Pressemeldung
04.10.2004 - Nr. 65

Statement des Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Friedrich Ostermann (Münster), Vorsitzender der Jury des Katholischen Medienpreises, beim Pressegespräch am 4.10.2004 in Hamburg zur Verleihung des Katholischen Medienpreises 2004

Es gilt das gesprochene Wort!

Die Beteiligung beim Katholischen Medienpreis 2004 war mit 115 eingereichten Arbeiten sehr gut. In der Kategorie Print wurden 54 Artikel, in der Kategorie Elektronik 61 Arbeiten eingereicht. Erfreulich war auch die Qualität der Beiträge, die größtenteils ein hohes Niveau hatten. Die Jury hat die einzelnen Beiträge sehr sorgfältig und gewissenhaft geprüft. Bei einigen Arbeiten gab es durchaus auch lebhafte Diskussionen. Doch als der Kreis der Favoriten immer kleiner wurde, waren wir rasch einer Meinung: Einstimmig wurden Ariel Hauptmeier in der Kategorie Print und Tina Soliman sowie Torsten Lapp in der Kategorie Elektronik als Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs ermittelt. Beide Beiträge setzten sich in ihren Kategorien deutlich ab. Der "Katholische Medienpreis", der im Vorjahr an Regina Buckreus (Autorin X-mag), Gert Krautbauer (Fotograf X-mag) und Karla Krause (DeutschlandRadio) ging, wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Die Deutsche Bischofskonferenz vergibt diesen Preis in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten und dem Katholischen Medienverband. Die Auszeichnung steht in Nachfolge des bereits seit 1974 verliehenen "Katholischen Journalistenpreises". Ziel des "Katholischen Medienpreises" ist es, Journalistinnen und Journalisten auch künftig zu qualitäts- und werteorientiertem Journalismus zu ermutigen. Ausgezeichnet werden Beiträge, die helfen, sich selbst und die Welt besser zu verstehen, Eigen- und Mitverantwortung vor Gott stärken, das Verständnis für Menschen und gesellschaftliche Zusammenhänge fördern und zum Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, Religionen, Kulturen und Einzelpersonen beitragen. Besonders gefördert werden sollen Beiträge junger Nachwuchsautorinnen und -autoren. Der Preis wird mit jeweils EUR 5000.- in den Kategorien Elektronik und Print verliehen. Für den "Katholischen Medienpreis" sind deutschsprachige Beiträge aus den Bereichen Fernsehen, Film, Hörfunk, Printmedien und Internet (sofern es sich um einen ausschließlich journalistischen Beitrag handelt) zugelassen, die in einem Medium des deutschen Sprachraums veröffentlicht wurden. Wissenschaftliche Arbeiten, theologische Abhandlungen und Verkündigungssendungen sind ausgeschlossen.Über die Verleihung des Preises entscheidet eine Jury, deren Vorsitz ich innehabe. Mitglieder der Jury sind zudem für die Deutsche Bischofskonferenz Claudia Nothelle (ARD-Hauptstadtstudio Berlin), für den Katholischen Medienverband Ulrich Engelberg (Ruhrwort, Essen) und Bernhard Remmers (Zentralredaktion der nordostdeutschen Kirchenzeitungen) sowie für die Gesellschaft Katholischer Publizisten Gisela Steinhauer (WDR, Köln) und Gernot Facius (Die Welt, Bonn).

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