52. Internationaler Eucharistischer Kongress

in Budapest vom 5. bis 12. September 2021

Vom 5. bis 12. September 2021 findet in Budapest der 52. Internationale Eucharistische Kongress (IEK) statt. Der letzte wurde von fünf Jahren in Cebu auf den Philippinen veranstaltet. In Ungarn steht der Kongress unter dem Thema „All my springs are in you“ – „Die Eucharistie: Quelle unseres Lebens und unserer christlichen Sendung“, inspiriert von Psalm 87,7: „Denn bei Dir ist die Quelle des Lebens“. Als Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz wird Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier) an dem Kongress teilnehmen.

Coronabedingt musste der IEK um einen Jahr verschobenen werden.

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Eine Woche lang wird es ein breites Angebot an spirituellen und kulturellen Veranstaltungen wie Gottesdienste, Konzerte, historische Sightseeingtouren und Familienprogramme geben, einige davon unter freiem Himmel. Während des Kongresses sollen Christen zueinander finden und gemeinsam die Gegenwart Jesu feiern.

„Let all nations and nationalities join together in peace“ – „Lasst alle Nationen und Nationalitäten in Frieden zusammenkommen“, zitiert Kardinal Péter Erdő, der Erzbischof von Budapest, aus der Hymne des zweiten Eucharistischen Weltkongresses, der in Ungarn stattfinden wird. Sich zu vereinen und Frieden zu stiften, ist nicht nur ein Ziel unter Christen, sondern auch eines unter Menschen unterschiedlicher Konfessionen, sowie der osteuropäischen Länder um Ungarn.

Das Motto des IEK ist gleichzeitig der letzte Satz aus Psalm 87. Kardinal Péter Erdő fasst das Thema des Kongresses zusammen und zieht Schlüsse zur aktuellen Weltsituation. In Psalm 87 gehe es um die Menschen vieler unterschiedlicher Nationen, die alle in Jerusalem geboren waren. Der Psalm beziehe alle, ob Ägypter, Babylonier oder Fremde, mit ein. Daher solle man an solle auch in der heutigen Zeit offen gegenüber Menschen aller Herkunftsländer sein.

Was ist ein Eucharistischer Kongress?

Im Mittelpunkt eines Eucharistischen Kongresses steht die Eucharistie. Sie ist eines der sieben Sakramente. In ihr werden dem letzten Abendmahl und dem Tod Christi gedacht, seine Auferstehung  und die Erlösung der Menschheit verkündet. Die Opfergaben Brot und Wein machen die Nähe zu ihm erfahrbar.

Zentrale Bestandteile des Eucharistischen Kongresses sind Gottesdienst, Anbetung, Glaubensverkündigung, Glaubensvertiefung und die Frage nach der Lebensführung aus dem Glauben. Am speziellen Thema des Kongresses orientieren sich Wortgottesdienste, theologische Vorträge sowie gemeinsame Gebete. Während der Kongresstage bezeugen die Gläubigen gemeinsam, dass Jesus Christus im Geheimnis der Eucharistie die Mitte des Lebens, der Kirche und der Sendung ist.

Ein Eucharistischer Kongress kann national oder international abgehalten werden. Auf nationaler Ebene in Deutschland  wird er auf Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz, wie 2013 in Köln, oder nach Ermessen der einzelnen Ortsbischöfe in den jeweiligen Diözesen abgehalten. Ein Internationaler Eucharistischer Kongress kommt auf Vorschlag des Päpstlichen Komitees für Eucharistische Weltkongresse, nach Verkündigung durch den Papst, zusammen. Intensive Vor- und Nachbereitung innerhalb der Ortskirchen tragen Ergebnisse und Anregungen auch nach dem Kongress weiter.

Das aktuelle Programm und weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Internetseite.

 

Downloads & Infos
  • Offizielle Internetseite
    Die Internetseite des IEC bietet auch Informationen auf Deutsch.
  • Programm der Papstreise
    Papst Franziskus besucht Budapest anlässlich der Abschlussmesse des IEC, anschließend reist er weiter in die Slowakei.
  • Pressemitteilung 22.05.2019
    Weitere Informationen zum Dokument und über den Eucharistischen Kongress in Budapest
  • Vorbereitungsdokument
    Zum Anlass des 52. Internationalen Eucharistischen Kongress gibt es ein Vorbereitungsdokument in deutscher Sprache. Es beinhaltet pastorale und theologische Überlegungen und liegt in der Verantwortung des Päpstlichen Komitees für die Eucharistischen Weltkongresse.
  • Video der Hymne
    des Internationalen Eucharistischen Kongresses
    (Ungarisch, Englisch)
  • Gedanken zur Hymne
    von Kardinal Péter Erdő, Erzbischof von Esztergom-Budapest
    (mit deutschem Untertitel)

Eine Auswahl von vergangenen Eucharistischen Kongressen

1881 – Erster Eucharistischer Weltkongress in Frankreich (Lille):
Wegbereiter der Eucharistischen Weltkongresse war der hl. Peter Julian Eymard (1811-1868). Nach seinem Tod organisierte Emilie Tamisier (1834-1910) den ersten Eucharistischen Weltkongress.

1909 – Erster Eucharistischer Weltkongress, der in Deutschland (Köln) stattfindet. Das Motto: „Gesellschaftskönigreich Christi“

1960 – Zweiter Eucharistischer Weltkongress, der in Deutschland (München) stattfindet. Das Motto: „Pro mundi vita/ Für das Leben der Welt“

2013 – Nationaler Eucharistischer Kongress in Köln. Das Motto: „Herr, zu wem sollen wir gehen?“ (Joh 6, 68)

2016 – Der letzte Eucharistischer Weltkongress auf den Philippinen. Das Motto: „Christus in euch, unsere Hoffnung auf Herrlichkeit“ (Kol 1, 27)

2021 – 52. Eucharistischer Weltkongress in Ungarn (Budapest). Das Motto: „Denn bei Dir ist die Quelle des Lebens“ (Ps 87, 7)

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