Programm der Tagung „Vorhof der Völker“

In Berlin diskutieren Gläubige und Nichtgläubige über:

  • den ethischen Humanismus und die Gottesfrage,
  • den Menschen als Designer der Schöpfung,
  • die Religion auf der Bühne zwischen Ehrfurcht und Blasphemie,
  • die verbindende Erfahrung von Musik und Kunst für das Gespräch zwischen Gläubigen und Atheisten.

Nicht erst seit dem Fall der Mauer und der Friedlichen Revolution von 1989 sind der Metropole Berlin Freiheitserfahrungen besonderer Art eingeschrieben. Der Streit um das rechte Verständnis der Freiheit des Menschen und die Frage nach einem Humanismus mit oder ohne Gott hat in Berlin eine lange und wechselvolle Geschichte und ihren Sinn für Säkularität, Religion und Glauben nachhaltig geprägt.

Vom 26. bis zum 28. November 2013 ist der „Vorhof der Völker“ in Berlin zu Gast. Hier treffen sich Gottgläubige, Agnostiker und Atheisten und diskutieren mitten in der Hauptstadt über ausgewählte Themen. Es geht um die Tiefe des ethischen Humanismus und um die Weite des Gottesglaubens, um die Freiheit der Kunst und die Schönheit, um Ehrfurcht und Schöpfung, um Bilder und Vorbilder vom Menschen und nicht zuletzt um die Anmut und Würde von Menschlichkeit und Frömmigkeit. Freiheitserfahrungen mit und ohne Gott gibt es in Berlin im Überfluss und sie sind so verschieden wie die Menschen dieser Stadt.

Was aber bedeuten sie für den Umgang und das Gespräch unter Gottgläubigen, Agnostikern und Atheisten? Der Präsident des Päpstlichen Rates für Kultur, Erzbischof Gianfranco Kardinal Ravasi, bringt in Kooperation mit der Deutschen Bischofskonferenz und dem Erzbistum Berlin Vertreter aus Kultur, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik an prominenten Orten zu einem öffentlichen Forum zusammen. Auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, beginnt der „Vorhof der Völker“ im Roten Rathaus von Berlin.

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