Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken verleihen im Turnus von zwei bis vier Jahren den mit 25.000 Euro dotierten „Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken“ für herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen. Mit dieser Stiftung leisten sie einen Beitrag zur Förderung der Begegnung von Kirche und moderner Kultur.
Sie verfolgen damit die Absicht, das kulturelle Bewusstsein in der Kirche zu schärfen und die religiöse Dimension in der pluralistischen Kultur der Gegenwart zu stärken. Der Preis wird durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und den Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken gemeinsam verliehen und ist die höchste Auszeichnung des katholischen Kultursektors.
Der Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken wurde bislang in den Sparten Literatur (Andrzej Szczypiorski 1990), Architektur (Karl-Josef Schattner 1994), Musik (Petr Eben 1998), Film (Theo Angelopoulos 2001), Bildende Kunst (Gerhard Richter 2004) und Drama (Tankred Dorst und Ursula Ehler-Dorst 2008) vergeben. 2011 erfolgt die Preisvergabe erneut in der Sparte Architektur (Peter Zumthor).
Laudatoren waren der Schriftsteller Horst Bienek (1990), der Architekt Max Bächer (1994), der Komponist Thomas Daniel Schlee (1998), der Filmschauspieler Mario Adorf (2001), der Bischof von Würzburg Dr. Friedhelm Hofmann (2004) sowie die Theaterwissenschafterlin Gabriele Brandstetter (2008). 2011 ist die Schriftstellerin Ulla Hahn die Laudatorin.