Pressemeldung
14.07.2016 - Nr. 124

Erzbischof Dr. Stefan Heße reist in den Libanon

„Zeichen der Solidarität und Unterstützung“

Der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Stefan Heße, reist vom 15. bis zum 18. Juli 2016 nach Beirut (Libanon). Erzbischof Heße will sich vor Ort darüber informieren, wie die Aufnahme der Flüchtlinge organisiert ist und welche Herausforderungen und Schwierigkeiten es gibt. Darüber hinaus möchte er den Flüchtlingen Solidarität zeigen und die Leistung der Menschen und Hilfswerke würdigen. Insbesondere die Caritas leistet vor Ort eine unverzichtbare Hilfe, ebenso sind die Malteser stark engagiert.

Der Libanon hat seit Beginn des Krieges in Syrien mehr als 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen – bei einer Bevölkerung von gut 4,6 Millionen Menschen. Schwerpunkt der Reise wird der Besuch von verschiedenen Flüchtlingsunterkünften in der Bekaa-Ebene sein, wo Erzbischof Heße mit Flüchtlingsfamilien zusammentrifft. Weitere Begegnungen sind unter anderem mit der „Adyan-Stiftung“ für interreligiöse Studien und spirituelle Solidarität und dem „Jesuit Refugee Service“ geplant.

„Ich möchte mit der Reise ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung setzen“, so Erzbischof Heße. Die starke Präsenz der katholischen Kirche im Libanon mit Unterstützung aus zahlreichen Ländern zeigt, dass wir die Menschen vor Ort nicht allein lassen. Gleichzeitig ist es gut, das Ausmaß der Hilfsbereitschaft der libanesischen Gesellschaft selbst zu erleben“, so Erzbischof Heße.

Hinweise für Medienvertreter:

Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.fluechtlingshilfe-katholische-kirche.de unter „Reise in den Libanon“ verfügbar.

Während der Reise von Erzbischof Dr. Stefan Heße sind kürzere Interviews je nach Programm möglich. Anfragen richten Sie bitte an die Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz (E-Mail: pressestelle(at)dbk.de).

Fotomaterial der Reise ist kostenpflichtig abrufbereit bei KNA-Bild, Telefon: 0228/26000-192, www.kna-bild.de.

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