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Weihe

Siehe den Beitrag unter Weihesakrament


Weihesakrament

Das Sakrament der Weihe gliedert sich in drei Stufen: die Weihe zum Diakon, die Weihe zum Priester und die Weihe zum Bischof. In allen drei Weihestufen wird das Sakrament durch die schweigende Handauflegung und durch das Weihegebet gespendet.

Neben der Salbung mit Chrisam bei der Bischofs- oder Priesterweihe kommen weitere ausdeutende Symbole hinzu: beim Diakon das Überreichen des Evangeliars, beim Priester die Überreichung von Brot und Wein für die Eucharistiefeier und beim Bischof die Überreichung des Evangeliars und der Insignien. Spender des Weihesakramentes ist jeweils der Bischof. Die Bischofsweihe darf nur mit päpstlicher Beauftragung und unter Hinzuziehung zweier mitweihender Bischöfe gespendet werden.

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Weihnachten

Nach Ostern ist Weihnachten, das Fest der Geburt Christi, das zweitwichtigste Fest im Kirchenjahr. Bereits 336 n. Chr. wurde ein Weihnachtsfest in Rom begangen (25. Dezember). Die Forschung geht heute davon aus, dass die frühen Christen die Geburt Jesu Christi bewusst auf das Datum der Wintersonnenwende gelegt haben, dem heidnischen Festtag des „unbesiegbaren Sonnengottes“ (lat. sol invictus), um so einen neuen Kult zu etablieren. Als Ort der Geburt Jesu gibt das Lukasevangelium Betlehem an. Dort wird bis heute die sogenannte Geburtskirche verehrt.


Weißer Sonntag

Der Weiße Sonntag ist der zweite Sonntag der Osterzeit und damit das Ende der Osteroktav, also der Sonntag nach Ostersonntag. In vielen Gemeinden wird an diesem Sonntag die Erstkommunion gefeiert.

Weitere Informationen:

Auf den Internetseiten der Bistümer finden Sie in der Regel ausführliche Informationen zum Thema Erstkommunion. Die Internetseiten der Bistümer in Deutschland finden Sie über die Bistumskarte.


Weltkirche

Weltweit kommen Katholiken in Gottesdiensten zusammen, die sie untereinander und mit Christen in anderen Ortskirchen verbinden. Gemeinsam sind ihnen allen das katholische Bekenntnis zum dreifaltigen Gott und die Mitgliedschaft in der römisch-katholischen Kirche mit dem Papst in Rom.

Die deutschen Bischöfe verstehen diese Weltkirche in der Erklärung „Allen Völkern Sein Heil“ als Lern-, Gebets- und Solidargemeinschaft. Die katholischen Hilfswerke mit ihren jahrzehntelangen Hilfen für Ortskirchen in anderen Ländern und die oft sehr lebendigen Partnerschaften von Gemeinden und Diözesen mit diesen Ortskirchen sind Ausdruck dieses Selbstverständnisses, Teil der Weltkirche zu sein.

Weitere Informationen: Internetportal Weltkirche
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