ForschungsProjekte

Lesen Sie hier mehr zu den Forschungsprojekten zum Thema des sexuellen Missbrauchs, mit welchen die Deutsche Bischofskonferenz in Verbindung steht.


Forschungsverbundprojekt „Sexueller Missbrauch“ – Zwischenstand Juni 2016

Die Deutsche Bischofskonferenz hat am 24. März 2014 in Bonn das interdisziplinäre Forschungsverbundprojekt „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ vorgestellt. Seitdem sind mehrere Teilprojekte angelaufen, die jetzt in einer ersten Zwischeninformation vom Forschungskonsortium um Prof. Dr. Harald Dreßing (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim) vorgestellt wurden. Im Folgenden dokumentieren wir die Präsentation des Forschungskonsortiums, in der die Teilprojekte und Erkenntnisse aus internationalen Studien vorgestellt werden.

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Interdisziplinäres Forschungskonsortium führt Studie zum Thema „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen“ durch

Die Deutsche Bischofskonferenz hat am 24. März 2014 in Bonn das interdisziplinäre Forschungsverbundprojekt „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ vorgestellt. Dabei konnte Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier), der Beauftragte der Bischofskonferenz für Fragen sexuellen Missbrauchs, das Forschungskonsortium präsentieren.

Das Forschungskonsortium wird von Prof. Dr. Harald Dreßing vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim als Verbundkoordinator geleitet. Neben dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim (Prof. Dr. Harald Dreßing, Prof. Dr. Hans-Joachim Salize) sind das Kriminologische Institut der Universität Heidelberg (Prof. Dr. Dieter Dölling, Prof. Dr. Dieter Hermann), das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg (Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse, Prof. Dr. Eric Schmitt) und der Lehrstuhl für Kriminologie der Universität Gießen (Prof. Dr. Britta Bannenberg) Mitglieder des Forschungskonsortiums.

Zur Pressemitteilung vom 24. März 2014

 

Ausschreibungsfrist zum Forschungsprojekt abgelaufen

Eine Erklärung von Bischof Dr. Stephan Ackermann zum Ende der Ausschreibungsfrist des Forschungsprojektes „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ finden Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung.

Zur Pressemitteilung vom 2. November 2013

 

Forschungsprojekt „Sexueller Missbrauch“ wird interdisziplinär ausgeschrieben

Das von der Deutschen Bischofskonferenz beschlossene Forschungsprojekt „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ wird als „Interdisziplinäres Forschungsverbundprojekt“ neu ausgeschrieben. Diesen Beschluss hat der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz auf seiner Sitzung gefasst.

Forschungsprojekt: Auseinandersetzung mit Professor Dr. Pfeiffer

Professor Dr. Pfeiffer muss in äußerungsrechtlichen Auseinandersetzungen mit dem Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) mehrfach nachgeben

In einer Presseerklärung versucht Prof. Dr. Christian Pfeiffer (Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachen e. V.) einen vom Landgericht Hannover auch ihm dringend empfohlenen Vergleich, dem die Deutsche Bischofskonferenz zugestimmt hat, fälschlich in einen einseitigen Erfolg umzuinterpretieren. Die Fakten sprechen jedoch dagegen. In dem gerichtlichen Vergleichsvorschlag ist keineswegs das umgesetzt, was Prof. Pfeiffer beantragt hat. Bereits zuvor hat Prof. Pfeiffer nachgeben müssen. Wir dokumentieren die Details in einer Pressemitteilung.

Zur Pressemitteilung vom 12. März 2013

 

Fragen und Antworten zum Forschungsprojekt 

Fragen und Antworten zum Forschungsprojekt „Der sexuelle Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ vom 18. Januar 2013

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Deutsche Bischofskonferenz will kriminologisches Forschungsprojekt zum Thema sexueller Missbrauch mit neuem Partner durchführen

Zum Projekt einer kriminologischen Erforschung sexuellen Missbrauchs im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz, das zwischen dem Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e. V. (KFN) verabredet wurde, hat Bischof Dr. Stephan Ackermann als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich eine Erklärung abgegeben.

Zur Pressemitteilung vom 09.01.2013

 

Ergebnisse der Analyse forensisch-psychiatrischer Gutachten

Die Deutsche Bischofskonferenz und das Institut für Forensische Psychiatrie der Universität Duisburg-Essen haben am 7. Dezember 2012 in Trier die Ergebnisse der Studie „Sexuelle Übergriffe durch katholische Geistliche in Deutschland – Eine Analyse forensischer Gutachten 2000-2010“ vorgestellt.

Bereits im Jahr 2002 gab die Deutsche Bischofskonferenz für alle Diözesen verbindliche Leitlinien zum Umgang mit sexuellem Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche heraus und beauftragte seitdem auch kontinuierlich forensisch-psychiatrische Gutachten. Die Institute für Forensische Psychiatrie der Universität Duisburg-Essen unter Leitung von Professor Dr. med. Norbert Leygraf, der Charité-Universitätsmedizin Berlin mit dem Leiter Professor Dr. med. Hans Ludwig Kröber und der Sektion Forensische Psychotherapie der Universität Ulm unter Leitung von Professor Dr. med. Friedemann Pfäfflin erstellten den Großteil dieser Gutachten. Unter Mitarbeit von Dr. Andrej König von der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften, Methodenlehre und Forensische Psychologie, begann im April 2011 die Erarbeitung der Studie zu sexuellen Übergriffen in der katholischen Kirche in Deutschland, in der Gutachten im Zeitraum 2000 bis 2010 ausgewertet wurden, und deren Ergebnisse jetzt vorliegen.

Studie:
Sexuelle Übergriffe durch katholische Geistliche in Deutschland: Eine Analyse forensischer Gutachten 2000 - 2010. Abschlussbericht 2012. Hrsg.: Norbert Leygraf, Andrej König, Hans-Ludwig Kröber, Friedemann Pfäfflin.
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Mehr Informationen sowie Statements und Ergebnisse aus der Pressekonferenz
Zur Pressemitteilung vom 07.12.2012

„Opfergerechter Umgang mit Tätern“

Deutsche Bischofskonferenz organisiert Fortbildungstagung für kirchliche Mitarbeiter

Mit einer weiteren Fortbildungstagung hat die Deutsche Bischofskonferenz ihre Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen im kirchlichen Bereich fortgesetzt. Im Katholisch-Sozialen Institut in Bad Honnef trafen sich am 16. November 2012 dazu mehr als 100 Teilnehmer zum Thema „Opfergerechter Umgang mit Tätern“. Zielgruppe der Veranstaltung waren Generalvikare, Personalverantwortliche sowie Missbrauchs- und Präventionsbeauftragte im kirchlichen Bereich.

Nach einer Einführung in das Thema durch Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier), Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich, gaben die Referenten Msgr. Edward J. Arsenault (Präsident des Saint Luke Institute Silver Spring in Washington/USA), Prof. Dr. Norbert Leygraf (Direktor des Instituts für Forensische Psychiatrie der Universität Duisburg-Essen), Monika Egli-Alge (Forensisches Institut Ostschweiz in Frauenfeld/Schweiz) und Diplom Psychologe Dr. Ulrich Kobbé (Institut für subjektpsychologische Wissenschaften, interdisziplinäre Forschung & institutionelle Therapie iwifo in Lippstadt) den Teilnehmern einen Überblick zu aktuellen Fragestellungen und Erkenntnissen im opfergerechten Umgang mit Tätern.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung.
Zur Pressemitteilung vom 16.11.2012


Forschungsprojekt und Datenschutz

Gemeinsame Erklärung des Sekretärs der Deutschen Bischofskonferenz, P. Dr. Hans Langendörfer SJ, und des Direktors des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) e. V., Prof. Dr. Christian Pfeiffer

Zur Pressemitteilung vom 05.08.2011


Forschungsprojekte zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs laufen an

Die Deutsche Bischofskonferenz wird mit zwei wissenschaftlichen Forschungsprojekten die Fälle sexuellen Missbrauchs aufarbeiten. Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen im Zusammenhang des sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen im kirchlichen Bereich, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier), stellte dazu heute die beiden Projekte in Bonn vor. Bischof Ackermann unterstrich bei der Vorstellung der Forschungsvorhaben, dass es den Bischöfen nicht darum gehe, bei dem stehen zu bleiben, was man an Meldungen von Menschen erfahren habe, die zu Opfern geworden seien.

Das erste Forschungsprojekt „Der sexuelle Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ wird unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Pfeiffer durch das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e. V. durchgeführt. Pfeiffer nannte fünf Ziele für das Projekt: So gehe es um belastbare Zahlen, die Aufarbeitung des Geschehens aus Sicht der Opfer, eine Analyse des Handelns der Täter, eine Untersuchung des Verhaltens der katholischen Kirche gegenüber Tätern und Opfern sowie um die Überprüfung des bestehenden Präventionskonzepts.

Das zweite Forschungsprojekt liegt in der Verantwortung von Prof. Dr. med. Norbert Leygraf, Direktor des Instituts für Forensische Psychiatrie der Universität Essen-Duisburg in Kooperation mit Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Kröber (Charité – Universitätsmedizin Berlin) und Prof. Dr. med. Friedemann Pfäfflin (Universitätsklinikum Ulm). Das Projekt „Sexuelle Übergriffe durch Geistliche in der katholischen Kirche Deutschlands – Analyse psychiatrisch-psychologischer Gutachten“ soll mit einer qualitativen und quantitativen Gutachtenanalyse ein umfassendes Bild über Täterpersönlichkeiten ermöglichen.

Zur Pressemitteilung vom 13.07.2011

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