Enzyklika „Fratelli tuttiÜber die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft“

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Im achten Jahr seines Pontifikates schreibt Papst Franziskus aus christlicher Sicht über eine globale Neuorientierung nach der Corona-Pandemie. Am 3. Oktober 2020 hat der Papst seine dritte Enzyklika in Assisi unterzeichnet, die der Vatikan am Tag darauf veröffentlichte: Fratelli tutti – Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft.

„Die folgenden Seiten erheben nicht den Anspruch, die Lehre über die geschwisterliche Liebe umfassend darzustellen. Sie verweilen vielmehr bei ihrer universalen Dimension, bei ihrer Öffnung auf alle hin. Ich lege diese Sozialenzyklika als demütigen Beitrag zum Nachdenken vor.“
(Papst Franziskus, FT 6)


Bibliographische Angaben der Sozialenzyklika

Enzyklika Fratelli tutti von Papst Franziskus – Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft. Hg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Verlautbarungen des Heiligen Stuhls, Nr. 227) Bonn 2020
Hinweis: Die Enzyklika erscheint als Broschüre im Herbst 2020 und kann bereits unter Publikationen vorbestellt werden.

Mehr lesen: Den Wortlaut der Enzyklika finden Sie auf der Vatikanseite.

Stellungnahmen

Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, in der Pressekonferenz am 4. Oktober 2020 in Limburg
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Statement von Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer, Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre an der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg, in der Pressekonferenz am 4. Oktober 2020 in Limburg
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Mehr lesen: Pressemitteilung 4. Oktober 2020

Pressekonferenz zur Enzyklika „Fratelli tutti“ mit Bischof Bätzing

Infografiken zur Enzyklika

Mit Klick auf die Bilder öffnet sich die Galerie und die Infografiken, die der Vatikan bereitgestellt hat, können angesehen und heruntergeladen werden.

Video: Enzyklika Fratelli tutti

Weitere Materialien

Der Vatikan bietet zusätzliche Informationen zur Enzyklika an, die hier verfügbar sind:

Ausgewählte Zitate von Papst Franziskus

„Träumen wir von einer einzigen Menschheit, wie Weggefährten vom gleichen menschlichen Fleisch, wie Kinder der gleichen Erde, die uns alle beherbergt, jedem mit dem Reichtum seines Glaubens oder seiner Überzeugungen, jedem mit seiner eigenen Stimme, allen Geschwistern.“ (FT 8)

„In verschiedenen Ländern geht eine von gewissen Ideologien durchdrungene Idee des Volkes und der Nation mit neuen Formen des Egoismus und des Verlusts des Sozialempfindens einher, die hinter einer vermeintlichen Verteidigung der nationalen Interessen versteckt werden.“ (FT 11)

Hintergrund

Eine Enzyklika (gr. kyklos = Kreis) ist ein Päpstliches Rundschreiben an einen Teil oder an alle Bischöfe sowie an alle Gläubigen, gelegentlich auch an alle Menschen guten Willens. Sie befasst sich mit Gegenständen der Glaubens- und Sittenlehre, der Philosophie, der Sozial-, Staats- und Wirtschaftslehre sowie der Disziplin und der Kirchenpolitik. Päpstliche Rundschreiben sind Ausdruck oberster Lehrgewalt des Papstes, aber keine „unfehlbaren“ Lehräußerungen. Sie wurden von Papst Benedikt XIV. (1740–1758) eingeführt. Die meist lateinischen Anfangsworte bilden den Titel der Enzyklika.

Bisherige Enzykliken von Papst Franziskus

Enzyklika „Laudato siʼ – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“
veröffentlicht am 18. Juni 2015, unterzeichnet am 24. Mai 2015

Enzyklika „Lumen fidei – Über den Glauben“
veröffentlicht am 5. Juli 2013, unterzeichnet am 29. Juni 2013 (Hochfest Peter und Paul)