Solidaritätsreisen

Mit regelmäßigen Reisen in die Region zeigen Bischöfe der Deutschen Bischofskonferenz ihre Solidarität mit den Menschen im Nahen Osten und besonders mit den dort lebenden Christinnen und Christen. Sie besuchen katholische Kirchenvertreter, Einrichtungen und Projekte und informieren sich direkt über die Situation vor Ort. 

 2024-Israel-EB-Bentz_1.jpeg © Deutsche Bischofskonferenz / Daniela Elpers
Ökumenischer Festgottesdienst in der Dormitio Abtei in Jerusalem (6. April 2024)

Solidaritätsbesuch von Bischof Bätzing im Heiligen Land (27.–30. Dezember 2025)

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, war vom  27. bis 30. Dezember 2025 in Tel Aviv, Jerusalem und Betlehem. Dort machte er sich ein Bild von der aktuellen Situation und brachte die enge Verbundenheit der katholischen Kirche in Deutschland mit den Menschen in der Region zum Ausdruck, insbesondere mit der christlichen Minderheit.

Mehr lesen: Themenseite Bischof Bätzing im Heiligen Land


Erzbischof Bentz beim 24. Internationalen Bischofstreffen im Heiligen Land (18.–23. Januar 2025)

Vom 18. bis 23. Januar 2025 fand das 24. Internationale Bischofstreffen der „Holy Land Coordination“ im Heiligen Land statt. Neun Bischöfe aus sieben Nationen kamen in Jerusalem zusammen, um in der aktuell bedrängenden Situation in Israel und Palästina ihre Verbundenheit mit den dort lebenden Christen zum Ausdruck zu bringen. Die Deutsche Bischofskonferenz war durch den Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz (Paderborn), vertreten.

Mehr lesen: Themenseite Bischofstreffen Heiliges Land


Erzbischof Bentz im Heiligen Land (3.–7. April 2024)

„Der 7. Oktober 2023 hat alle Menschen traumatisiert“

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz (Paderborn), hat am 6. April 2024 seine Reise ins Heilige Land beendet. „Besonders beeindruckt hat mich ein Gespräch mit einer Ordensschwester in der Altstadt von Jerusalem. Ihre Gemeinschaft sieht die Berufung darin, an den Krisenherden dieser Welt unter den Menschen zu leben. Sie will ganz an ihrer Seite stehen und die Not teilen, ohne sich dabei auf eine Seite des Konfliktes ziehen zu lassen. So schaffen die Ordensfrauen im Alltag Voraussetzungen für Frieden. Dieses Zeugnis hat mich sehr beeindruckt. Doch nach allen Gesprächen, die ich geführt habe, scheint dieser Frieden in weiter Ferne zu liegen. Denn ein Ende der militärischen Gewalt bedeutet noch lange keinen Frieden. Die Frage, wie dieser entstehen kann, habe ich mit meinen Gesprächspartnern diskutiert“, so Erzbischof Bentz. (...)

Mehr lesen: Pressemitteilung vom 6. April 2024


Hinweis: Die Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz hat ein umfangreiches kostenfreies Bildmaterial der gesamten Reise in der DBK-Mediendatenbank bereitgestellt, das unter Angabe des Copyrights © Deutsche Bischofskonferenz/Daniela Elpers verfügbar ist.
 

Erzbischof Bentz in Israel eingetroffen – „Was gibt den Menschen im Angesicht des Krieges Hoffnung?“

Am Morgen des 3. April 2024 ist der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz (Paderborn), im Heiligen Land eingetroffen. Anlass der Reise sind die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum des Theologischen Studienjahres am 5. April 2024 in Jerusalem. Angesichts des Krieges im Gazastreifen wird Erzbischof Bentz die Tage in Jerusalem auch nutzen, um Gespräche mit kirchlichen und politischen Repräsentanten zu führen. Darüber hinaus sind Begegnungen mit jungen Menschen sowie Vertretern der palästinensischen und israelischen Zivilgesellschaft geplant.

Mehr lesen: Pressemitteilung vom 3. April 2024

Eindrücke von der Reise


Bischof Wilmer im Heiligen Land (8.–12. November 2023)

Der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, hat am 12. November 2023 seine Solidaritätsreise ins Heilige Land beendet. „Ich bin nicht hierhergekommen, um Ratschläge zu erteilen, sondern um zuzuhören, zu lernen und besser zu verstehen. In vielen Gesprächen habe ich gespürt, wie sehr sich die Menschen im Heiligen Land danach sehnen, dass ihre schmerzhafte Situation wahrgenommen wird. Es kommt darauf an, sie nicht alleine zu lassen. Es ist eine Zeit, in der es darauf ankommt zuzuhören und nicht vorschnell von Versöhnung zu sprechen. Denn wer von Versöhnung reden will, muss erst vom Unversöhnten sprechen. Alles andere würde von den Verletzten als mangelnder Respekt vor ihren Wunden erlebt werden.“

Mehr lesen: Aktuelle Meldung vom 12. November 2023


Hinweis: Die Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz hat ein umfangreiches kostenfreies Bildmaterial der gesamten Reise in der DBK-Mediendatenbank bereitgestellt, das unter Angabe des Copyrights © Deutsche Bischofskonferenz/Daniela Elpers verfügbar ist.
 

Bischof Wilmer in Israel eingetroffen – Gedenken in Yad Vashem

Am 8. November 2023 ist der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Hildesheim), im Heiligen Land eingetroffen. Bis zum Wochenende will er dort mit Vertretern insbesondere der katholischen Kirche sowie weiterer christlicher Kirchen, von Judentum und Islam zusammenkommen. Eine besondere Bedeutung misst der Bischof der Begegnung mit dem Patriarchen der Lateinischen Kirche, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, zu. Politische Gespräche und Treffen mit Religionsvertretern sind in Jerusalem, Tel Aviv und Tabgha am See Genezareth vorgesehen.

Mehr lesen: Aktuelle Meldung vom 9. November 2023

Eindrücke von der Reise