| Pressemeldung | Nr. 040

Abschlusspressekonferenz der Frühjahrs-Vollversammlung 2020 der Deutschen Bischofskonferenz in Mainz

Pressebericht von Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz ist heute (5. März 2020) zu Ende gegangen. Seit Montag haben die (Erz-)Bischöfe über vielfältige Fragen und Aufgaben beraten.

Die deutschen Bischöfe haben mit Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg) in der Vollversammlung einen neuen Vorsitzenden gewählt und den Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, wiedergewählt. Pater Langendörfer hat angekündigt, diese Aufgabe bis spätestens Ende des Jahres 2020 auszuüben.
 
Die Frühjahrs-Vollversammlung der deutschen Bischöfe hat sich maßgeblich mit der Weiterentwicklung des Verfahrens zur Anerkennung des Leids für Betroffene von sexuellem Missbrauch befasst. Ausgehend von den Empfehlungen einer unabhängigen Arbeitsgruppe, die bei der Herbst-Vollversammlung 2019 präsentiert wurden, haben die Bischöfe Grundsätze für das weiterentwickelte Verfahren verabschiedet. Zur Umsetzung dieser Grundsätze werden offene Verfahrensfragen und Details bis Herbst 2020 geklärt.
 
Weitere Schwerpunkte waren die Lage der Christen in Syrien, eine erste Analyse zum Beginn des Synodalen Weges sowie die Planungen zum 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main.
 
Wir dokumentieren den Pressebericht zur Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, den der Vorsitzende, Bischof Dr. Georg Bätzing, bei der Abschluss-Pressekonferenz am 5. März 2020 vorgestellt hat sowie Anlage 1 (Grundsätze zur Weiterentwicklung des Verfahrens zur Anerkennung des Leids). Die pdf-Dateien sind ist unten zum Herunterladen verfügbar.