| Pressemeldung | Nr. 121

Bischof Bätzing gratuliert Kardinal Marx zur Wiederberufung in den vatikanischen Wirtschaftsrat

Künftig zwei Frauen aus Deutschland als Beraterinnen

Papst Franziskus hat den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, erneut als Koordinator des vatikanischen Wirtschaftsrats berufen. Außerdem veröffentlichte der Vatikan heute (6. August 2020) die vom Papst ernannten neuen Mitglieder des Gremiums. Dazu gehören unter anderem die Düsseldorfer Juristin, Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof, und die Berliner Finanzspezialistin, Marija Kolak.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, gratuliert zu den Berufungen. „Mit Kardinal Marx als Koordinator des Wirtschaftsrats setzt der Papst auf Kontinuität bei diesem wichtigen Thema. Ich freue mich sehr, dass Kardinal Marx diese verantwortungsvolle Position auch weiterhin haben wird. Seine Expertise ist in Rom und bei uns in der Bischofskonferenz unverzichtbar.“

Bischof Bätzing betont, dass er ebenso die erstmalige Ernennung von Beraterinnen für den Rat als ein wichtiges Zeichen empfinde. In Rom werde so die Kompetenz von Frauen aufmerksam wahrgenommen und genutzt. „Wir dürfen froh und dankbar sein, das mit Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof eine national und international anerkannte Juristin als Beraterin in den Rat berufen wird. Mit den Fachgebieten für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht wird Frau Kreuter-Kirchhof ihre Kompetenz mit in den Rat einbringen“, so Bischof Bätzing. Die Deutsche Bischofskonferenz schätze ihr besonderes Engagement als Vorsitzende des Hildegardis-Vereins, der sich um die Förderung von Frauen in Führungspositionen kümmere. „Mit Marija Kolak wird eine in der Bankenwelt hoch anerkannte Expertin in den Rat berufen, die gerade seit ihrer Ernennung vor drei Jahren zur Präsidentin des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken ihre hohe ökonomische Kompetenz unter Beweis gestellt hat. Drei Persönlichkeiten aus Deutschland werden so künftig die wirtschaftlichen Belange des Vatikans mit begleiten. Das ist eine Aufgabe“, erklärt Bischof Bätzing.