Prävention

Unter diesem Stichwort erfahren Sie mehr über den Präventionsfonds der Deutschen Bischofskonferenz, über Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema des Missbrauchs sowie über die Zusammenarbeit mit Missbrauchsbeauftragten anderer Länder.

 

Tagung zum Kinder- und Jugendschutz in der katholischen Kirche in Deutschland

Am 1. Dezember 2016 ist in Köln eine Tagung zum Kinder- und Jugendschutz der katholischen Kirche in Deutschland zu Ende gegangen, die erstmals in dieser Form und Zusammensetzung veranstaltet wurde. Initiiert wurde sie von der Bischöflichen Arbeitsgruppe für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes, die der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich, leitet. „Das Anliegen unserer Initiative besteht darin, ein Forum anzubieten, in dem Vernetzung und Austausch über die Fragen des Kinder- und Jugendschutzes stattfinden können. Denn dieses Thema ist auf vielfältige Weise bereits fest im Programm der Kirche verankert. Die Tagung sollte helfen, die gute Arbeit, die bereits getan wird, für alle stärker sichtbar und nutzbar zu machen“, so Bischof Ackermann.

Gesamte Pressemitteilung vom 2. Dezember 2016 lesen

„Kinder haben Rechte!“ – Bundeskonferenz der diözesanen Präventionsbeauftragten veröffentlicht Arbeitshilfe

Aus Anlass des „Europäischen Tages zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“ am 18. November 2016 hat die Bundeskonferenz der diözesanen Präventionsbeauftragten eine Arbeitshilfe mit Hintergrundinformationen und erste Anregungen für pastorale Arbeitsfelder veröffentlicht. Die Broschüre „Kinder haben Rechte!“ ist untenstehend als pdf-Datei verfügbar.

Im Vorwort schreibt der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier): „Es geht darum hinzusehen und sich zu erinnern. In den letzten Jahren haben wir dies in der Kirche intensiv getan, um Fälle sexueller Gewalt durch Priester und kirchliche Mitarbeiter aufzuarbeiten und darauf basierend neue Regelungen und Präventionsprogramme auf den Weg zu bringen. Damit wollen wir gewährleisten, dass in einer neuen Kultur achtsameren Miteinanders Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene künftig sichere Räume des Aufwachsens und Lebens finden.“ Dieser innerkirchliche Prozess sei noch lange nicht abgeschlossen, hebt Bischof Ackermann hervor. „Das darf aber nicht den Blick darauf versperren, dass es hier um ein gesamtgesellschaftliches Problem geht.“ (...)


Deutsche Bischofskonferenz legt Dokumentation zum Präventionsfonds vor

Die katholische Kirche in Deutschland setzt sich in den vergangenen Jahren verstärkt für einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt ein. Mit der Einrichtung eines eigenen Präventionsfonds am 30. September 2010 auf der Ebene der Bischofskonferenz wurde das Ziel verfolgt, einer breiteren Zielgruppe – darunter auch nichtkirchliche Einrichtungen – die Möglichkeit zu geben, sich mit eigenen Projekten im Bereich der Prävention zu engagieren. Ab sofort steht eine Broschüre mit dem Titel „Projekte zum Schutz vor sexualisierter Gewalt“ zur Verfügung, die einen Einblick in diese Präventionsarbeit mit zum Teil neuen Perspektiven gibt.

Die Broschüre steht als pdf-Datei zum Herunterladen in der Rubrik „Veröffentlichungen“ bereit und kann dort auch als Broschüre bestellt werden. Außerdem erklärt unter www.praevention-kirche.de ein neues Präventions-Video Begriffe und Hintergründe, nennt Kontaktstellen und ruft einzelne Personen und auch Institutionen zu verantwortungsvollem Handeln auf.

4. Jahrestagung der Deutschen Bischofskonferenz zum Thema Kinder- und Jugendschutz

Der Kinder- und Jugendschutz stand im Mittelpunkt der 4. bundesweiten Jahrestagung für Generalvikare, Personalverantwortliche sowie Ansprechpersonen und Präventionsbeauftragte im kirchlichen Bereich, die heute (08.11.2013) in München stattgefunden hat. Die Deutsche Bischofskonferenz veranstaltete ihre diesjährige Fortbildung unter dem Titel „Aus der Vergangenheit lernen: Konsequenzen für die Zukunft“ gemeinsam mit dem Zentrum für Kinderschutz (CCP), einer Kooperation der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, der Erzdiözese München und Freising und der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Ulm.

Zur Pressemitteilung vom 8. November 2013

 

Fortbildungsveranstaltung für kirchliche Mitarbeiter

Mit einer Fortbildungsveranstaltung für ihre Mitarbeiter verstärkt die katholische Kirche weiter ihre Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen.

Zur aktuellen Meldung vom 7. Oktober 2011

 

Präventionsbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch aus USA und Deutschland treffen sich zum Austausch

Missbrauchs- und Präventionsbeauftragte der Diözesen und Orden haben sich am 7. Juli 2011 bei einer Tagung an der Ruhr-Universität Bochum über die amerikanischen Erfahrungen zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch in kirchlichen Institutionen informiert. Ziel der Veranstaltung „Prävention und Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch – Aus 20jähriger amerikanischer Erfahrung lernen“ war es, die Präventionsarbeit gegen sexuellen Missbrauch in kirchlichen Institutionen zu optimieren. Beraten wurden im Austausch mit amerikanischen Experten etwa Hilfen für die Opfer, Begleitung von Gemeinden und Institutionen und Umgang mit den Tätern.

Zur Pressemitteilung vom 07.07.2011

 

Handreichung

Jugendpastoral

Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Handreichung zur „Prävention von sexualisierter Gewalt in der Jugendpastoral“

Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Handreichung zur „Prävention von sexualisierter Gewalt im Bereich Jugendpastoral“ veröffentlicht. Sie soll die „Rahmenordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ ergänzen, die von der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 23. September 2010 verabschiedet wurde.

Schulen, Internate, Kindertageseinrichtungen

Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Handreichung zur Prävention von sexualisierter Gewalt in katholischen Schulen, Internaten und Kindertageseinrichtungen veröffentlicht. Als größter freier Träger von Schulen, Internaten und Kindertageseinrichtungen setzt die katholische Kirche damit neue Maßstäbe für eine systematische Präventionsarbeit in Bildungsinstitutionen.

Mit der neuen Handreichung, die Teil eines Maßnahmenpakets der Deutschen Bischofskonferenz zur Unterstützung der Träger katholischer Bildungseinrichtungen ist, stellt die Deutsche Bischofskonferenz den jeweiligen Trägern und Verantwortlichen eine Grundlage für die Entwicklung passgenauer Konzepte auf der Ebene der Einrichtung zur Verfügung.

Zudem konkretisiert die Handreichung die „Rahmenordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“, die am 23. September 2010 von der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz verabschiedet wurde.

  

Rahmenordnung Prävention

Die Deutsche Bischofskonferenz hat während ihrer Herbst-Vollversammlung in Fulda ausführlich über das Thema "Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" beraten und ein Maßnahmenpaket beschlossen.

Zur Pressemitteilung vom 23. September 2010

Rahmenordnung - Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz

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