„Vorhof der Völker“ – woher kommt der Name?

Der Name „Vorhof der Völker“ geht auf die Bezeichnung der Plätze rund um den Jerusalemer Tempel in alttestamentlicher Zeit zurück. Das zentrale Heiligtum der Juden bis zu seiner Zerstörung durch die Römer 70 n. Chr. war von verschiedenen Plätzen umgeben.

Während in den innersten Bereich nur die Priester durften und der Bereich um das Heiligtum den Juden vorbehalten war, durften den äußersten und größten Platz im Tempelbereich Menschen aller Religionen und Völker betreten.

Modell des Jerusalemer Tempels im Israel-Museum, Jerusalem. Die Pfeile markieren den „Vorhof der Völker“, der den heiligen Bereich des Tempels umgibt. Foto: wikimedia/Berthold Werner

Dort kamen die Juden mit den Menschen ins Gespräch, die den jüdischen Ein-Gott-Glauben nicht teilten. Hier fanden Begegnung und Diskussion statt. Genau diese Art des Zusammenkommens wollen auch die Veranstaltungen der Initiative ermöglichen: Christen treffen Nichtgläubige und kommen mit ihnen ins Gespräch.

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