| Pressemeldung | Nr. 006
Journalismus lernen mit Haltung und Handwerk
© Erol Gurian/ifp
Wie man gründlich recherchiert, Themen verantwortungsvoll einordnet und Geschichten verständlich erzählt, lernen Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten am Institut für publizistische Ausbildung e. V. (ifp) in München. Für das zweijährige Volontariat in christlichen Medien läuft die Bewerbungsphase noch bis zum 1. März 2026.
Der Ausbildungsstart ist für den Herbst 2026 vorgesehen. Der Fokus liegt auf der journalistischen Praxis: In Seminaren am ifp stehen unter anderem Interviewtechniken, Recherchemethoden, Reportageformen, Medienethik und Faktenprüfung auf dem Programm. Auch Künstliche Intelligenz, Audio- und Videojournalismus sowie multimediales Arbeiten gehören fest zur Ausbildung. Ein zentrales Element ist das Digitalprojekt, das jeder Jahrgang von der Konzeption bis zur Veröffentlichung eigenständig umsetzt.
Ergänzend zur fachlichen Qualifikation bietet das ifp ein breites Angebot: Mentoring, Spezialseminare zu aktuellen politischen und religiösen Fragestellungen sowie Auszeit-Wochenenden schaffen Raum für Vertiefung und Austausch. Zur Ausbildung gehört auch eine geistliche Begleitung, die Raum für persönliche Fragen eröffnet.
Die praktische Ausbildung findet in Kooperation mit Redaktionen in ganz Deutschland statt, darunter domradio.de, der Sankt Michaelsbund, die Verlagsgruppe Bistumspresse sowie die Katholische Nachrichten-Agentur. Die Einsatzorte decken unterschiedliche Medienformate ab – von Magazin und Nachrichtenagentur über Social Media bis hin zu Video, Radio und Podcast. Inhaltlich stehen Themen aus Kirche, Religion und Gesellschaft im Mittelpunkt.
„Wer lässt sich schon gern ins kalte Wasser werfen“, sagt die journalistische Direktorin Isolde Fugunt. „Im ifp lernen Nachwuchsjournalisten von Profis – damit sie auch dann oben bleiben, wenn es mal stürmisch wird.“ Studienleiter Burkhard Schäfers ergänzt: „In herausfordernden Zeiten brauchen angehende Journalistinnen und Journalisten Handwerk, Selbstsicherheit und einen inneren Kompass. Wir begleiten unsere Volos fachlich und persönlich in den Beruf.“
„Werte werden umso wichtiger, je mehr sich der Journalismus mit Vertrauensverlust einerseits und der Fixierung auf Clicks und Conversions andererseits konfrontiert sieht“, sagt Katja Auer, Redakteurin der Süddeutschen Zeitung und Referentin an der katholischen Journalistenschule ifp. „Am ifp lernen die Absolventinnen und Absolventen, was guten Journalismus ausmacht.“
Hintergrund
Das Institut für publizistische Ausbildung (ifp) ist die katholische Journalistenschule für alle. Das ifp bildet entlang christlicher Werte aus und weiter: mit Lehrenden aus der Praxis, durchdachten Lernkonzepten und an einem außergewöhnlichen Ort. Das ifp verbindet den Beruf mit Sinnfragen, arbeitet konstruktiv-kritisch, begleitet persönlich – und bietet für den gemeinsamen Weg ein langjährig gewachsenes Netzwerk. Die Journalistenschule liegt in der Münchner Innenstadt im ehemaligen Kapuzinerkloster St. Anton und verfügt über Seminarräume, Studios und Gästezimmer (www.journalistenschule-ifp.de).
Hinweise:
Informationen und Bewerbung: www.journalistenschule-ifp.de/volontariat
Auf Instagram und TikTok geben die aktuellen Volontäre des ifp Einblicke in die Ausbildung.
Das ifp bietet auch eine Studienbegleitende Journalismusausbildung an. Bewerbungsschluss: 20. September 2026: www.journalistenschule-ifp.de/studienbegleitende-journalistenausbildung
Pressefotos des ifp sind unter Nennung des Copyrights © Erol Gurian/ifp kostenfrei zum Herunterladen verfügbar: https://ifp.wolkesicher.de/s/E7msFZk6mP4Qadb.
Kontakt für Rückfragen:
Burkhard Schäfers
Tel.: 089/549103–16
E-Mail: schaefers(at)journalistenschule-ifp.de
