Vorsitzender

Der Vorsitzende leitet die Zusammenkünfte der Bischöfe und repräsentiert nach außen die Deutsche Bischofskonferenz gegenüber Staat und Gesellschaft. Gegenüber der Öffentlichkeit tritt er als der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz auf. In seiner Amtsführung ist er an die Beschlüsse der Vollversammlung und des Ständigen Rates gebunden.

Seit 12. März 2014 ist Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Lebenslauf

Kardinal Reinhard Marx
Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Sein Wahlspruch lautet:
„UBI SPIRITUS DOMINI IBI LIBERTAS – Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit“
(2 Kor 3,17)

21. September 1953
geboren in Geseke/Westfalen

Dr. theol., Studium der Theologie in Paderborn, Paris, Münster und Bochum

2. Juni 1979
Priesterweihe in Paderborn durch Erzbischof Dr. Johannes Joachim Degenhardt

1981–1986
Geistlicher Rektor des Sozialinstituts Kommende des Erzbistums Paderborn mit Sitz in Dortmund und Diözesanbeauftragter für die Betriebsseelsorge im Erzbistum Paderborn

1989–1996
Direktor des Sozialinstituts Kommende in Dortmund

23. Juli 1996
Ernennung zum Titularbischof von Pedena und Weihbischof in Paderborn

21. September 1996
Bischofsweihe durch Erzbischof Dr. Degenhardt im Hohen Dom zu Paderborn

1996–2002
Weihbischof in Paderborn und Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Theologischen Fakultät in Paderborn

20. Dezember 2001
Ernennung zum Bischof von Trier

1. April 2002
Einführung als Bischof von Trier

seit 2006
Delegierter der Deutschen Bischofskonferenz in der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE)

30. November 2007
Ernennung zum Erzbischof von München und Freising

2. Februar 2008
Einführung als Erzbischof von München und Freising

seit 2008
Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz

2009
Ernennung zum Ehrendoktor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

Wahl zum Vizepräsidenten der ComECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft)

20. Oktober 2010
Ernennung zum Kardinal durch Papst Benedikt XVI.

20. November 2010
Aufnahme in das Kardinalskollegium

seit 2012
Präsident der ComECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft)

Weitere Aufgaben innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz

1999–2008
Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken

September 2001–Oktober 2011
Stellvertretender Vorsitzender der Kommission für weltkirchliche Fragen der Deutschen Bischofskonferenz

September 2004–13. März 2014
Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz

seit 2006
Delegierter der Deutschen Bischofskonferenz in der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft ComECE

seit März 2014
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Besondere Aufgaben

2001
Fördermitglied des Stiftungsvereins Wissen und Verantwortung zur Carl Friedrich von Weizsäcker Stiftung e. V.

2002–2009
Mitglied des Stiftungsrats der Carl Friedrich von Weizsäcker-Stiftung

2002
Berufung in den Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden

2006

Großprior des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem- Deutsche Statthalterei

2007
Senatsmitglied in der Deutschen Nationalstiftung

2008
Berufung in den Päpstlichen Rat für die Laien

2009

Mitglied des Beirats des Ordo Socialis – Wissenschaftliche Vereinigung zur Förderung der Christlichen Gesellschaftslehre e. V.

Oktober 2010
Magnus Cancellarius der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Dezember 2010
Mitglied der Kongregation für das Katholische Bildungswesen

2012
Mitglied der Kongregation für die Orientalischen Kirchen („Ostkirchenkongregation“)

April 2013
Berufung in die Kardinalsgruppe zur Beratung von Papst Franziskus

8. März 2014
von Papst Franziskus ernannt zum Koordinator des neuen Päpstlichen Rates für die wirtschaftlichen Angelegenheiten („Wirtschaftsrat“)