| Pressemeldung | Nr. 150

Veröffentlichung des Forschungsprojekts „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ (MHG-Studie)

In einer Pressekonferenz während der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda ist heute (25. September 2018) die MHG-Studie vorgestellt worden. In der Kurzform „MHG-Studie“ ist sie benannt nach den Orten der Universitäten des Forschungskonsortiums – M(annheim)-H(eidelberg)-G(ießen) – und trägt den Titel „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“.

Die Statements von

  • Kardinal Reinhard Marx (München und Freising), Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz,
  • Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier), Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes,
  • Staatsministerin a. D. Roswitha Müller-Piepenkötter (Remscheid), Mitglied im Beirat der Studie,

sind unten als pdf-Dateien verfügbar.

Dort finden Sie außerdem:

  • den Forschungsbericht (MHG-Studie),
  • eine Zusammenfassung des Forschungsberichts auf Deutsch, Englisch und Italienisch,
  • die Präsentation des Forschungskonsortiums von Prof. Dr. Harald Dreßing (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim), Verbundkoordinator der Studie,
  • einen Überblick über das Studien-Design (Deutsch und Englisch).

Weitere Informationen zum Thema sowie häufige Fragen und Antworten zum Forschungsprojekt stehen auf der Themenseite Sexueller Missbrauch bereit.

Hinweis:
Berichte rund um das Thema Missbrauch können bei Betroffenen seelische Probleme auslösen, weil plötzlich die Erinnerungen und das Leid wieder spürbar werden (Fachleute sprechen von „Dekompensationen“ oder „Retraumatisierungen“). Wir bitten Sie daher, bei Ihrer Berichterstattung auf das Beratungsangebot hinzuweisen.

Hilfeportal Sexueller Missbrauch des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs: