| Pressemeldung | Nr. 097

Kardinal Marx würdigt Bischof Heinz Josef Algermissen

„Das besondere Augenmerk für das ungeborene und sterbende Leben“

Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch von Bischof Heinz Josef Algermissen (Fulda) heute (5. Juni 2018) angenommen. Vor wenigen Monaten hatte Bischof Algermissen seinen 75. Geburtstag feiern können.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, würdigt Bischof Algermissen für dessen segensreiches Wirken im Bistum Fulda, dem er 16 Jahre gedient hat. In einem Brief hebt Kardinal Marx die große Gastfreundschaft für die deutschen Bischöfe hervor, „die wir in all den Jahren Deines bischöflichen Dienstes erfahren durften. Es war Dir stets ein Anliegen, dass wir uns nicht nur wohl gefühlt haben in Fulda, sondern dass wir auch zu guten Diskussionen und Ergebnissen unserer Beratungen gekommen sind.“

Kardinal Marx dankt Bischof Algermissen für dessen Mitwirken in der Deutschen Bischofskonferenz: „Mit vielen Wortmeldungen hast Du die Beratungen bereichert. Dabei denke ich an Deine Arbeit als stellvertretender Vorsitzender der Ökumenekommission, Deine Mitgliedschaft in der Liturgiekommission und der Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum. Dein Engagement für Pax Christi wurde anlässlich Deines Geburtstags von vielen Seiten gewürdigt.“ Kardinal Marx schreibt weiter: „Ich hebe in Bezug auf Dein Schaffen das besondere Augenmerk für das ungeborene und sterbende Leben hervor: Das Leben vom Anfang bis zum Ende zu schützen, ist Dir – auch in öffentlichen Debatten – immer ein Herzensanliegen gewesen.“

Persönlich fügt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz zum Abschied hinzu: „Ich bin dankbar für das Miteinander und werde Dich als Bischof der Bonifatiusstadt Fulda, aber auch als Wegbegleiter in der Bischofskonferenz vermissen.“

Hintergrund

Bischof Heinz Josef Algermissen, Priester des Erzbistums Paderborn seit 1969, wurde 1996 Weihbischof im Erzbistum Paderborn und 2001 Bischof von Fulda.