen:
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Diözesan-Exerzitiensekretariate (ADDES)
Die Exkommunikation hat den Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft zur Folge. Sie kann unter bestimmten Voraussetzungen rückgängig gemacht werden.
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