Zum Thema: Sexueller Missbrauch

Seit Ende Januar 2010 wird durch die bekannt gewordenen Fälle sexuellen Missbrauchs am Canisius-Kolleg in Berlin eine öffentliche Debatte zu diesem Thema geführt. Lesen Sie in diesem Dossier die Chronologie der Ereignisse.

 

Zusammenfassung: Wichtige Dokumente in einer Broschüre

Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz hat im Januar 2012 eine Arbeitshilfe veröffentlicht, die die bisherige Arbeit der Deutschen Bischofskonferenz zusammenfasst.

Titel: Aufklärung und Vorbeugung. Dokumente zum Umgang mit Fällen sexualisierter Gewalt im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz. Bonn, 2012 (Arbeitshilfen, Nr. 246)

In der Rubrik "Veröffentlichungen" können Sie diese Arbeitshilfe bestellen oder als pdf-Datei herunterladen.

Zu Veröffentlichungen

 

Abschluss des Runden Tischs „Sexueller Missbrauch“

Zum Abschluss des Runden Tischs am 30. November 2011 hat Bischof Dr. Stephan Ackermann, der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, sich positiv geäußert:
„Zunächst ist es einfach gut, dass es den Runden Tisch gegeben hat. Hierdurch wurde ein deutliches Signal gesetzt, dass das Thema "Sexueller Missbrauch" ein Thema ist, das uns alle angeht, die ganze Gesellschaft, viele Institutionen - darunter natürlich auch die katholische Kirche - aber auch die Familien. Die Zusammenarbeit am Runden Tisch habe ich als konstruktiv erlebt.“ (...)

Zum ganzen Statement von Bischof Dr. Stephan Ackermann vom 30.11.2011

 

Fortbildungsveranstaltung für kirchliche Mitarbeiter

Mit einer Fortbildungsveranstaltung für ihre Mitarbeiter verstärkt die katholische Kirche weiter ihre Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen.

Zur aktuellen Meldung vom 7. Oktober 2011

 

Papst Benedikt XVI. trifft Opfer sexuellen Missbrauchs

Am Abend des 23. September 2011 hat sich Papst Benedikt XVI. in den Räumen des Erfurter Priesterseminars mit einer Gruppe von Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter getroffen. Anschließend begrüßte er einige Personen, die sich um die Leidtragenden derartiger Verbrechen kümmern.

Zur Presseerklärung des Heiligen Stuhls vom 23.09.2011

 

Hintergrundinformationen zum Thema sexueller Missbrauch

Papst Benedikt XVI. hat sich mehrfach auf Apostolischen Reisen mit Opfern sexuellen Missbrauchs im Umfeld der katholischen Kirche getroffen. In der nachfolgenden Presseinformation finden Sie Pressestatements von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch und Bischof Dr. Stephan Ackermann sowie Erläuterungen zu den von der Deutschen Bischofskonferenz ergriffenen Maßnahmen.

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Hotline für Betroffene verlängert bis April 2012

Die katholische Kirche in Deutschland wird ihre Hotline für Missbrauchsopfer länger offenhalten als ursprünglich geplant. Die Nummer solle nicht im September abgeschaltet werden, sondern bis April 2012 weiterbestehen, so die Deutsche Bischofskonferenz am Montag, 15.08.2011. Damit solle das Gesprächsangebot zwischen Kirche und Opfern weiter offengehalten werden.

Die bundesweite kostenfreie Telefon-Hotline für Opfer sexuellen Missbrauchs war Ende März 2010 eingerichtet worden. Sie wird von der Lebensberatung im Bistum Trier im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz betrieben und ist besetzt mit Psychologen und Sozialarbeitern. Bislang gab es 6.702 Gespräche und 32.224 Anrufversuche. Die meisten Betroffenen schilderten Vorfälle aus den Jahren von 1950 bis 1980. Zuletzt hat die Zahl der Anrufe stark abgenommen, in der vergangenen Woche auf über 50. Anfangs hatte es mehr als 400 Anrufe pro Woche gegeben. Das Interesse der Anrufer richtete sich zuletzt vor allem auf Therapieangebote, Beratung und die Frage der Entschädigung. (DBK, kna)

 

Forschungsprojekt und Datenschutz

Gemeinsame Erklärung des Sekretärs der Deutschen Bischofskonferenz, P. Dr. Hans Langendörfer SJ, und des Direktors des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) e. V., Prof. Dr. Christian Pfeiffer

Zur Pressemitteilung vom 05.08.2011

 

Forschungsprojekte zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs laufen an

Die Deutsche Bischofskonferenz wird mit zwei wissenschaftlichen Forschungsprojekten die Fälle sexuellen Missbrauchs aufarbeiten. Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen im Zusammenhang des sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen im kirchlichen Bereich, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier), stellte dazu heute die beiden Projekte in Bonn vor. Bischof Ackermann unterstrich bei der Vorstellung der Forschungsvorhaben, dass es den Bischöfen nicht darum gehe, bei dem stehen zu bleiben, was man an Meldungen von Menschen erfahren habe, die zu Opfern geworden seien.

Das erste Forschungsprojekt „Der sexuelle Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ wird unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Pfeiffer durch das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e. V. durchgeführt. Pfeiffer nannte fünf Ziele für das Projekt: So gehe es um belastbare Zahlen, die Aufarbeitung des Geschehens aus Sicht der Opfer, eine Analyse des Handelns der Täter, eine Untersuchung des Verhaltens der katholischen Kirche gegenüber Tätern und Opfern sowie um die Überprüfung des bestehenden Präventionskonzepts.

Das zweite Forschungsprojekt liegt in der Verantwortung von Prof. Dr. med. Norbert Leygraf, Direktor des Instituts für Forensische Psychiatrie der Universität Essen-Duisburg in Kooperation mit Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Kröber (Charité – Universitätsmedizin Berlin) und Prof. Dr. med. Friedemann Pfäfflin (Universitätsklinikum Ulm). Das Projekt „Sexuelle Übergriffe durch Geistliche in der katholischen Kirche Deutschlands – Analyse psychiatrisch-psychologischer Gutachten“ soll mit einer qualitativen und quantitativen Gutachtenanalyse ein umfassendes Bild über Täterpersönlichkeiten ermöglichen.

Zur Pressemitteilung vom 13.07.2011

 

Amerikanische und deutsche Präventionsbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch treffen sich zum Austausch

Missbrauchs- und Präventionsbeauftragte der Diözesen und Orden haben sich am 7. Juli 2011 bei einer Tagung an der Ruhr-Universität Bochum über die amerikanischen Erfahrungen zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch in kirchlichen Institutionen informiert. Ziel der Veranstaltung „Prävention und Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch – Aus 20jähriger amerikanischer Erfahrung lernen“ war es, die Präventionsarbeit gegen sexuellen Missbrauch in kirchlichen Institutionen zu optimieren. Beraten wurden im Austausch mit amerikanischen Experten etwa Hilfen für die Opfer, Begleitung von Gemeinden und Institutionen und Umgang mit den Tätern.

Zur Pressemitteilung vom 07.07.2011

 

Rundschreiben der Kongregation für die Glaubenslehre

Erarbeitung von Leitlinien bei Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger

Zur Pressemitteilung vom 16.05.2011

Das Rundschreiben im Wortlaut auf vatican.va

 

Bußakt aller deutschen Bischöfe

Nach dem schwierigen vergangenen Jahr für die katholische Kirche in Deutschland setzen die deutschen Bischöfe zum Auftakt ihrer Frühjahrs-Vollversammlung in Paderborn am 14. März 2011 ein sichtbares Zeichen. In einem Bußakt bitten sie gemeinsam um Vergebung und tragen ihre Bitte um einen guten Weg in die Zukunft vor Gott. Der Bußakt erinnert in besonderer Weise an jene Menschen, denen durch sexuellen Missbrauch schweres Leid zugefügt wurde.

Materielle Leistungen und Therapiemöglichkeiten

Sexueller Missbrauch Minderjähriger: Bischofskonferenz und Ordensobernkonferenz haben die materiellen Leistungen der katholischen Kirche in Anerkennung des Leids geregelt.

Zur Pressemitteilung vom 02.03.2011


Wichtiger Hinweis für Betroffene zum Antragsformular:

Wenn Sie den Antrag ausfüllen, kann das eventuell seelische Probleme auslösen, weil plötzlich die Erinnerungen mit all dem Leid wieder spürbar werden (die Fachleute sprechen von „Dekompensationen“). Wir empfehlen deshalb dringend, den Antrag im Beisein des Missbrauchsbeauftragten, einer vertrauten Person oder eines Therapeuten auszufüllen.

Hier finden Sie alle Unterlagen:

Erläuterung der Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde - Download pdf

Antragsformular: Antrag auf Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde

Merkblatt zum Antragsformular
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Handreichung

Jugendpastoral

Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Handreichung zur „Prävention von sexualisierter Gewalt in der Jugendpastoral“

Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Handreichung zur „Prävention von sexualisierter Gewalt im Bereich Jugendpastoral“ veröffentlicht. Sie soll die „Rahmenordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ ergänzen, die von der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 23. September 2010 verabschiedet wurde.

Schulen, Internate, Kindertageseinrichtungen

Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Handreichung zur Prävention von sexualisierter Gewalt in katholischen Schulen, Internaten und Kindertageseinrichtungen veröffentlicht. Als größter freier Träger von Schulen, Internaten und Kindertageseinrichtungen setzt die katholische Kirche damit neue Maßstäbe für eine systematische Präventionsarbeit in Bildungsinstitutionen.

Mit der neuen Handreichung, die Teil eines Maßnahmenpakets der Deutschen Bischofskonferenz zur Unterstützung der Träger katholischer Bildungseinrichtungen ist, stellt die Deutsche Bischofskonferenz den jeweiligen Trägern und Verantwortlichen eine Grundlage für die Entwicklung passgenauer Konzepte auf der Ebene der Einrichtung zur Verfügung.

Zudem konkretisiert die Handreichung die „Rahmenordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“, die am 23. September 2010 von der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz verabschiedet wurde.

Hotline der Deutschen Bischofskonferenz für Opfer sexueller Gewalt legt Zwischenbericht vor

Die Deutsche Bischofskonferenz hat einen Zwischenbericht ihrer Hotline für Opfer sexueller Gewalt vorgelegt. Danach wurden von März bis Mitte Oktober diesen Jahres 3.431 Gespräche am Telefon geführt und 213 Internet-Beratungen in Anspruch genommen. 22.845 Menschen informierten sich über das Angebot unter www.hilfe-missbrauch.de.

Zur Pressemitteilung vom 24. November 2010


Zwischenbericht

Mit dem Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz zur Durchführung der Hotline an die LEBENSBERATUNG im Bistum Trier, wurde der Auftrag verbunden, die Erkenntnisse der Hotline fachlich aufzubereiten und für die Arbeit an der Frage der künftigen Präventionsprogramme zur Verfügung zu stellen. Demnach sollten Leitfragen der Auswertung sein:

  • Gibt es Hinweise zur Frage der Prävention?
  • Gibt es Hinweise zur Frage der Betreuung von Opfern?

Mit dem vorgelegten Zwischenbericht ist nun nach etwa der Hälfte der Laufzeit der Hotline eine erste Auswertung dieser Art erstellt worden.

Hier können Sie den Zwischenbericht (insgesamt 4 Teile) herunterladen:

Materielle Anerkennung des Leids

Materielle Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde - Bischofskonferenz und Orden stellen dem Runden Tisch ein Modell vor.

Zur Pressemitteilung vom 30. September 2010

 

Rahmenordnung Prävention

Die Deutsche Bischofskonferenz hat während ihrer Herbst-Vollversammlung in Fulda ausführlich über das Thema "Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" beraten und ein Maßnahmenpaket beschlossen.

Zur Pressemitteilung vom 23. September 2010

Rahmenordnung - Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz

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Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch

Die Deutsche Bischofskonferenz hat am 31.08.2010 die überarbeiteten “Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz” vorgestellt.

Zur Pressemitteilung vom 31. August 2010

 

Neufassung „Normen über die schwerwiegenden Delikte“

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zur Neufassung der „Normen über die schwerwiegenden Delikte“ (Normae de gravioribus delictis)

Zu Pressemitteilung vom 15. Juli 2010

Deutsche Übersetzung der "Veränderungen in den Normae de gravioribus delictis" (15.07.2010)

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Abschluss des Priesterjahres

Papst Benedikt XVI. bittet inständig um Vergebung
Zum Abschluss des Priesterjahres ist Papst Benedikt XVI. auf die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche eingegangen und hat in einer Messe in Rom vor rund 15.000 Priestern um Vergebung gebeten. Zum Video

Auszüge aus der Predigt vom 11. Juni 2010 (Übers. aus dem Vatikan):

  • Das Priesterjahr, das wir 150 Jahre nach dem Tod des heiligen Pfarrers von Ars, dem Vorbild priesterlichen Dienens in unserer Welt, begangen haben, geht zu Ende. Vom Pfarrer von Ars haben wir uns führen lassen, um Größe und Schönheit des priesterlichen Dienstes neu zu verstehen. Der Priester ist nicht einfach ein Amtsträger, wie ihn jede Gesellschaft braucht, damit gewisse Funktionen in ihr erfüllt werden können. Er tut vielmehr etwas, das kein Mensch aus sich heraus kann: Er spricht in Christi Namen das Wort der Vergebung für unsere Sünden und ändert so von Gott her den Zustand unseres Lebens. (...) So ist Priestertum nicht einfach «Amt», sondern Sakrament: Gott bedient sich eines armseligen Menschen, um durch ihn für die Menschen da zu sein und zu handeln. (...)
  • Mit der Kirche wollten wir wieder darauf hinweisen, dass wir Gott um diese Berufung bitten müssen. Wir bitten um Arbeiter in der Ernte Gottes, und dieser Ruf an Gott ist zugleich ein Anklopfen Gottes ans Herz junger Menschen, die sich zutrauen, was Gott ihnen zutraut. Es war zu erwarten, dass dem bösen Feind dieses neue Leuchten des Priestertums nicht gefallen würde, das er lieber aussterben sehen möchte, damit letztlich Gott aus der Welt hinausgedrängt wird. So ist es geschehen, dass gerade in diesem Jahr der Freude über das Sakrament des Priestertums die Sünden von Priestern bekanntwurden - vor allem der Missbrauch der Kleinen, in dem das Priestertum als Auftrag der Sorge Gottes um den Menschen in sein Gegenteil verkehrt wird.
  • Auch wir bitten Gott und die betroffenen Menschen inständig um Vergebung und versprechen zugleich, dass wir alles tun wollen, um solchen Missbrauch nicht wieder vorkommen zu lassen; dass wir bei der Zulassung zum priesterlichen Dienst und bei der Formung auf dem Weg dahin alles tun werden, was wir können, um die Rechtheit der Berufung zu prüfen, und dass wir die Priester mehr noch auf ihrem Weg begleiten wollen, damit der Herr sie in Bedrängnissen und Gefahren des Lebens schütze und behüte. Wenn das Priesterjahr eine Rühmung unserer eigenen menschlichen Leistung hätte sein sollen, dann wäre es durch diese Vorgänge zerstört worden.
  • Aber es ging uns gerade um das Gegenteil: Das Dankbar-Werden für die Gabe Gottes, die sich „in irdenen Gefäßen“ birgt und die immer wieder durch alle menschliche Schwachheit hindurch seine Liebe in dieser Welt praktisch werden lässt. So sehen wir das Geschehene als Auftrag zur Reinigung an, der uns in die Zukunft begleitet und der uns erst recht die große Gabe Gottes erkennen und lieben lässt. So wird sie zum Auftrag, dem Mut und der Demut Gottes mit unserem Mut und unserer Demut zu antworten. (...)
  • Heute sehen wir es, dass es keine Liebe ist, wenn ein für das priesterliche Leben unwürdiges Verhalten geduldet wird. So ist es auch nicht Liebe, wenn man die Irrlehre, die Entstellung und Auflösung des Glaubens wuchern lässt, als ob wir den Glauben selbst erfänden. Als ob er nicht mehr Gottes Geschenk, die kostbare Perle wäre, die wir uns nicht nehmen lassen. Zugleich freilich muss der Stock immer wieder Stab des Hirten werden, der den Menschen hilft, auf schwierigen Wegen gehen zu können und dem Herrn nachzufolgen. (...)

Erzbischof Zollitsch

Die am 2. Juni 2010 in den Medien aufgebrachten Vorwürfe gegen den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, sind haltlos. Darauf haben das Erzbistum Freiburg und die Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau hingewiesen.

Zur Pressemitteilung vom 3. Juni 2010

 

Ständiger Rat

Bei einem regelmäßigen Treffen der deutschen Ortsbischöfe in Würzburg, dem so genannten Ständigen Rat, wurden die Leitlinien beraten.

Zur Pressemitteilung vom 26. April 2010

 

Erklärung

Gemeinsame Presse-Erklärung von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Zur Pressemitteilung vom 15. April 2010

 

Anzeigepflicht

Bischof Ackermann zur Frage der Anzeigepflicht bei sexuellem Missbrauch

Zur Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz vom 13. April 2010

 

Telefon-Hotline

Die Telefon-Hotline trifft auf große Resonanz.

Zur Pressemitteilung des Bistums Trier vom 31. März 2010

Katholische Kirche schaltet Beratungs-Hotline für Opfer sexuellen Missbrauchs

Zur Pressemitteilung vom 30. März 2010

Hirtenbrief

Papst Benedikt XVI. hat sich in einem Hirtenbrief an die Katholiken in Irland gewandt. Den Papstbrief sowie eine Erklärung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, und das Pressestatement von Bischof Dr. Stephan Ackermann, dem Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz zum Thema "Sexueller Missbrauch", finden Sie in unserer Pressemeldung.

Zur Pressemitteilung vom 20. März 2010

 

Beratung

Missbrauchs-Hotline startet am 30. März
Bischof Ackermann wird über Arbeitsweise und Funktion informieren

Die von der Deutschen Bischofskonferenz nach ihrer Vollversammlung angekündigte bundesweite Hotline zur Information in Fragen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich wird ihre Arbeit am 30. März aufnehmen. Bei der Hotline sollen Fachleute den Opfern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Das hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann am 15. März in Koblenz bekanntgegeben. Bischof Ackermann ist der Beauftragte der Bischofskonferenz für alle Fragen im Zusammenhang des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich. Zur genauen Arbeitsweise und Funktion der Hotline wird sich Bischof Ackermann am 30. März in Trier vor Journalisten äußern.

 

Pressekonferenz im Vatikan

Statement von Erzbischof Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, nach seinem Gespräch mit dem Papst

Zur Pressemitteilung vom 12. März 2010

 

Rechtliches Vorgehen

Erklärung des Pressesprechers der Deutschen Bischofskonferenz zum rechtlichen Vorgehen in Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Geistliche

Zur Pressemeldung vom 9. März 2010

 

Runder Tisch zum Thema Sexueller Missbrauch

Erzbischof Zollitsch begrüßt Sonderbeauftragte der Bundesregierung für sexuellen Missbrauch
Zur Pressemitteilung vom 24. März 2010

Bischof Ackermann begrüßt Einladung zum Runden Tisch
Zur Pressemeldung vom 8. März 2010

 

Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz

Die deutschen Bischöfe haben auf ihrer Vollversammlung in Freiburg (22.-25.2.2010) intensiv über Aufklärung und Prävention von Fällen sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen beraten und eine Erklärung zu diesem Thema verabschiedet. 

Pressemitteilung vom 25. Februar 2010:

 

Erklärung der Deutschen Ordensobernkonferenz

Die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) hat am 26. Februar 2010 eine Erklärung aus Anlass der Vorfälle sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen durch Ordensangehörige veröffentlicht. Wir dokumentieren den Wortlaut.

Download PDF (pdf-Datei, 41 KB)

 

Bischof Ackermann wird Sonderbeauftragter

Bischof Dr. Stephan Ackermann kündigt Aufklärung und Überprüfung an

Pressemitteilung des Bistums Trier vom 25.02.2010 (PDF-Download)

 

Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz

Hinweis: Die Leitlinien werden derzeit überarbeitet. Sie können hier den Wortlaut von 2002 nachlesen.

Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche (mit Erläuterungen, 27.09.2002)

 

Interviews P. Dr. Hans Langendörfer SJ

Mehrfach hat sich seit Ende Januar 2010 auch der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, P. Dr. Hans Langendörfer SJ, zu den Vorfällen in der Öffentlichkeit geäußert. Wir dokumentieren hier drei Interviews des Sekretärs:

 

Frankfurter Rundschau vom 6. Februar 2010 (pdf-Datei, 24 kB)

 

Spiegel online vom 6. Februar 2010 (pdf-Datei)

 

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 5. Februar 2010
(jpg-Datei, 1281 kB)


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