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18.09.2017 - Nr. 021

Deutsche Bischofskonferenz dankt Bischof Friedhelm Hofmann

Papst Franziskus hat heute (18. September 2017) das Rücktrittsgesuch von Bischof Friedhelm Hofmann (Würzburg) angenommen. Erst gestern hatte Bischof Hofmann sein Silbernes Bischofsjubiläum feiern können, bei dem der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterović, bereits bestätigte, dass Papst Franziskus den altersbedingten Rücktritt des Bischofs am Montag annehmen wird. In der Festmesse im Würzburger Dom hatte Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, den Würzburger Bischof gewürdigt und ihm für seinen Dienst gedankt:

„Dein Wort hat in unserer Konferenz Gewicht. Deine theologischen Ausführungen sind stets geschätzt. Dein fester Glaube, die starken Predigten, das tiefe Gottvertrauen und Deine besondere Begabung, Kunst nicht als ästhetisches Ereignis zu sehen, sondern die theologische Perspektive dahinter zu entdecken, zeichnen Dich aus.“ Ausdrücklich hob Kardinal Marx das von Bischof Hofmann initiierte Kunstprojekt der Deutschen Bischofskonferenz anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Zweiten Vatikanischen Konzils hervor: „Freude – Trauer – Angst – Hoffnung waren die Begriffe, die Du aus der Pastoralkonstitution des Konzils herausgenommen hast, um daraus ein in mehreren Bistümern aufgegriffenes Kunstprojekt zu installieren. Das war gewagt, aber gekonnt, und vor allem ein Erfolg“, so Kardinal Marx. Er dankte Bischof Hofmann auch für dessen Mut klare Worte zu finden, wo Kunst die Kirche oder das religiöse Empfinden von Gläubigen verletzt hätten. Über mehrere Generationen hinweg habe Bischof Hofmann das Gespräch zwischen Kirche und Kunst, gerade auch mit jungen Künstlern der Gegenwart, gesucht.

Besonders würdigte Kardinal Marx das Engagement von Bischof Hofmann als Vorsitzender der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz und dessen Arbeit in der Kommission für Wissenschaft und Kultur. „Die Inhalte beider Kommissionen hast Du in besonderer Weise mit geprägt. Dabei denke ich vor allem an Deine Federführung und die damit verbundene Sensibilität für die neue Ausgabe des Gotteslobes“, so Kardinal Marx.

Bischof Friedhelm Hofmann leitete 13 Jahre lang das Bistum Würzburg, zuvor war er zwölf Jahre Weihbischof im Erzbistum Köln.

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Zur Pressemitteilung vom 17. September 2017

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