Über das Heilige Jahr

Das Heilige Jahr 2025 in Rom stand unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“. Das Jubeljahr hatte mit der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom in der Heiligen Nacht am 24. Dezember 2024 begonnen und endete mit der Schließung dieser Heiligen Pforte am 6. Januar 2026. Insgesamt kamen nach Angaben des Vatikans 33.475.369 Pilger aus 185 Ländern in die Ewige Stadt, darunter weit über 1 Million aus Deutschland. 

Die Idee des Heiligen Jahres geht auf Papst Bonifaz VIII. zurück, als er für das Jahr 1300 ein besonderes, zunächst nur für die Römer gedachtes Pilgerjahr ausrief. In der Einberufungsbulle, die den Beginn auf den 22. Februar 1300 datiert, sind allerdings noch nicht die Begriffe „Heiliges Jahr“ bzw. „Jubeljahr“ verwendet worden. Der Rhythmus der Heiligen Jahre war von Beginn an Schwankungen unterworfen. Bonifaz VIII. verfügte die Durchführung alle 100 Jahre, schon bald folgten Änderungen auf einen Abstand von 50 und 33 Jahren. Papst Paul II. legte 1470 endgültig den Rhythmus auf 25 Jahre fest.

Im Jubeljahr 2000 kamen rund 25 Millionen Pilger und Besucher nach Rom. Papst Johannes Paul II. hat die Möglichkeit außerordentlicher Heiliger Jahre eingeführt. Zuletzt rief Papst Franziskus 2015/2016 das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit aus.

Grundlegende Elemente der Heiligen Jahre sind die Wallfahrt nach Rom und das Durchschreiten der Heiligen Pforten in den vier Patriarchalbasiliken (Petersdom, Santa Maria Maggiore, Sankt Paul vor den Mauern und Lateran).