| Pressemeldung | Nr. 142
Deutsche Bischofskonferenz trauert um ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Manfred Kock
Mit Trauer hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, auf den Tod des ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Präses (1997–2003) Manfred Kock reagiert, der heute (12. September 2025) im Alter von 88 Jahren gestorben ist. In einem Beileidsschreiben an die Ratsvorsitzende der EKD, Bischöfin Kirsten Fehrs, schreibt Bischof Bätzing: „Von uns geht ein ökumenisches Urgestein. Wie kaum ein anderer hat Präses Manfred Kock die Entwicklungen im ökumenischen Dialog erlebt. In seine Amtszeit fiel die Unterzeichnung der Rechtfertigungserklärung 1999, die er selbst als Meilenstein bezeichnete. Unermüdlich hat Präses Kock sich für die ökumenische Woche für das Leben eingesetzt. Dabei scheute Präses Kock vor klaren theologischen Positionen ebenso wenig zurück wie er gleichzeitig immer wieder sichtbare und nachhaltige ökumenische Brücken zu den anderen Konfessionen baute.“
Bischof Bätzing würdigt in seinem Brief die starke Präsenz von Präses Kock bei katholischen Veranstaltungen: „So war er gern gesehener Gast in katholischen Akademien, auf Katholikentagen und in vielen katholischen Gemeinden. Von Präses Kock konnte man lernen, was eine Ökumene der Herzen bedeutet. Die Deutsche Bischofskonferenz ist dem Verstorbenen zu großem Dank verpflichtet. Wir dürfen noch heute von den ökumenischen Früchten zehren, deren Grundlage Manfred Kock gelegt hat. Der EKD und den Angehörigen des Verstorbenen übermittle ich meine tief empfundene Anteilnahme.“
