Engagement aus Deutschland

Diese Seite stellt das kirchliche und gesellschaftliche Engagement in Deutschland für die Menschen und die Kirche im Heiligen Land vor.

 Ordensschwestern-Pfarrei-Hl-Familie-Gaza-Stadt_mk.JPG © Deutsche Bischofskonferenz / Matthias Kopp
Ordensschwestern in der Pfarrei Hl. Familie in Gaza-Stadt, die auch aus Deutschland unterstützt werden

„Wider alle Hoffnung hoffen“ – Kirchliches Engagement im Nahen Osten

Über die Unterstützung durch kirchliche Hilfswerke aus Deutschland im Nahen Osten informiert ein Kapitel der Broschüre „Katholische Kirche in Deutschland – Zahlen und Fakten 2024/25“ (Arbeitshilfen Nr. 346) der Deutschen Bischofskonferenz. Die Arbeitshilfe (Nr. 346) wurde am 30. Juli 2025 veröffentlicht.

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„Insgesamt setzten die katholischen Hilfswerke in Deutschland im Jahr 2024 rund 64 Millionen Euro für Projekte in Israel, Palästina, Syrien, Jordanien, im Libanon und im Irak ein. Ergänzt wurden diese Anstrengungen durch den Einsatz deutscher Bistümer in Form von finanzieller Unterstützung und Partnerschaften mit lokalen Kirchen.“ 

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„Zahlreiche internationale Hilfsorganisationen, darunter auch katholische Werke aus Deutschland, stehen der Kirche vor Ort unter schwierigsten Bedingungen zur Seite. Krieg, Instabilität und religiöse Spannungen sind sichtbare Symptome einer vielschichtigen Krise. In dieser Situation ist die Aufrechterhaltung der kirchlichen Infrastruktur von besonderer Bedeutung; die Päpstlichen Missionswerke in Deutschland sind in diesem Bereich aktiv. Darüber hinaus sind neben akuter Nothilfe auch langfristige psychosoziale Begleitung, Bildungs- und Versöhnungsarbeit nötig, um Perspektiven zu schaffen und gesellschaftliche Spaltung abzubauen. Kirchliche Hilfswerke reagieren vor Ort meist auf mehrere Herausforderungen gleichzeitig oder ergänzen sich.

Im Gazastreifen leisten vor allem die internationalen Zweige der Caritas und des Malteserordens humanitäre Nothilfe. So konnten in der zweiten Jahreshälfte 2024 Konvois mit Nahrungsmitteln organisiert werden, die ein Viertel der geschätzt 400.000 Menschen im Norden des Gazastreifens versorgt haben. Parallel dazu fördert Misereor Projekte zur psychosozialen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die unter den traumatischen Erfahrungen von Krieg und Vertreibung leiden. In Syrien engagiert sich das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ gemeinsam mit dem Jesuit Refugee Service für Schutz und Bildung besonders vulnerabler Kinder und Jugendlicher, die innerhalb des Landes vertrieben wurden.“ (…)

„Insgesamt setzten die katholischen Hilfswerke in Deutschland im Jahr 2024 rund 64 Millionen Euro für Projekte in Israel, Palästina, Syrien, Jordanien, im Libanon und im Irak ein. Ergänzt wurden diese Anstrengungen durch den Einsatz deutscher Bistümer in Form von finanzieller Unterstützung und Partnerschaften mit lokalen Kirchen. Gemeinsam tragen sie zur Linderung der Not, zur Bildung und zum sozialen Zusammenhalt bei – und geben Hoffnung inmitten anhaltender Krisen.“


Europaweite Gebetskette für den Frieden (17. März 2025)

In einem Gottesdienst am 17. März 2025 in Augsburg hat Bischof Dr. Bertram Meier, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, zum Gebet für den Frieden aufgerufen. Die Feier fand im Rahmen der „Eucharistischen Kette“ statt, einer Initiative des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), die die Fastenzeit als Gebetszeit für den Frieden in den Blick nimmt und schon seit einigen Jahren besteht.

Mehr lesen: Pressemitteilung vom 17. März 2025

Erzbischof Bentz lädt zum Friedensgebet für das Heilige Land ein (14. August 2024)

Aufruf des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pizzaballa

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, lädt dazu ein, dem Aufruf des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, zu folgen und sich am Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August 2024 in einem Friedensgebet an die Gottesmutter Maria zu wenden.

Mehr lesen: Aktuelle Meldung vom 14. August 2024

Friedensgebet für das Heilige Land

Gebet um den Frieden in der Ukraine und im Heiligen Land (22. Februar 2024)

Während der Eucharistiefeier anlässlich der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Augsburg wurde in der Basilika St. Ulrich und Afra um den Frieden in der Ukraine und im Heiligen Land gebetet:

Herr Jesus Christus, du Sohn des lebendigen Gottes, mach ein Ende aller Gewalt und allen Kriegen, die wie zerstörerische Feuer an so vielen Orten dieser Erde alles vernichten. Wende das Herz derer, die über Krieg und Frieden entscheiden, dem Dialog zu, der politische, ethnische und religiöse Grenzen überwindet. Hilf, dass das Blutvergießen ein Ende hat und Frieden einkehrt. Wir bitten dich: Mach auch uns zu Werkzeugen deines Friedens. 

Hier finden Sie das ganze Gebet im Wortlaut: PDF-Datei herunterladen

Bündnis-Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin (22. Oktober 2023)

Rund 25.000 Menschen sind am 22. Oktober 2023 in Berlin gemeinsam unter dem Motto „Aufstehen gegen Terror, Hass und Antisemitismus – in Solidarität und Mitgefühl mit Israel” auf die Straße gegangen. Zur Kundgebung aufgerufen hatte ein breites Bündnis aus Deutsch-Israelischer Gesellschaft, Parteien, Verbänden, Religionsgemeinschaften und Nichtregierungsorganisationen. In Redebeiträgen verurteilten sie den Angriff der Hamas als barbarisch und bekundeten ihr Mitgefühl und ihre volle Solidarität mit den Menschen in Israel und allen weiteren Opfern der Hamas. Für die palästinensische Bevölkerung forderten sie sichere Fluchtkorridore und gezielte humanitäre Hilfen. An der Kundgebung nahmen auch Angehörige aus Israel verschleppter Geiseln teil.

Hier dokumentieren wir die Ansprache, die Bischof Dr. Michael Gerber, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, bei der Kundgebung gehalten hat: PDF-Datei herunterladen

Weitere Informationen:

Eindrücke aus Berlin

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