Pressemeldung
21.01.2016 - Nr. 009

51. Eucharistischer Weltkongress in Cebu (Philippinen)

Bischof Hofmann: „Blick auf das innerste Wesen der Kirche“

Der Vorsitzende der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (Würzburg), wird als Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz am 51. Internationalen Eucharistischen Kongress in Cebu (Philippinen) teilnehmen. Der Kongress, der vom 24. bis zum 31. Januar 2016 dauert, steht unter dem Leitwort „Christus in euch, unsere Hoffnung auf Herrlichkeit“.

Bischof Hofmann erwartet vom Eucharistischen Weltkongress eine große feiernde Kirche: „Gerade die zentrale Feier der Eucharistie lenkt den Blick auf das innerste Wesen der Kirche. Menschen aus allen Ländern der Erde finden sich zusammen und stiften Frieden. Neben den Vorträgen und Workshops werden vor allem die liturgischen Feiern wieder von großer Bedeutung sein: die Feier der Messe, die eucharistische Anbetung, die Tagzeitenliturgie, aber auch Konzerte und kulturelle Veranstaltungen“, so Bischof Hofmann. Als Impuls erhoffe er sich für die Kirche in Deutschland eine Bewahrung und Vertiefung der eucharistischen Frömmigkeit, die er auch beim Eucharistischen Kongress 2013 in Köln erlebt habe. „Das Empfinden für eine eucharistische Spiritualität ist wieder gewachsen. Anbetung und ewiges Gebet, eucharistische Prozessionen nicht nur an Fronleichnam erfreuen sich wieder größerer Beliebtheit – auch, und das ist besonders erfreulich, bei der Jugend. Diese Entwicklung gilt es zu bestärken.“

Auf den Philippinen hoffe er, die Frömmigkeitsformen eines überzeugenden Christentums auf der anderen Seite der Weltkugel zu erleben: „Die Philippinen sind ein Land mit großer christlicher Kultur. Der Papst hat dort seine bisher größten Messen gefeiert. Ich glaube, dass wir als Europäer durch eine großartige Frömmigkeit vor Ort mitgerissen werden können. Ich hoffe dann, etwas von diesem Feuer mit zurückbringen zu können“, so Bischof Hofmann.

Hintergrund:
Ein Internationaler Eucharistischer Kongress kommt auf Vorschlag des Päpstlichen Komitees für die Eucharistischen Weltkongresse und nach Verkündung durch den Papst zusammen. Im Zentrum stehen Gottesdienst, Anbetung, Glaubensverkündigung, Glaubensvertiefung und die Frage nach der Lebensführung aus dem Glauben. Wortgottesdienste, theologische Vorträge und gemeinsame Gebete werden dabei abgestimmt auf das spezielle Thema des Kongresses. Der erste Internationale Eucharistische Kongress fand 1881 im französischen Lille statt, der letzte war 2012 im irischen Dublin.


Hinweis:
Das Vorbereitungsdokument für den 51. Eucharistischen Weltkongress in Cebu (Philippinen) mit dem Titel „Christus in euch, unsere Hoffnung auf Herrlichkeit“ finden Sie untenstehend als pdf-Datei zum Herunterladen.


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