Pressemeldung
22.12.2015 - Nr. 247

Sondermagazin zum Kunstprojekt der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht

„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“

Anlässlich des überregionalen Kunst- und Kulturprojektes der Deutschen Bischofskonferenz zum Konzilsjubiläum unter dem Leitwort „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ (Gaudium et spes) ist jetzt das Sondermagazin „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst im Spiegel der Künste“ im Verlag Herder erschienen. Herausgeber des Magazins ist der Leiter des Kunstprojekts und stellvertretende Vorsitzende der Kommission für Wissenschaft und Kultur der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (Würzburg).

Das Sondermagazin geht der Frage nach, wie Freude, Hoffnung, Trauer und Angst in den Gegenwartskünsten vorkommen und welche Impulse sich hieraus im Sinne des Zweiten Vatikanums ergeben. Es ist somit die gedankliche Bündelung dessen, was während der Laufzeit des Kunstprojekts in zehn deutschen Diözesen mit insgesamt elf Einzelprojekten in fünf verschiedenen Kunstsparten stattfindet. Optisch stellt sich das Magazin mit einer Auswahl erstmals veröffentlichter Fotos von Herlinde Koelbl dar: unterschiedliche Alltagsimpressionen zu den Gefühlen „Freude“, „Hoffnung“, „Trauer“ und „Angst“, kontrastiert mit Motiven der Sakralkunst.

Die Schriftstellerin und diesjährige Adenauer-Preisträgerin Marica Bodrožić, der Staatsrechtler Paul Kirchhof und der Kölner Pfarrer Franz Meurer, der in sozialen Brennpunkten tätig ist, setzen sich in ihren Essays mit verschiedenen Aspekten des Zweiten Vatikanischen Konzils auseinander. Außerdem veröffentlicht das Magazin erstmals eine Dokumentation des Gesprächs zwischen dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und dem Schriftsteller Martin Walser – beide hatten sich im Frühjahr 2015 im Literaturhaus München über Kunst, Kirche und Atheismus ausgetauscht. Das Sondermagazin beinhaltet weitere Essays und Reportagen von Kulturverantwortlichen.

Hintergrund
Das 50-jährige Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) ist für die katholische Kirche in Deutschland Anlass zu einem Kunstprojekt bis ins Jahr 2015 – unter dem Titel „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“. An mehreren Orten in Deutschland machen Bildende Künstler, Theatermacher, Schriftsteller, Filmemacher und Musiker wesentliche Impulse des Konzils für das 21. Jahrhundert sicht- und hörbar. Die Deutsche Bischofskonferenz will mit dem „Kunstprojekt zum Konzilsjubiläum 2015“ das geistige Erbe des Konzils neu durchbuchstabieren: Jeder und jede Einzelne soll anhand künstlerischer Auseinandersetzung mit den Themen „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ (Art. 1 des Konzilsbeschlusses Gaudium et spes) zur Übernahme von Verantwortung inmitten der Gesellschaft – auch in ihren globalen Prägungen – motiviert werden. Das gesamte Projekt mit seinen über die Bundesrepublik verteilten Standorten steht somit in einem gleichermaßen sozialen wie internationalen Kontext.

Gemeinsam mit herausragenden, internationalen Künstlern und den Menschen vor Ort soll der Diskurs über die genannten vier Hauptthemen geführt sowie die hohe Bedeutung von Kultur und kultureller Bildung sichtbar gemacht werden. Das Projekt ist konfessionsübergreifend angelegt, soll Menschen innerhalb und außerhalb religiöser Orientierung ansprechen und sowohl in ländlichen wie städtischen Bereichen neue gesellschaftspolitische und kulturelle Akzente setzen. Darüber hinaus bieten sich an mehreren Standorten länderübergreifende Ansätze an.

Hinweise:
Das Magazin kann über den Online-Shop des Verlags Herder www.herdershop24.de zum Preis von 9,95 Euro erworben werden. Eine Leseprobe finden Sie untenstehend als pdf-Datei zum Herunterladen.

Bibliografische Angaben: Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (Hg.), Freude und Hoffnung, Trauer und Angst im Spiegel der Künste (Sondermagazin in der Reihe „Herder Thema“), Textbeiträge von Kardinal Reinhard Marx, Paul Kirchhof, Marica Bodrožić, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann et al., Fotos von Herlinde Koelbl, Verlag Herder (Freiburg i. Br.) 2015, 64 Seiten, ISBN 978-3-451-02722-2.

Weitere Informationen zum Kunstprojekt zum Konzilsjubiläum sind auf der Initiativseite www.freude-und-hoffnung.com zu finden.


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