Fürbitten am Stephanus-Tag
(26. Dezember)

Zur Stärkung der Gebetssolidarität mit den Brüdern und Schwestern, die „um Jesu willen“ (vgl. Mt 5,11) Verfolgung erleiden, wird empfohlen, in den Messfeiern und Wortgottesdiensten am 26. Dezember (Stephanus-Tag) das folgende
Fürbittgebet zu verwenden:

Überall auf der Welt bekennen sich Menschen zu Gott, der in Jesus Christus selbst Mensch geworden ist. Doch in vielen Ländern werden Christen in ihrem Glauben behindert, „um Jesu willen“ (vgl. Mt 5,11) benachteiligt oder verfolgt.
Am Gedenktag des heiligen Märtyrers Stephanus wollen wir beten:

Für die Brüder und Schwestern, die wegen ihres Glaubens benachteiligt und verfolgt werden: Gib ihnen Kraft, damit sie in ihrer Bedrängnis die Hoffnung nicht verlieren.
Gott unser Vater:

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

Wir bitten auch für die Verfolger: Öffne ihr Herz für das Leid, das sie anderen antun. Lass sie dich in den Opfern ihres Handelns erkennen.
Gott unser Vater:

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

Wir bitten für alle, die aus religiösen, politischen oder rassischen Gründen verfolgt werden: Sieh auf das Unrecht, das ihnen widerfährt und schenke ihnen deine Nähe.
Gott unser Vater:

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.


Wir bitten auch für die Kirche: Stärke unseren Glauben durch das Zeugnis unserer bedrängten Brüder und Schwestern. Mach uns empfindsam für die Not aller Unterdrückten und entschieden im Einsatz gegen jedes Unrecht.
Gott unser Vater:

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

Wir bitten für alle, die mit dem Opfer ihres Lebens Zeugnis für dich abgelegt haben: Lass sie deine Herrlichkeit schauen.
Gott unser Vater:

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

Gott unser Vater, im Gebet tragen wir das Leiden der Verfolgten vor dich und die Klage derer, denen die Sprache genommen wurde. Wir vertrauen auf dein Erbarmen und preisen deine Güte durch Christus unseren Herrn und Gott.

Alle: Amen.


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