Krieg im Heiligen Land

Angesichts der erschütternden Ereignisse im Heiligen Land appellieren wir an alle, die sich aktuell auf einer Pilgerreise befinden oder diese planen sowie an alle Mitarbeitenden im kirchlichen Dienst und in kirchlichen Einrichtungen, die vor Ort sind, äußerste Vorsicht walten zu lassen und die aktuellen Entwicklungen genau zu verfolgen.

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Sicherheit vor Ort

Wer sich derzeit im Heiligen Land aufhält, findet aktuelle Sicherheitshinweise auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes und kann die Deutsche Botschaft und Konsulate der Bundesrepublik kontaktieren, um aktuelle Informationen zur Sicherheitslage und zu Unterstützungsmöglichkeiten zu erhalten. Das Auswärtige Amt bittet alle Staatsbürger vor Ort, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen. Die Registrierung finden Sie unter https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin. Das Auswärtige Amt erreichen Sie unter der Rufnummer +49 30 5000 0.

26.02.2024: Europäische Gebetskette für die Opfer der Kriege in der Ukaine, im Heiligen Land und für den Frieden

Wie schon 2023 ruft das Generalsekretariat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) auch 2024 zu einer Gebetskette in ganz Europa auf. An jedem Tag der Fastenzeit soll in einem der Länder eine heilige Messe für die Opfer der Kriege in der Ukraine sowie im Heiligen Land und für den Frieden gefeiert werden. Für Deutschland ist Montag, 26. Februar 2024, vorgesehen. An diesem Tag wird Bischof Dr. Michael Gerber, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, die Abendmesse in der Michaelskapelle in Fulda im Gedenken an die Opfer der Kriege und für den Frieden feiern.

22.02.2024: Deutsche Bischofskonferenz zur Lage im Heiligen Land

Der Pressebericht von der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Augsburg vom 22. Februar 2024 enthält ein eigenes Kapitel „Zur Lage im Heiligen Land“.

Mehr lesen: Zur Pressemitteilung vom 22. Februar 2024

22.02.2024: Gebet um den Frieden in der Ukraine und im Heiligen Land

Während der Eucharistiefeier anlässlich der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Augsburg wurde in der Basilika St. Ulrich und Afra um den Frieden in der Ukraine und im Heiligen Land gebetet.

Hier finden Sie das Gebet im Wortlaut: PDF-Datei herunterladen

25.12.2023: Auszug aus Botschaft und Segen „Urbi et Orbi“ von Papst Franziskus zu Weihnachten 2023

Liebe Brüder und Schwestern, gesegnete Weihnachten!
Die Augen und Herzen der Christen in aller Welt sind auf Betlehem gerichtet. Dort, wo in diesen Tagen Schmerz und Stille herrschen, ist die seit Jahrhunderten erwartete Botschaft erklungen: „Heute ist euch (…) der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr“ (Lk 2,11). Das sind die Worte des Engels am Himmel von Betlehem, und sie sind auch an uns gerichtet. Es erfüllt uns mit Zuversicht und Hoffnung, zu wissen, dass der Herr für uns geboren ist; dass das ewige Wort des Vaters, der unendliche Gott, mitten unter uns Wohnung genommen hat. Er ist Fleisch geworden, er ist gekommen „und hat unter uns gewohnt“ (Joh 1,14): Dies ist die Nachricht, die den Lauf der Geschichte verändert!

Die Botschaft von Betlehem ist „eine große Freude“ (Lk 2,10). Was für eine Freude? Nicht die flüchtige Freude der Welt, nicht die Fröhlichkeit der Vergnügungen, sondern eine „große“ Freude, weil sie uns „groß“ macht. Denn heute empfangen wir Menschen mit all unseren Grenzen die Gewissheit einer unerhörten Hoffnung, nämlich jene, für den Himmel geboren zu sein. Ja, Jesus, unser Bruder, ist gekommen, um seinen Vater zu unserem Vater zu machen. Als zartes kleines Kind offenbart er uns die Zärtlichkeit Gottes. Und noch viel mehr: Er, der einzige Sohn des Vaters, gibt uns die „Macht, Kinder Gottes zu werden“ (Joh 1,12). Dies ist die Freude, die das Herz tröstet, die Hoffnung erneuert und den Frieden schenkt. Es ist die Freude des Heiligen Geistes, die Freude, geliebte Kinder zu sein.

Brüder und Schwestern, heute ist in Betlehem, mitten im Dunkel der Welt, diese unauslöschliche Flamme entzündet worden, heute obsiegt das Licht Gottes, „das jeden Menschen erleuchtet“ (Joh 1,9) über die Dunkelheit der Welt. (…)
Mehr lesen: Papstbotschaften

Auszug aus dem Interview von Bischof Dr. Georg Bätzing mit der Süddeutschen Zeitung

veröffentlicht am 23. Dezember 2023

SZ: Herr Bischof Bätzing, bald heißt es in den Weihnachtsgottesdiensten wieder: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden“. Frieden scheint derzeit aber weiter weg denn je.
Bischof Georg Bätzing: Ja, es sieht düster aus in der Welt. Ich kann verstehen, dass sich Hoffnung verflüchtigt, weil wir schon mal weiter waren. Aber was nützt es, wenn wir die Hände in den Schoß legen? Der evangelische Theologe Fulbert Steffensky sagt, solange die Menschen die Hoffnung nicht aufgeben, sind sie selbst ein Gottesbeweis. Diesen Gottesbeweis sollten wir an Weihnachten leben. Weihnachten heißt: Es wird die Zeit kommen, da hört das Leid auf. Und diese Zeit hat schon angefangen, nämlich mit der Geburt dieses Jesus in Betlehem.

SZ: Am Geburtsort Jesu wird Weihnachten dieses Jahr ein trauriges Fest.
Bischof Georg Bätzing: Ich habe engen Kontakt mit den Benediktinern auf dem Berg Zion und einem Trierer Priester in Jerusalem. Sie beschreiben mir die Ängste und Not der Menschen, sowohl in Israel als auch in den Palästinensergebieten. Unsere Hilfsorganisationen versuchen, unter schwierigsten Bedingungen, Hilfe zu leisten. Ich höre auch, dass sich die Christen vergessen und zerrieben fühlen zwischen den Konfliktparteien. Auch die Solidarität mit jenen, die unseren Glauben teilen, ist wichtig.

SZ: Und die Solidarität mit den Juden? Seit dem Überfall der Hamas auf Israel ist die Zahl der antisemitischen Angriffe in Deutschland und der ganzen Welt in die Höhe geschnellt.
Bischof Georg Bätzing: Ja, das erschreckt mich. Es gab keine Massenbewegung an Solidarität mit Israel, stattdessen ist offener Antisemitismus zu Tage getreten. Nicht nur in Teilen der muslimischen Gemeinschaft, auch in anderen Teilen der deutschen Gesellschaft. Ich glaube, wir müssen uns ehrlich eingestehen: Es reicht nicht nur, wie in den vergangenen Jahren, Antisemitismus zu verurteilen. Wir müssen auch etwas dagegen tun. Auch gegen Muslimfeindlichkeit übrigens, auch sie wächst in unserem Land.

SZ: Was heißt das konkret?
Bischof Georg Bätzing: Es braucht vor allem Bildungsinitiativen, die aufklären: Wie ist der Staat Israel entstanden, wie ist es um das Miteinander der Völker bestellt? Und: Es braucht Begegnungen. Ich war vergangene Woche in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt zu Gast und einer der Rabbiner erzählte mir von einer älteren Dame, die von ihrer Enkelin gefragt wurde, welches Musikinstrument sie lernen soll. Sie sagte: Lern Geige, nicht Klavier. Die Geige kannst du mitnehmen. Wenn das die Stimmung ist unter den Juden in unserem Land, dann ist es höchste Zeit, etwas zu tun.

SZ: Welchen Beitrag können denn Religionen überhaupt zum Frieden leisten? Ist sie nicht vielmehr auch Ursache vielen Übels?
Bischof Georg Bätzing: Beides kann sein. Diese Ambivalenz ist da. Der Patriarch von Moskau zum Beispiel ist, ich kann es nicht anders sagen, ein Kriegstreiber. Wie er den Angriffskrieg auf die Ukraine mit einer theologisch aufgeladenen Ideologie unterlegt, das hat gotteslästerliche Züge. Das andere ist aber: Wenn Judentum, Christentum und Islam ihre besten Kräfte freisetzen, dann können Grenzen überwunden werden. Denn wir sind, das bekennen all diese Religionen, Geschöpfe des einen Gottes. Ich bin Papst Franziskus deshalb immer dankbar, dass er sich in seinen Schreiben an alle Menschen guten Willens wendet, also bewusst die Menschen aller Glaubensrichtungen anspricht.

SZ: Gleichzeitig wird der Papst aber auch dafür kritisiert, sich nicht deutlich genug zu positionieren, sowohl im Ukraine-Krieg wie auch jetzt nach dem Überfall der Hamas auf Israel.
Bischof Georg Bätzing: Ja, auch ich bin manchmal verwundert über diese Kunst der Äquidistanz. Es gibt Situationen, da ist diese diplomatische Zurückhaltung nicht angemessen. Wenn ich an die Ukraine und an den 7. Oktober denke, dann halte ich die Kritik am Heiligen Vater für berechtigt: Er spricht nicht eindeutig genug darüber, wer der Angreifer war und wo die Ursachen dieses entsetzlichen Leids liegen. Ich weiß, dass die vatikanische Diplomatie in ihrer Vermittlerrolle möglichst alle Gesprächskanäle offenhalten will. Aber klare Aussagen helfen den Opfern, dass sie den Kampf nicht aufgeben gegen das Unrecht, das ihnen widerfährt.

Bischof Wilmer beendet Reise ins Heilige Land

Der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, hat heu-te (12. November 2023) seine Solidaritätsreise ins Heilige Land beendet. „Ich bin nicht hierherge-kommen, um Ratschläge zu erteilen, sondern um zuzuhören, zu lernen und besser zu verstehen. In vielen Gesprächen habe ich gespürt, wie sehr sich die Menschen im Heiligen Land danach sehnen, dass ihre schmerzhafte Situation wahrgenommen wird. Es kommt darauf an, sie nicht alleine zu lassen. Es ist eine Zeit, in der es darauf ankommt zuzuhören und nicht vorschnell von Versöhnung zu sprechen. Denn wer von Versöhnung reden will, muss erst vom Unversöhnten sprechen. Alles andere würde von den Verletzten als mangelnder Respekt vor ihren Wunden erlebt werden.“

Aktuelle Meldung vom 12. November 2023

Hinweis:  Die Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz hat ein umfangreiches kostenfreies Bildmaterial der gesamten Reise in der DBK-Mediendatenbank bereitgestellt, das unter Angabe des Copyrights © Deutsche Bischofskonferenz/Daniela Elpers verfügbar ist.

Eindrücke von der Reise

Bischof Wilmer in Israel eingetroffen – Gedenken in Yad Vashem

„Solidarität mit allen Menschen im Heiligen Land“

Am 8. November 2023 ist der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Hildesheim), im Heiligen Land eingetroffen. Bis zum Wochenende will er dort mit Vertretern insbesondere der katholischen Kirche sowie weiterer christlicher Kirchen, von Judentum und Islam zusammenkommen. Eine besondere Bedeutung misst der Bischof der Begegnung mit dem Patriarchen der Lateinischen Kirche, Kardinal Pierbat-tista Pizzaballa, zu. Politische Gespräche und Treffen mit Religionsvertretern sind in Jerusalem, Tel Aviv und Tabgha am See Genezareth vorgesehen.

Aktuelle Meldung vom 9. November 2023

Fastenappell von Papst Franziskus

Freitag, 27. Oktober 2023 – Tag des Fastens, des Gebets und der Buße (veröffentlicht am 18. Oktober 2023)

„Auch heute richten sich unsere Gedanken auf Israel und Palästina. Die Zahl der Opfer steigt und die Lage in Gaza ist verzweifelt. Bitte tun Sie alles, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern!

Beunruhigend ist die mögliche Ausweitung des Konflikts, während in der Welt bereits so viele Kriegsfronten offen sind. Bringt die Waffen zum Schweigen! Lasst den Schrei nach Frieden der Völker, der Menschen, der Kinder hören! Brüder und Schwestern, der Krieg löst keine Probleme, er sät nur Tod und Zerstörung, verstärkt den Hass und vervielfacht die Rache. Der Krieg löscht die Zukunft aus. Ich fordere die Gläubigen auf, in diesem Konflikt nur eine Seite einzunehmen: die des Friedens; aber nicht mit Worten, sondern mit Gebet, mit völliger Hingabe.

In diesem Sinne habe ich beschlossen, für Freitag, den 27. Oktober 2023, zu einem Tag des Fastens, des Gebets und der Buße aufzurufen. Dazu lade ich die Schwestern und Brüder der verschiedenen christlichen Konfessionen, Angehörige anderer Religionen und alle, denen die Sache des Weltfriedens am Herzen liegt, ein, sich nach eigenem Ermessen zu beteiligen. An diesem Abend werden wir um 18.00 Uhr im Petersdom im Geiste der Buße eine Gebetsstunde abhalten, um den Frieden zu erflehen, den Frieden in dieser Welt. Ich bitte alle Teilkirchen, sich daran zu beteiligen und ähnliche Initiativen unter Beteiligung des Volkes Gottes vorzubereiten.“

Als PDF-Datei herunterladen

(Arbeitsübersetzung des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz)
 

Bündnis-Kundgebung „Aufstehen gegen Terror, Hass und Antisemitismus – in Solidarität und Mitgefühl mit Israel”

Rund 25.000 Menschen sind am 22. Oktober 2023 in Berlin gemeinsam unter dem Motto „Aufstehen gegen Terror, Hass und Antisemitismus – in Solidarität und Mitgefühl mit Israel” auf die Straße gegangen. Zur Kundgebung aufgerufen hatte ein breites Bündnis aus Deutsch-Israelischer Gesellschaft, Parteien, Verbänden, Religionsgemeinschaften und Nichtregierungsorganisationen. In Redebeiträgen verurteilten sie den Angriff der Hamas als barbarisch und bekundeten ihr Mitgefühl und ihre volle Solidarität mit den Menschen in Israel und allen weiteren Opfern der Hamas. Für die palästinensische Bevölkerung forderten sie sichere Fluchtkorridore und gezielte humanitäre Hilfen. An der Kundgebung nahmen auch Angehörige aus Israel verschleppter Geiseln teil.

Hier dokumentieren wir die Ansprache, die Bischof Dr. Michael Gerber, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, bei der Kundgebung gehalten hat: PDF-Datei herunterladen

Weitere Informationen:

Eindrücke aus Berlin

Hinweis: Mit Klick auf die Bildergalerie öffnet sich die Dateiansicht. Unter Nennung des Copyrights © Nick Jaussi (nick@jaussi.eu) können die Bilder als Pressefotos heruntergeladen werden.

Bischof Bätzing trauert um Opfer nach Raketeneinschlag in Al-Ahli Krankenhaus

Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, trauert um die vielen Opfer, die durch einen Raketeneinschlag im Al-Ahli-Krankenhaus in Gaza am 18. Oktober 2023 ums Leben gekommen sind:

„Ein Raketen-Einschlag in das Ahli-Krankenhaus in Gaza hat Berichten zufolge Hunderte Menschenleben gefordert. Dieser schreckliche Vorfall ist Grund zu tiefer Trauer. Ich bete für die Opfer, die Toten und Verwundeten, die Hinterbliebenen und für alle, die geliebte Menschen verloren haben. Und ich bitte Sie: Schließen Sie sich dem Gebet an! Die Umstände des Vorgangs sind noch ungeklärt. Er ist in jedem Falle eine drängende Mahnung, auch in Zeiten des bewaffneten Konflikts den Belangen der Zivilbevölkerung höchste Aufmerksamkeit zu widmen. Die Schwächsten – Alte, Kranke und Kinder – dürfen nicht zu Opfern werden!", teilt Bischof Bätzing mit.“

Friedensgebet von Kardinal Marx

Kardinal Reinhard Marx hat am Donnerstagabend (12. Oktober 2023) in München an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Hamas-Terrors teilgenommen. Seine Rede vor der Hauptsynagoge am Jakobsplatz beendete er mit diesem Gebet:

Du, Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, höre, schau hin, sieh, was geschieht in dem Land des Volkes Gottes.

Du bist der Gott des Exodus, der Befreiung, der Gott der Zehn Gebote, der Gott des Bundes, der Gott und Vater aller Menschen.

Nimm die Getöteten in deine Arme auf und wehre allem, was böse ist und Gewalt ausübt – all den Aggressoren.

Gib uns gemeinsam die Hoffnung, dass diese schrecklichen Tage ein Ende finden. Und lass uns nicht allein.

Amen.

Friedensappell von Papst Franziskus

Nach dem Angelus am Sonntag, 8. Oktober 2023, hat Papst Franziskus sich zur Lage in Israel geäußert und appelliert, die Angriffe und Terrorakte zu beenden:

„Mit Besorgnis und Trauer verfolge ich die Geschehnisse in Israel, wo die Gewalt noch heftiger ausgebrochen ist und Hunderte von Toten und Verletzten gefordert hat. Ich drücke den Familien und Opfern meine Verbundenheit aus. Ich bete für sie und für alle, die Stunden des Terrors und der Angst erleben. Mögen die Angriffe und die Bewaffnung aufhören. Bitte! Und lasst uns verstehen, dass Terrorismus und Krieg zu keiner Lösung führen, sondern nur zu Tod und Leid so vieler unschuldiger Menschen. Krieg ist eine Niederlage! Jeder Krieg ist eine Niederlage! Lasst uns beten, dass in Israel und Palästina Frieden herrscht.

In diesem Monat Oktober, der neben den Missionen auch dem Rosenkranzgebet gewidmet ist, lasst uns nicht müde werden, auf die Fürsprache Mariens um das Geschenk des Friedens in den vielen Ländern der Welt zu bitten, die von Krieg und Konflikten gezeichnet sind. Und lasst uns weiterhin an die liebe Ukraine denken, die jeden Tag so sehr leidet, die so zerschlagen ist.

Ich danke allen, die die laufende Synode, die ein kirchliches Ereignis des Zuhörens, des Austauschs und der brüderlichen Gemeinschaft im Geist ist, verfolgen und vor allem mit dem Gebet begleiten. Ich lade alle ein, die Verhandlungen dem Heiligen Geist anzuvertrauen.“

Bischof Bätzing zur Lage in Israel

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, hat die Angriffe der Hamas auf Israel am Sonntag, 8. Oktober 2023, verurteilt:

„Die feigen Attacken der Hamas auf Israel sind inakzeptabel. Ich verurteile sie aufs Schärfste. Einmal mehr wurde die hässliche Schraube der Gewalt weitergedreht und eine neue gefährliche Eskalation in Gang gesetzt. Der Nahe Osten braucht endlich einen echten Friedensprozess, der die Interessen von Israelis und Palästinensern berücksichtigt. Dabei gibt es für uns keinerlei Zweifel am Existenzrecht Israels und eines palästinensischen Staates. Die Alternative heißt Gewalt, Not und Hoffnungslosigkeit ohne Ende. In diesen Stunden sind meine Gedanken und Gebete bei allen Opfern der Gewalt. Ich trauere um die Toten.“

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