| Pressemeldung | Nr. 185

Arbeitstreffen der Kommission Weltkirche mit dem vatikanischen „Außenminister“ Erzbischof Gallagher

Aktuelle Fragen der vatikanischen Außenpolitik erörtert

Zu einem Arbeitstreffen sind gestern (4. November 2019) der Sekretär der Sektion für die Beziehungen mit den Staaten im Staatssekretariat des Heiligen Stuhls, Erzbischof Dr. Paul Gallagher, und die Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn zusammengekommen. In der Begegnung wurden die aktuellen Schwerpunkte der vatikanischen Außenpolitik und Fragen der internationalen Arbeit der deutschen Bischöfe thematisiert. Die Situation im Nahen Osten und in China, die Krisen in Lateinamerika und die Förderung der Religionsfreiheit standen im Mittelpunkt des Gesprächs.

„Das weltkirchliche Engagement unserer Bischofskonferenz und auch der Hilfswerke wird nicht nur mit anderen Ortskirchen abgestimmt, sondern auch mit den verantwortlichen Stellen in Rom. Wir gehen auf gemeinsamen Wegen. So verwirklicht sich die Weltkirche, und so entwickeln wir unsere Stärke“, erklärte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), zum Abschluss des Treffens. „Seit Jahrzehnten helfen die Ortskirchen in Deutschland der Kirche in aller Welt“, so Erzbischof Gallagher. „Diese Solidarität, die besonders den Armen gilt, ist geradezu ein Markenzeichen der deutschen Katholiken. Wir alle dürfen dafür dankbar sein.“