Pressemeldung
18.04.2017 - Nr. 062

Solidaritätsbesuch von Erzbischof Schick in Nigeria

Stärkung der vom islamistischen Terror bedrohten Ortskirche im Norden des Landes

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), ist am Ostermontag (17. April 2017) zu einem mehrtägigen Solidaritätsbesuch nach Nigeria gereist. Das westafrikanische Land ist in diesem Jahr Schwerpunktregion der von der Deutschen Bischofskonferenz getragenen Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“. Besonders in Zentralnigeria und im Nordosten des Landes leiden die Menschen massiv unter Konflikten zwischen Christen und Muslimen und unter dem islamistischen Terror von Boko Haram.

Erzbischof Schick wird vor allem die Erzdiözese Jos in der Middle Belt-Region besuchen, die in den vergangenen Jahren besonders von terroristischen Anschlägen betroffen war. Dort setzt sich Erzbischof Ignatius Kaigama intensiv für den christlich-islamischen Dialog ein. Seine Freundschaft mit islamischen Würdenträgern der Region hat mehrfach dazu beigetragen, Konflikte zwischen Christen und Muslimen zu entschärfen. Erzbischof Kaigama war gemeinsam mit dem muslimischen Emir von Kanam zuletzt 2015 als Gast der Deutschen Bischofskonferenz in Deutschland und hat von den Fortschritten des christlich-islamischen Dialogs in seiner Heimat berichtet.

Auf dem Reiseprogramm von Erzbischof Schick stehen neben Begegnungen mit Gläubigen in vom Terror betroffenen Pfarreien auch Gespräche mit dem Erzbischof von Abuja, John Kardinal Onaiyekan, dem Erzbischof von Lagos, Alfred Martins, und weiteren Bischöfen. Geplant sind außerdem Begegnungen mit hochrangigen Vertretern des Islam, dem Deutschen Botschafter und den Leitern der in Nigeria tätigen deutschen politischen Stiftungen.

Hinweise:

Erzbischof Schick kehrt am 23. April 2017 aus Nigeria zurück. Interviewmöglichkeiten während der Reise werden durch die Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz vermittelt. Schicken Sie dazu bitte eine E-Mail an pressestelle(at)dbk.de.

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