Eucharistischer Kongress 2013

Bildergalerie

Per Mausklick auf eines der Fotos öffnet sich die gesamte Bildergalerie mit vielen schönen Impressionen vom Eröffnungsgottesdienst und der anschließenden Prozession, von den Katechesen der Kardinäle und Erzbischöfe, vom Treiben auf Roncalliplatz und Neumarkt sowie vom Abschlussgottesdienst im RheinEnergieStadion.

Bischöfe mit Eucharistischem Kongress sehr zufrieden

Bischöfe und Organisatoren des Eucharistischen Kongresses in Köln haben am Sonntag eine sehr positive Bilanz gezogen.

Die fünf ereignisreichen Tage „intensivsten Hörens und Betens, des fröhlichen Feierns“ seien „ein wirkliches Fest des Glaubens in katholischer Weite“ gewesen, sagte der Kölner Kardinal Joachim Meisner vor Journalisten. Jetzt gelte es, gestärkt „zu denen zu gehen, die unsere Solidarität brauchen, und zu denen, die neu oder wieder das Evangelium hören wollen“. Der Kardinal dankte ausdrücklich der Stadt Köln, die ein guter Gastgeber gewesen sei, sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern. An dem Großereignis mit rund 800 Einzelveranstaltungen nahmen insgesamt bis zu 48.000 Menschen teil.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, äußerte sich dankbar für diesen „ausgesprochen geistlichen und religiösen Akzent in unserem Gesprächsprozess“. Die katholische Kirche in Deutschland sei mit allen ihren Diözesen vertreten gewesen. Die Katholiken hätten sich ihres Glaubens vergewissert und seien dabei auch in die Öffentlichkeit gegangen. Damit hätten sie einen Wunsch des emeritierten Papstes Benedikt XVI. umgesetzt, der 2011 in Deutschland gesagt habe: „Wir müssen neu lernen, von Gott zu reden.“ Über eine mögliche Neuauflage der Veranstaltung könne erst nach Auswertung der gemachten Erfahrungen nachgedacht werden.

Kongress-Sekretär Monsignore Robert Kleine zeigte sich „erleichtert, dass alles so gut und friedlich verlaufen ist“. So habe es keine Unfälle gegeben und der Malteser-Hilfsdienst „ein ruhiges Groß-Event“ erlebt. Die meisten seiner 23 Einsätze seien durch Flüssigkeitsmangel wegen des guten Wetters bedingt gewesen. Auch die Polizei habe außer der erfolgreichen Festnahme von einigen Taschendieben keine besonderen Vorkommisse gemeldet. Die Medien hätten „ausführlich und wohlwollend“ berichtet. Dies sei „nicht selbstverständlich angesichts eines Themas, das sich in seiner Tiefe nur im Glauben erschließt“.

Nachrichtenbeiträge zum Eucharitsischen Kongress in Köln sowie verfügbare Reden und Manuskripte unter www.eucharistie2013.de

Weitere Video- und Audiobeiträge:


Leitwort und Veranstalter

Die Vollversammlung der deutschen Bischöfe hat sich für dieses Leitwort zum Eucharistischen Kongresses entschieden:

„Herr, zu wem sollen wir gehen?“ (Joh 6,68)

Organisiert wird der Kongress durch einen Lenkungsausschuss unter dem Vorsitz des Erzbischofs von Köln, Joachim Kardinal Meisner. Stellvertretender Vorsitzender im Lenkungsausschuss ist Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.

Vor Ort in Köln liegt die Vorbereitung und Durchführung beim Projektbüro Eucharistischer Kongress 2013.

 

Was ist der Eucharistische Kongress?

Der Eucharistische Kongress ist keine Fachtagung, sondern vor allem ein großes Fest des Glaubens mit Gottesdiensten, Gesprächen, theologischen Vorträgen sowie einem attraktiven Kulturprogramm. Die Versammlung richtet sich vornehmlich an katholische Gläubige aus allen deutschen Diözesen. Der Eucharistische Kongress ist einer der Meilensteine auf dem Gesprächsprozess, den die Deutsche Bischofskonferenz im Jahr 2011 begonnen hat.

 

Eucharistischer Kongress Thema bei der Vollversammlung in Trier

Die Vorbereitungen für den nationalen Eucharistischen Kongress waren am 19. Februar 2013 Thema bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Trier.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, und Joachim Kardinal Meisner, der Erzbischof von Köln, sowie Msgr. Robert Kleine, der Sekretär des Eucharistischen Kongresses, haben in einem Pressegespräch vom aktuellen Stand der Planungen für das Glaubensfest berichtet.

Zur Pressemitteilung und den Statements vom 19.02.2013

 

Hintergrund: Nationale und internationale Eucharistische Kongresse

Jugendliche beten und sind im Gespräch in einer Halle der Kölner Messe.
Weltjugendtag 2005: Jugendliche im Beichtgespräch.

Ein eucharistischer Kongress kann sowohl national als auch international stattfinden. Auf nationaler Ebene findet er sich – wie auch 2013 in Köln – auf Beschluss der Bischofskonferenz zusammen, oder nach Ermessen der einzelnen Ortsbischöfe in den jeweiligen Diözesen. Ein Internationaler Eucharistischer Weltkongress kommt auf Vorschlag des Päpstlichen Komitees für die eucharistischen Weltkongresse und nach Verkündung durch den Papst zusammen.

Im Zentrum eines Eucharistischen Kongresses stehen Gottesdienst, Anbetung, Glaubensverkündigung, Glaubensvertiefung und die Frage nach der Lebensführung aus dem Glauben. Wortgottesdienste, theologische Vorträge und gemeinsame Gebete werden dabei abgestimmt auf das spezielle Thema des Kongresses.

Während der Kongresstage sollen die Gläubigen gemeinsam bezeugen, dass Jesus Christus im Geheimnis der Eucharistie die Mitte des Lebens, der Kirche, und ihrer Sendung ist. In der Eucharistie wird dem letzen Abendmahl Jesu Christi, seines Todes und seiner Auferstehung gedacht. Sie ist eines der sieben Sakramente, in denen in den Opfergaben von Brot und Wein die Gegenwart Christi erfahrbar wird. Jesu Tod und Erlösung der Menschheit wird in der Eucharistie verkündet. Dabei ist Jesus Christus in den Gaben von Brot und Wein vergegenwärtigt.

Durch intensive spirituelle und pastorale Vor- und Nacharbeit sind die Ortskirchen auch über die Feierlichkeiten des eucharistischen Kongresses hinaus gefordert und tragen die Ergebnisse und Anregungen weiter.

 

Ein Blick zurück

Der erste Eucharistische Weltkongress 1881 in Lille (Frankreich)
„Das derzeitige große Übel der religiösen Gleichgültigkeit ist, dass man nicht auf Jesus Christus als den eigentlichen Erlöser und Gott zugeht. Man gibt das einzige Fundament, das einzige Gesetz, die einzige Gnade des Heils auf“, so der Wegbereiter der  Eucharistischen Weltkongresse, der hl. Peter Julian Eymard (1811 –1868). Seine geistige Schülerin, Emilie Tamisier (1834- 1910) organisierte daraufhin, allen Schwierigkeiten trotzend, den ersten Eucharistischen Weltkongress im Jahr 1881 in Lille.

Eucharistische Weltkongresse in Deutschland
Bisher fanden in Deutschland zwei internationale Eucharistische Weltkongresse statt: der 20. Eucharistische Weltkongress vom 4. bis zum 8. August 1909 in Köln und der 37. Eucharistische Weltkongress vom 31. Juli bis zum 7. August 1960 in München unter dem Motto „Pro mundi vita/ Für das Leben der Welt“.

Kanada 2008
Der letzte Eucharistische Weltkongress 2008 in Quebec (Kanada) stand unter dem Thema „Die Eucharistie, Geschenk Gottes für das Leben der Welt“ und begann am 15. Juni 2008  für die Dauer einer Woche.



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