Ziel des Dialogs

Ziel ist, so Benedikt XVI., bei allen Beteiligten (wieder) die Frage nach Gott, dem für viele „unbekannten Gott“ (vgl. Apg 17), lebendig zu halten. „Als ersten Schritt von Evangelisierung müssen wir versuchen, diese Suche wachzuhalten; uns darum mühen, dass der Mensch die Gottesfrage als wesentliche Frage seiner Existenz nicht beiseiteschiebt.“ Durch die Auseinandersetzung mit diesem existentiellen Thema haben alle, Gläubige wie Atheisten und Agnostiker, die Möglichkeit, ihre Gottsuche zu intensivieren und über die persönliche Glaubenseinstellung zu sprechen. Auf der praktischen Ebene strebt Kardinal Ravasi, der Präsident des Päpstlichen Kulturrates, an, aus dem „Duell“ zwischen den zwei unterschiedlichen Auffassungen ein „Duett“ zu machen, in dem zwei Stimmen harmonierend ihre Ansichten mitteilen, ohne dabei ihre Eigenart aufzugeben.

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