| Pressemeldung | Nr. 218

Einladung zum Pressegespräch „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen auf der Arabischen Halbinsel“

Vorstellung der neuen Arbeitshilfe und Informationen über die Situation der Christen auf der Arabischen Halbinsel

Auf der Arabischen Halbinsel hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in der Mehrzahl der Länder ein lebendiges und vielfältiges Christentum etabliert. Während es in Saudi-Arabien unmöglich ist, sich zu seinem christlichen Glauben zu bekennen und im Jemen aufgrund der Kriegssituation fast alle Christen das Land verlassen haben, lebt in Kuwait, Katar, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Oman eine christliche Gemeinschaft, die abseits einer mehrheitlich islamischen Gesellschaft einen Platz gefunden hat: Sie genießt Kultfreiheit, jedoch keine umfassende Religionsfreiheit.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat im Jahr 2003 die Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“ ins Leben gerufen, um auf die Lage von diskriminierten oder unterdrückten Christen in vielen Teilen der Welt aufmerksam zu machen. Jedes Jahr erscheint in diesem Zusammenhang eine Arbeitshilfe, die sich wechselnden Länder- und Themenschwerpunkten widmet. Die diesjährige Publikation beschäftigt sich mit der aktuellen Situation auf der Arabischen Halbinsel.

Bei einem Pressegespräch wird die neue Arbeitshilfe „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen – Arabische Halbinsel“ vorgestellt und über die Situation der Christen auf der Arabischen Halbinsel informiert. Interessierte Medienvertreter sind hierzu herzlich eingeladen am

Donnerstag, 1. Dezember 2016, um 10.30 Uhr,
im Tagungszentrum Katholische Akademie (Hotel Aquino),
Seminarraum 5, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin-Mitte.


Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:

  • Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz,
  • Bischof Paul Hinder, Apostolischer Vikar des Vikariats Südliches Arabien (zu dem die Länder Vereinigte Arabische Emirate, Oman und Jemen gehören),
  • Prof. Dr. Harald Suermann, Direktor des Missionswissenschaftlichen Instituts Missio e. V.

Hinweis:

Interessierte Medienvertreter werden gebeten, sich bei der Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz per E-Mail (pressestelle(at)dbk.de) anzumelden.