| Pressemeldung | Nr. 174

Rabbiner, Bischöfe und Politiker diskutieren in Berlin

„Ist Europa alt, müde und kraftlos geworden?“

Für Millionen Menschen außerhalb Europas ist der Kontinent ein Sehnsuchtsort. Für viele Europäer aber scheint Europa keine Hoffnung mehr zu geben. Ist Europa alt, müde und kraftlos geworden, wie Papst Franziskus meinte? Sind Populismus und Antisemitismus, der Abbruch religiöser Überlieferungen und der Mangel an Visionen Zeichen von Altersschwäche? Nicht wenige vermissen auch kraftvolle christliche und jüdische Stimmen zu Europa. Was bedeutet Europa für Juden und Katholiken? Was wollen sie für die Zukunft Europas tun?

Diesen Fragen geht eine öffentliche Podiumsdiskussion nach, die am 3. November 2019 um 19.30 Uhr in der Katholischen Akademie Berlin (Hannoversche Straße 5) stattfindet und von der Deutschen Bischofskonferenz und der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland organisiert wird. Auf dem Podium diskutieren unter der Moderation von Ulrike Bieritz vom Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb):

  • Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz;
  • Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland;
  • Ministerpräsident Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen;
  • Katharina von Schnurbein, Antisemitismusbeauftragte der Europäischen Kommission;
  • Rabbiner Julian-Chaim Soussan, Beiratsmitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland.


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