| Pressemeldung | Nr. 146
Antrittsbesuch von Bischof Bätzing bei Bundeskanzler Merz
© Bundesregierung/Guido Bergmann
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, hat heute (16. September 2025) Bundeskanzler Friedrich Merz zu einem Antrittsbesuch im Bundeskanzleramt in Berlin getroffen. Das Gespräch fand in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre statt und diente dem gegenseitigen Kennenlernen sowie dem Austausch über aktuelle politische und gesellschaftliche Aufgaben sowie kirchliche Themen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie Politik und Zivilgesellschaft den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das demokratische Miteinander angesichts vielfältiger Herausforderungen stärken können. Dabei unterstrich Bischof Bätzing die Rolle der Kirche als Partnerin des Staates: „Wir leben in einer Zeit großer Umbrüche. Gerade jetzt ist es wichtig, dass Politik und Kirche im Dialog bleiben und ihre Verantwortung für das Gemeinwohl wahrnehmen. Unsere Stimme soll ermutigen, für eine Gesellschaft einzutreten, die Menschlichkeit und Solidarität ins Zentrum stellt.“
Weitere Themen waren aktuelle politische Fragen. Dazu gehörten die gegenwärtigen Herausforderungen angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, die Lage im Nahen Osten und weitere Themen der internationalen Sicherheitspolitik. Bischof Bätzing und Bundeskanzler Merz sprachen außerdem über das vor wenigen Monaten begonnene Pontifikat von Papst Leo XIV.
Bundeskanzler Merz betonte seinerseits die Wertschätzung der Bundesregierung für das vielfältige Engagement kirchlicher Einrichtungen: „Die Kirchen leisten in Deutschland einen unverzichtbaren Beitrag in Bereichen wie Seelsorge, Bildung, Soziales und Integration. Es ist mir ein Anliegen, diesen Austausch auch künftig zu pflegen.“
