Gesprächsprozess

"Dem Heiligen begegnen – heute Gott verehren"

Gesprächsforum „Liturgie“ in Stuttgart beendet

In Stuttgart ist heute das dritte Gesprächsforum innerhalb des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz zuende gegangen. Im Mittelpunkt stand die Frage nach der Liturgie im Leben der Kirche.

Zur Pressemitteilung vom 14. September 2013

 

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Drittes Gesprächsforum in Stuttgart

Zum Auftakt des dritten Gesprächsforums des von den deutschen Bischöfen initiierten Gesprächsprozesses „Im Heute glauben“ hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, die rund 300 Teilnehmer am 13. September 2013 in Stuttgart begrüßt. Darunter sind unter anderem Vertreter der Bistümer, des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, der deutschen Ordensobernkonferenz und der Caritas. Das Gesprächsforum in Stuttgart steht unter dem Leitwort „Dem Heiligen begegnen – heute Gott verehren“. Bei dem Gesprächsforum, das an die vorherigen Veranstaltungen in Mannheim und Hannover anschließt, geht es um die Betrachtung des kirchlichen Grundvollzuges Liturgia, also das gesamte gottesdienstliche Geschehen.

Zur Pressemitteilung vom 13. September 2013

 

Vom 13. bis 14. September 2013 setzen die deutschen Bischöfe den mehrjährigen Gesprächsprozess „Im Heute glauben“ unter dem Leitwort „Dem Heiligen begegnen – heute Gott verehren“ fort.

In Stuttgart werden die rund 300 Teilnehmer in Arbeitsgruppen besonders folgende Themenfelder erörtern:

  • Wie kommt die Welt in die Liturgie? – Liturgie für die Menschen von heute.
  • Zur Teilhabe berufen? – Die tätige Teilnahme aller Gläubigen an der Liturgie.
  • Dem Heiligen begegnen? – Berührungspunkte heute.

Mehr lesen in unserer Pressemitteilung vom 21. August 2013

 

Vom Auftakt des Gesprächsprozesses bis heute

Nach einer Standortbestimmung „Wo stehen wir?“ zum Auftakt des Prozesses im Jahre 2011 in Mannheim wurden 2012 in Hannover Zukunftsbilder zum Selbstvollzug „Diakonia“ vertieft. Unter dem Motto „Die ‚Zivilisation der Liebe‘ – unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft“ ging es in Hannover vor allem darum, die gesellschaftliche Pluralität als Herausforderung der Kirche samt der Frage nach Vielfalt und Einheit des Katholischen darzustellen, diakonisches und pastorales Wirken zu klären und den öffentlichen und caritativen Einsatz der Kirche zu zeigen.

Der Gesprächsprozess versteht sich als Impulsgeber für Dialog und Gespräch auf anderen Ebenen kirchlichen Lebens. So sind einige Themen und Aufgaben aus Hannover mit in die Diözesen, Orden und geistlichen Gemeinschaften sowie in die Verbände und in die Bischofskonferenz genommen worden. Dazu gehören unter anderem die Themen Diakonie vor Ort, wiederverheiratete Geschiedene, kirchliches Arbeitsrecht und Frauenförderung sowie Charismen orientierte Arbeit, die gemeinsame Verantwortung aller Getauften für den Dienst am Menschen, gesellschaftliche Verantwortung und lebendige Vielfalt. Bei der diesjährigen Veranstaltung  in Stuttgart wird es Gelegenheit geben, eine erste Zwischenbilanz des Gesprächsprozesses zu ziehen und zu erfahren, welche Themen in welcher Weise aufgegriffen und intensiviert worden sind.

„Dem Heiligen begegnen – heute Gott verehren“ lautet in diesem Jahr unser Thema für den gemeinsamen Austausch im Kreis von ca. 300 Gläubigen aus den Diözesen, Verbänden, Orden und geistlichen Gemeinschaften. In Stuttgart soll im gemeinsamen Gespräch ausgelotet werden, welche Formen der Liturgie als Begegnung mit dem Heiligen angeboten sind. Im Rahmen des Prozesses wird gefragt, welche Möglichkeiten insbesondere die Liturgie schafft, um Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens zu stärken? Wo ist gerade die Liturgie, als Ausdruck des Glaubens, ein Wesensmerkmal der missionarischen und pilgernden Kirche? Schließlich: Wie ist erfahrbar (in der Eucharistiefeier und allen anderen Gottesdiensten), dass die Liturgie Ausdruck der Liebe Gottes zu den Menschen ist und zu dieser Liebe befähigen soll?

 

Was ist der Gesprächsprozess?

Der Gesprächsprozess der deutschen Bischöfe ist ein geistlicher Prozess, bei dem bis zum Jahr 2015 aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage nachgegangen werden soll, vor welchen Herausforderungen die Kirche in ihren wesentlichen Selbstvollzügen steht und welcher Bezug dabei zu den richtungsweisenden Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils existiert.

Er wurde auf der Herbst-Vollversammlung 2010 in Fulda beschlossen und umfasst Veranstaltungen in den Diözesen wie auch überdiözesane Initiativen. Mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken hat die Bischofskonferenz zwei Projekte als Bestandteile dieses Prozesses vereinbart. In ihnen geht es einerseits um die Frage des Zueinanders der kirchlichen Ämter und Aufgaben von Priester und Laien, andererseits um das Engagement der Kirche in der Welt von heute. Die Gesamtlinie des Prozesses haben die deutschen Bischöfe während ihrer Frühjahrsvollversammlung in Paderborn in einem gemeinsamen Wort „Im Heute glauben“ veröffentlicht.

 

Grafik, die den im Text erläuterten zeitlichen Ablauf des Gesprächsprozesses von 2011 bis 2015 visualisiert.
Grafik zum zeitlichen Ablauf des geplanten Gesprächsprozesses. Die Grafik wird vergrößert angezeigt, wenn sie angeklickt wird.

Der Gesprächsprozess ist auf fünf Jahre angelegt. Wegmarken dieses Prozesses sind unter anderem der Papstbesuch 2011 in Deutschland, der Katholikentag 2012 in Mannheim, der Nationale Eucharistische Kongress 2013 in Köln, der Katholikentag 2014 und das Jubiläum zum 50. Jahrestag des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils 2015.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat außerdem in Entsprechung zu den Lebensvollzügen der Kirche (Diakonia, Liturgia, Martyria) Jahresthemen definiert, die dem Gesprächsprozess eine Struktur geben:

  • Im Heute glauben – Wo stehen wir? (2011)
  • Diakonia: Unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft (2012)
  • Liturgia: Die Verehrung Gottes heute (2013)
  • Martyria: Den Glauben bezeugen in der Welt von heute (2014)
  • Im Heute glauben: Wo Gott ist, da ist Zukunft (2015)

 

Wichtige Dokumente

Wort der Deutschen Bischöfe - Gemeindebrief

Im Heute Glauben. Wort der Deutschen Bischöfe an die Gemeinden. 17. März 2011.
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Discussion process (English)

The German Bishops’ Conference is launching a discussion process for the coming four years which is to lend a theological profile and solidarity within the Church to the path of faith of our Church in Germany into this new Century which is starting.

Living In Faith Today. Statement by the German Bishops to the Parishes.
17 March 2011.
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Processus de dialogue (Français)

La Conférence épiscopale allemande invite au cours des quatre années à venir à un processus de dialogue qui servira à conférer au chemin de la foi de notre Église en Allemagne, à l’entrée dans ce nouveau siècle, un profil théologique et une cohésion ecclésiale.

Croire aujourd’hui. Déclaration des évêques allemands aux paroisses.
17 mars 2011. Download PDF


Dibattitto nei prossimi
(Italiano)

La conferenza episcopale tedesca invita a intraprendere un dibattitto nei prossimi quattro anni che conferisca al cammino di fede della nostra Chiesa in Germania nel millennio appena iniziato, profilo teologico e coesione ecclesiale.

Credere oggi. Messaggio dei vescovi tedeschi alle comunità.
17 marzo 2011. Download PDF

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