Pressemeldung
05.02.2016 - Nr. 019

Dokumentation der Diskussionsphase und Gemeinsame Feststellung zur Ökumenischen Sozialinitiative

„Im Dienst an einer gerechten Gesellschaft“

Am 28. Februar 2014 hatten die damaligen Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. h. c. Nikolaus Schneider und Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, den Prozess der Ökumenischen Sozialinitiative öffentlich angestoßen, mit dem die Kirchen Thesen zur gesellschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland zur Diskussion gestellt haben. Dieser Prozess fand mit einer Gemeinsamen Feststellung, die am 2. Oktober 2015 in Berlin vorgestellt wurde, ihren Abschluss. In einem Dokumentationsband in der Reihe „Gemeinsame Texte“ werden nun sowohl die Gemeinsame Feststellung als auch zentrale Etappen des Diskussionsprozesses der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der Kongress „Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft“ am 18. Juni 2014 in Berlin war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Ökumenischen Sozialinitiative. Diese Veranstaltung gab Gelegenheit, die verschiedenen Themen und Positionen zur Sozialinitiative zu bündeln und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kongresses zu diskutieren. Mit der Dokumentation der Vorträge und Statements dieser Tagung wird der Ertrag der damaligen Veranstaltung festgehalten.

Um neue Wege der Mitwirkung im Rahmen der Ökumenischen Sozialinitiative zu ermöglichen, wurde die Homepage www.sozialinitiative-kirchen.de eingerichtet. Die dort eingestellten Kommentare und Stellungnahmen wurden umfangreich ausgewertet. Diese Evaluation hat ebenfalls Eingang in den Dokumentationsband gefunden. Zusätzlich wurde auch die Presseresonanz zur Ökumenischen Sozialinitiative berücksichtigt. Verantwortlich für die Erstellung der beiden Evaluierungsberichte waren das Sozialwissenschaftliche Institut (SI) der EKD in Hannover und die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach.

Abgeschlossen wird der Dokumentationsband mit der Gemeinsamen Feststellung zur Ökumenischen Sozialinitiative. Unter dem Titel „Im Dienst an einer gerechten Gesellschaft“ haben der Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, ethische Orientierungen benannt, die aus Sicht beider Kirchen bei Erneuerungen der Wirtschafts- und Sozialordnung leitend sein sollten. Außerdem haben sie die Bereitschaft der Kirchen betont, sich auch in Zukunft ihrer Verantwortung bei der Bewältigung der gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen zu stellen. Ergänzt wird die Publikation der Gemeinsamen Feststellung durch die jeweiligen Statements der Vorsitzenden beim Pressegespräch am 2. Oktober 2015.

Hinweis:
Die Publikation „Im Dienst an einer gerechten Gesellschaft. Dokumentation der Diskussionsphase und Gemeinsame Feststellung zur Ökumenischen Sozialinitiative“ (Gemeinsame Texte Nr. 23) finden Sie zum Herunterladen in der Rubrik „Veröffentlichungen“. Dort kann die Broschüre auch als Printversion bestellt werden.

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